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Weltmeister Schmutzler und Schubert aus Nationalteam verabschiedet

> Im Namen des Teams überreicht Physio Willy Meyer-Weichelt ein Abschiedspräsent an Lukas Schubert (Foto: DFBL/denDulk)

Mannheim (DFBL/bec). Im Rahmen der Hallen-DM von Mannheim wurden die beiden langjährigen und erfolgreichen Nationalspieler Steve Schmutzler und Lukas Schubert verabschiedet. Beide prägten eine erfolgreiche Ära in der deutschen Faustball-Geschichte.

Als Schmutzler und Schubert vor gut zehn Jahren zum A-Kader von Bundestrainer Olaf Neuenfeld stießen, lagen triste Jahre hinter dem deutschen Faustball. Die Heim-WM 2007 hatten ausgerechnet die Österreicher gewonnen, zuvor hatte Brasilien über Jahre die Weltspitze dominiert. Der letzte deutsche WM-Titel – 1995 in Nambia – war ewig her. 

2011 in Österreich ging der Stern der beiden Angreifer so richtig auf: Mit dem Berliner Linkshänder Schubert als Partner des jungen Ausnahmeschlagmanns Patrick Thomas und mit dem trickreichen Rosenheimer Angreifer Schmutzler schaffte Deutschland sensationell die Revanche: Im brechend vollen Linzer Stadion feierte das Neuenfeld-Team gegen den Titelverteidiger aus Österreich den ersehnten, aber nicht so recht erwarteten Titel.

Es war der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsära: Europa- und Weltmeisterschaften sowie World-Games-Endspiele gingen seither zuverlässig nach Deutschland – meist mit den beiden jetzt verabschiedeten Spieler im Kader.

In 56 Länderspielen erreichte Steve Schmutzler drei WM-Titel, wurde einmal Europameister und zweimal World-Games-Sieger. Besonders dieser Titel in Breslau hat Deutschland dem Sachsen aus Bayern zu verdanken: Nach der schweren Schulterverletzung von Patrick Thomas, die dieser sich ausgerechnet bei einem Zusammenprll mit Schmutzler zugezogen hatte, „hat Steve uns den – sorry Arsch gerettet“, sagte Neuenfeld bei der Verabschiedung. 

Auch Lukas Schubert hat in seinen 60 Spielen erheblichen Anteil an deutschen Goldmedaillen gehabt: Fast ein Jahrzehnt lang galt der Berliner als bester Linkshänder und defensivstärkster Angreifer der Welt – ganz nebenbei wird seine Berliner Schnauze im Nationalteam künftig sicher vermisst werden. Seine Erfolgsbilanz liest sich noch beeindruckender als die von Kollege Schmutzler: Je drei Goldmedaillen bei Welt- und Europameiserschaften sowie zwei World-Games-Siege listet sie auf.

Auch Steve Schmutzler bekam ein Präsent zum Abschied (Foto: DFBL/denDulk)

 

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