Klausurtagung Faustball Deutschland 2026

Verfasst am 28. April 2026
Allgemein Faustball Deutschland

(Hannover) Am 25. und 26. April fand die Klausurtagung von Faustball Deutschland in Hannover im Rahmen des TKH-Turniers statt. Mit Vertretern des Hauptausschusses, des Vorstandes, dem Geschäftsführung sowie den Gremienvertretungen aus Spiel-, Sport- und Länderausschuss und dem Leistungssportpersonal wurden die strategischen Ziele bis zum Jahr 2029 – dem Jahr der World Games – diskutiert und festgelegt. Die Gremien und Entscheidungsträger in Faustball Deutschland waren sich im Vorfeld einig: Alle müssen weiterhin an einem Strang ziehen, will man einheitlich agieren und bei Entscheidungen, Aktivitäten und in der Umsetzung die gleichen Ziele verfolgen. Uwe Schneider leitete die Diskussion als Vorstandsvorsitzender, gemeinsam mit Aaron Dumke, neuer Geschäftsführer von Faustball Deutschland, der gemeinsam mit vielen Helfer:innen des TKH die Klausurtagung bestens organisiert und betreut hat.

Thematisiert wurden die Zusammenarbeit und Abläufe mit der neuen Geschäftsstelle und dem Geschäftsführer ebenso wie die Optimierung der Arbeit innerhalb der Gremien. Auch die Kooperation mit den übergeordneten Verbänden – dem Deutscher Turner-Bund, dem Deutscher Olympischer Sportbund sowie den internationalen Verbänden (EFA & IFA) – wurde besprochen. Der Vorstand informierte die Gremien über den finanziellen Status quo, mögliche Handlungsspielräume wurden beleuchtet. Zudem wurden ein Fahrplan für große Veranstaltungen bis 2029 präsentiert, darunter deutsche und europäische Meisterschaften bis zu den World Games 2029.

Den Großteil der Tagung nahmen Diskussionen über Aufgaben und Ziele des Verbandes ein – stets unter dem Vorbehalt, erreichbare, umsetzbare und mit der Faustball-Strategie vereinbare Ziele zu formulieren. Die zentralen Themen waren:

Die Förderung des Leistungssports sowohl in den Nationalkadern als auch darüber hinaus. Unter der Überschrift „Road to Karlsruhe“ wurde diskutiert, wie Faustball Deutschland, Kaderathlet:innen und Trainerteams, Nachwuchstalente sowie der Spitzenfaustball im Allgemeinen in den kommenden Jahren bestmöglich unterstützt werden können.

Die Spielmodi und Aufteilungen in den Bundesligen, im Jugendbereich sowie bei Deutschen Meisterschaften sollen überdacht und optimiert werden. Unter der Leitung von Thomas Kübler, Vorstand Spielbetrieb und Leiter des Spielausschusses, wurde ein Workshop gemeinsam mit aktiven Athlet durchgeführt. Ziel sind attraktive Bundesligen, passende Spielmodi für Jugend, Männer und Frauen bis hin zu Meisterschaften sowie Wettkampfsysteme, die die sportliche Weiterentwicklung fördern. Auch wie das Format Kleinfeld/2×2/wowball  in Zukunft betrieben werden soll war Teil der diskussionen.

Ob Ausbildung von Schiedsrichter, Trainer oder Trainer-Helfer – Faustball Deutschland möchte mehr niedrigschwellige Angebote schaffen sowie Wissen und Fähigkeiten an interessierte, engagierte Menschen in Deutschland vermitteln. Materialien, Inhalte, Referent, Seminare und die organisatorischen Strukturen hinter den Ausbildungen sollen verbessert und modernisiert werden.

Die Nachwuchsarbeit im aktiven Sport, in offiziellen Ämtern und an Schulen, um Faustball in Deutschland zukunftssicher und breit aufzustellen, ist ein weiteres Ziel. Unter anderem diskutierten Christian Sondern, Sportausschussmitglied und Schulsportverantwortlicher in Hamburg, sowie Roland Schubert, im Vorstand verantwortlich für das Ressort Talentförderung und Aus- und Weiterbildung Kinder- und Jugendtrainer, welche Möglichkeiten der Bundesverband hat, um die Nachwuchsarbeit bis in die Vereine zu unterstützen.

Kommunikation und Medien wurden analysiert und gebündelt. Faustball soll gezielt auf weniger Kanälen stattfinden, die dafür verbessert und intensiver genutzt werden. So soll die Medienarbeit zwischen hauptamtlicher Geschäftsstelle und ehrenamtlichen Helfenden kontinuierlich umgesetzt werden können.

Fazit nach zwei Tagen: Allen ist bewusst, dass noch viel Arbeit für eine strukturierte Umsetzung einzelner Ziele und Aufgaben zu leisten ist. Im Rahmen der Klausurtagung wurden hierfür Wege und Möglichkeiten diskutiert und vereinbart.

„Der Austausch in Präsenz war notwendig, informativ und konstruktiv, so dass erfolgreich notwendige Weichenstellungen und Verantwortlichkeiten für die Entwicklung von Faustball Deutschland beschlossen werden konnten“

– so das Resümee von Uwe Schneider.

Wenn auch DU bei der Umsetzung der Ziele mitwirken willst, melde dich bei uns: Jobs & Mitmachen

 

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