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Calw gewinnt 5-Satz-Drama gegen Ahlhorn

> Steffi Dannecker steht mit dem TSV Calw im DM-Finale. (Foto: DFBL/denDulk)

Schneverdingen (DFBL/bec). Das war eine Faustball-Demonstration vom Feinsten: In einem dramatischen 5-Satz-Spiel sichert sich der TSV Calw gegen den Ahlhorner SV seinen Platz im DM-Endspiel von Schneverdingen.

Im ersten Hallen-Halbfinale erwischt der Meister der letztjährigen Feldsaison den schlechteren Start. Titelverteidiger Calw profitiert von ungewohnten Unsicherheiten des ASV und eilt zum 6:2 davon. Es dauert jedoch nicht lange, bis die Ahlhornerinnen ihre berüchtigte Comeback-Qualität wieder gefunden haben. Punkt um Punkt verkürzt das Team von Spielertrainerin Janna Köhrmann. Nach Aus-Service von Calws Steffi Dannecker steht es 8:8. Sarah Reinecke und Pia Neuefeind können mit kurzen Bällen auf 10:8 drehen für den ASV. Dannecker serviert ins Netz und ihr Team muss trotz klarer Führung den ersten Satzverlust einstecken.

Calw wirkt nun angeknockt – zwei Annahmeversuche Danneckers lnden im Seitenaus und Ahlhorn führt schnell 4:1 und 6:2. Calw versucht es nun mit Lisa Kübler im Zuspiel für Anna Weber. Prompt gelingen dem ASV keine kurzen Punkte mehr und Calw verkürzt auf 6:7. Dann punktet Kübler mit einem Flatterball auf Michaela Grzywatz und es steht wieder Ausgleich – 9:9. Und dann schafft auch der TSV Calw den Turnaround – nach einer kuriosen Schussphase macht Henriette Schell das 12:10.

Die Zuschauer sehen inzwischen eine recht zerfahrene Partie. Beide Mannschaften gelingt es nicht so recht, sich vom Gegner abzusetzen. Bei Calw zahlt sich die Hereinnahme von Kübler weiter aus – sensationell verwandelt sie einen Rettungsball direkt zum 6:5. Ausgeglichen geht es weiter durch den Satz bis zum ersten Satzball, den Henny Schell über Pia Neuefeind herausspielt. Ahlhorn wechselt, stellt Allrounderin Michi Grzywatz nach vorne und bringt Jordan Nadermann für Pia Neuefeind. Das zahlt sich sogleich aus. Der Satzball wird abgewehrt, ein eigener erspielt und von Imke Schröder direkt genutzt – 12:10. 

Neuer Satz altes Spiel in Durchgang vier: Bis zur Satzmitte kann sich wieder ekeiner absetzen. Dann zieht Calw zum 9:7 davon, doch Ahlhorn, mittlerweile mit Grzywatz am Hautschlag, kann ausgleichen. Die beiden entscheidenden Bälle macht aber Calw: Schell zum Satzball und Imke Schröders Fehler bedeutet das 11:9.

Der ASV verzichtet weiter auf Nationalspielerin Neuefeind – aber auch ohne ihre druckvollen Rückschläge können die Oldenburgerinnen das 4:3 und wenig später auch das 6:4 zum letzten Seitenwechsel machen. Calw nun fehlerhaft und schnell weiter im Hintertreffen: Bei 8:4 steht Feldmeister Ahlhorn kurz vorm Einzug ins Hallenfinale. Und doch lässt sich das erfahrene Team um Routinier Janna Köhrmann das noch nehmen – Calw nun im ASV-Style ujnd mit Kampfqualitäten. Drei Punkte auf der Wandseite bedeuten Matchball für die Schwarzwald-Mädels. Gleich der erste sitzt – Schell spielt kurz in die Mitte zum 11:9 und 3:2-Erfolg.

Damit wahrt der Meister von 2019 die Chance auf den Titel 2020. Ahlhorn bleibt das Trost-Finale um Bronze. 

TSV Calw – Ahlhorner SV 3:2 (8:11, 12:10, 10:12, 11:9, 11:9)

TSV Calw: Stephanie Dannecker, Sandra Janot, Anna Winkler, Leonie Pfrommer, Henriette Schell, LIsa Kübler

Ahlhorner SV: Imke Schröder, Janna Köhrmann, Sarah Reinecke, Pia Neuefeind, Michaela Grzywatz, Jordan Nadermann

Schiedsrichterin: Uta Reinecke

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