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Ahlhorn-DM steht vor der Tür

> Gastgeber Ahlhorner SV kämpft mit Janna Köhrmann (l.) und Pia Neuefeind um DM-Gold (Foto: asv)

Ahlhorn (DFBL/ASV). Der Countdown läuft und unerbittlich schwindet die Zeit auf der eigens installierten Homepage-Uhr des Ahlhorner Sportvereins: Am Freitag, 17. August, müssen Tribünen, Kameratower, Werbebanden und -banner sowie Verpflegungs- und Versorgungsstände aufgebaut sein und den letzten Schliff bekommen haben. Denn im Laufe des Nachmittags werden die Aktiven aus allen Teilen der Republik eintrudeln und mit einem Probetraining die Deutschen Meisterschaften im Feldfaustball der Frauen und Männer einläuten. Die zwölf besten Faustballteams Deutschlands werden sich dann – übrigens nach 1984, 1997 und 2013 bereits zum vierten Male – in der Ahlhorner Faustballarena an der Katharinenstraße ein Stelldichein geben.

„Hopp oder Topp“, Weiterkommen oder Scheitern, heißt es tags darauf in jedem Spiel. Wer verliert, fliegt raus! Der Austragungsmodus kann spannender nicht sein.

Nach der Eröffnung der DM um 10 Uhr gehen am Sonnabend zunächst vier Qualifikationsspiele für das Halbfinale über die Bühne, in denen jeweils die Zweiten und Dritten der Süd- und Nord-Bundesliga der Frauen bzw. Männer ihre Kräfte messen. Gleich im ersten Match greift der Titelverteidiger bei den Frauen in die Veranstaltung ein: Der Norddritte Jahn Schneverdingen wird vom Südzweiten TSV Calw herausgefordert, für Fachleute „eine ganz enge Kiste“.

Gegen 11 Uhr beginnt anschließend das erste Qualifikationsspiel der Männer zwischen dem Überra-schungsvizemeister des Vorjahres, dem TV Voerde, und dem Süddritten TV Schweinfurt-Oberndorf. Newcomer bestimmen das zweite Match der Frauen: Während der Süddritte TV Nürnberg-Eibach vor einem halben Jahr in der Halle ein überragendes DM-Debut aufs Parkett zauberte, gibt das Team des Nordzweiten VfL Kellinghusen erstmals seine DM-Visitenkarte ab. Im letzten Qualifikationsspiel greift endlich der Gastge-ber in die Veranstaltung ein: Nur über einen Ausrichterfreiplatz rückten die Männer des ASV auf Rang drei der Nordtabelle vor, Tim Albrecht und sein Team werden gegen die Männer des TSV Calw – auch verletzungsbedingt – wohl einen schweren Stand haben und die Favoritenrolle sicher gern dem Zweiten der Bundesliga Süd überlassen.

Auf die Gewinner der Qualifikationsspiele warten dann in den Halbfinals ab 14 Uhr die gesetzten Erst-platzierten der Süd- und Nordbundesliga. Zunächst greift der Lokalmatador Ahlhorner SV gegen die Gewinnerinnen des ersten Qualifikationsmatches (der amtierende Meister TV Jahn Schneverdingen oder der TSV Calw) in das Frauenturnier ein, anschließend kämpft der Süderste und deutsche Serienmeister TSV Pfungstadt bei den Männern gegen Oberndorf oder Voerde um den Finaleinzug. Der amtierende Europacupsieger und vielfache Meister TSV Dennach wird im dritten Halbfinale als Favorit gegen Eibach oder Kellinghusen auflaufen, bis schließlich auch für den Nordersten VfK 1901 Berlin das Warten ein Ende hat: Der amtierende Deutsche Männermeister beschließt das lange Sonnabend-Programm mit dem letzten Halbfinale gegen Calw oder Ahlhorn.

Die Entscheidungen um die Medaillen fallen am Sonntag: Für 10 Uhr bzw. 11.15 Uhr sind die Spiele um Platz drei bei den Frauen und den Männern angesetzt, um die Deutschen Meistertitel und die Goldmedaillen kämpfen die Frauen ab 13 Uhr und die Männer ab 14.15 Uhr.

In die Spiele dieses Finaltages wird eine besondere Ehrung der Frauen- und der Jugendnationalmannschaften durch die DFBL (ca. 12.20 Uhr) eingebettet. Sobald die Medaillen verteilt sind, soll sich die Siegerehrung anschließen.

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