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Ahlhorn und Kellinghusen mit weißer Weste

Klatschen als Top-Team ab: die Spielerinnen des Ahlhorner SV (Foto: DFBL/Schönwandt)
> Klatschen als Top-Team ab: die Spielerinnen des Ahlhorner SV (Foto: DFBL/Schönwandt)

Brettorf (DFBL/ssp). Auch nach dem zweiten Spieltag stehen der Ahlhorner SV und der VfL Kellinghusen ungeschlagen an der Tabellenspitze der 1. Liga Nord der Frauen. Aufsteiger Düdenbüttel feierte gegen den TSV Schülp den ersten Saisonsieg, Brettorf und Hammah stehen noch sieglos am Tabellenende.

Derbysiege schmecken ja bekanntlich immer gut – besonders wenn damit auch die Tabellenführung verteidigt wird. Gegen Brettorf zeigte sich Ahlhorn von Beginn an konzentriert, ließ die Gastgeberinnen zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und setzte sich mit der größeren Routine und individuellen Stärke durch (11:4, 11:7, 11:7). Auch im Duell der beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften gegen Moslesfehn. In einem ausgeglichenen Duell wackelte die ASV-Abwehr zwar phasenweise, aber das Angriffs-Duo um Pia Neuefeind und Imke Schröder führte die Blau-Weißen zum vierten Saisonsieg (11:8, 5:11, 11:7, 11:8). Für Brettorf gab es dann in der abschließenden Partie noch eine weitere Niederlage. Moslesfehn setzte das Heimteam von Beginn an unter Druck, nur den zweiten Satz konnte der TVB offen gestalten und verlor am Ende 0:3 (5:11, 9:11, 3:11). Überschattet wurde der Derbyspieltag von zwei Verletzungen. Neele Meves (Brettorf) und Michele Werth (Moslesfehn) wurden zu genauen Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Gemeinsam mit dem ASV steht der VfL Kellinghusen ganz oben in der Tabelle. Im Duell gegen Selsingen zeigte die Mannschaft aus Schleswig-Holstein eine
ganz starke Leistung. Der MTSV leistete zu wenig Gegenwehr, wurde im dritten Satz vom Kellinghusen-Express förmlich überrollt (11:9, 14:15, 11:3, 11:9). Gegen den MTV Hammah geriet der Tabellenzweite zwar in Rückstand, behielt in einem extrem spannenden und engen Spiel aber die Nerven und wendete die ersten Niederlage der Saison ab. (7:11, 13:11, 13:11, 11:8). Der MTV Hammah war bereits im ersten Spiel des Tages mit einer 1:0-Satzführung in die Partie gestartet. Doch auch der MTSV Selsingen drehte danach auf und setzte sich am Ende in vier Sätzen durch (6:11, 11:5, 11:7, 12:10).

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Ohne Mühe gelangen dem TV Jahn Schneverdingen ein verlustpunktfreier Spieltag. Aniko Müller musste sich zwar als einzige Angreiferin beweisen. Mit ihren druckvollen Angaben ließ sie Cindy Ristel aber kaum vermissen. Gastgeber Schülp konnte im Duell zwar zwischenzeitlich auf 1:1 ausgleichen, mit der Einwechslung von Theresa Schröder in der Defensive ließ der TV Jahn aber keine Zweifel am Sieg aufkommen (11:8, 13:15, 11:6, 11:4). Auch Aufsteiger Düdenbüttel konnte den Heidschnucken nicht gefährlich werden. In drei Sätzen machte die Mannschaft von Tine Seitz den 4:0-Spieltag perfekt (11:7, 11:8, 11:6). Grund zur Freude hatte im Anschluss der SVD im Duell gegen die Gastgeberinnen. Nach einem deutlichen ersten Durchgang machten es die beiden Teams in den Sätzen zwei und drei richtig spannend, am Ende jubelten die Staderinnen über ihren ersten Sieg in der Feld-Bundesliga seit Juli 2013 (11:4, 12:10, 12:14, 11:5).
Gemeinsam mit dem SV Moslesfehn befinden sich der TV Jahn Schneverdingen in Schlagdistanz zur Tabellenspitze mit Ahlhorn und Kellinghusen. Brettorf und
Hammah warten weiter auf den ersten Sieg – nach einem Lehrgangswochenende geht es am 5. Juni mit dem dritten Spieltag weiter.
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