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Spitzenteams gehen mit Siegen in Weihnachtspause

Brettorf (DFBL/ssp). Doppelte Punktgewinne für das Spitzen-Trio der 1. Bundesliga Nord der Frauen zum Start in die Weihnachtspause: Der TV Brettorf, VfL Kellinghusen und Ahlhorner SV haben ihre Begegnungen am letzten Spieltag im Jahr 2018 gewonnen und sich damit in der Tabelle weiter von der Konkurrenz abgesetzt. Für Tabellenschlusslicht Hannover wird der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen dagegen immer größer.

Der TV Brettorf präsentierte sich auch beim Spieltag in Moslesfehn effektiv. Auch wenn die Leistung des Spitzenreiters nicht so stark wie in den vergangenen Spielen war, behaupteten sich die Schwarz-Weißen im Duell mit dem SV Moslesfehn. Dieser startete in eigener Halle zwar mit einem Satzgewinn, hatte danach aber immer wieder mit einem schwachen Zuspiel zu kämpfen. Brettorf drehte die Partie und gewann 3:1 (7:11, 11:6, 11:9, 11:7). Auch gegen den TV Jahn Schneverdingen kassierte der TVB einen Satzverlust – blieb aber trotz des 1:2-Anschlusses der Heidschnucken konzentriert und machte den neunten Sieg in dieser Saison perfekt (11:7, 11:6, 9:11, 11:9). Beim TV Jahn zeigt die Formkurve derweil weiter nach oben. Nach den zwei Siegen am Wochenende zuvor, holte das Team auch in Moslesfehn zwei Punkte. Gegen die Gastgeberinnen revanchierte sich das Team von Trainerin Tine Seitz dabei für die Niederlage aus dem Hinspiel und gewann 3:1 (11:9, 3:11, 11:6, 11:9). Während der SVM mit nunmehr 10:10 Punkten auf Rang vier steht, schob sich Schneverdingen durch den Erfolg auf Rang fünf vor (8:12 Punkte).

Auf DM-Kurs befindet sich auch weiterhin der Tabellenzweite vom VfL Kellinghusen. Beim Spieltag in Hannover feierte das Team VfL die nächsten beiden Siege in dieser Spielzeit. Dabei gerieten die Störstädterinnen gegen Stern Kaulsdorf zunächst in Satzrückstand, drehten im Anschluss die Partie aber recht souverän (8:11, 11:7, 11:3, 11:6). Deutlich mehr musste sich das Team gegen Schlusslicht Hannover strecken. Der TKH hielt in allen vier Sätzen mit, hoffte nach dem zwischenzeitlichen 1:2 sogar darauf, die Begegnung noch einmal zu drehen. Im vierten Durchgang machte Kellinghusen den Sack aber zu (11:8, 12:10, 6:11, 12:10). Zuvor hatten die Niedersachsen bereits eine Niederlage gegen Kaulsdorf hinnehmen müssen. Den 0:1-Rückstand glichen die Gastgeberinnen zunächst aus – um dann in den beiden folgenden Sätzen nur hauchdünn das Nachsehen zu haben (8:11, 11:8, 10:12, 10:12). Kaulsdorf kletterte mit dem Sieg kurz vor dem Jahreswechsel somit auf einen Nichtabstiegsplatz (8:12 Punkte), Hannover treibt weiter vom rettenden Ufer ab (2:18 Punkte).

Gemeinsam mit dem TKH befindet sich der zweite Aufsteiger aus Schülp auf einem Abstiegsplatz. Beim Heimspieltag in Nortorf verlor der TSV gegen Ahlhorn und Mitkonkurrent Bardowick. Dabei musste TSV-Coach Dirk Sager auf seine erste Angriffsreihe verzichten und hatte beim 0:3 gegen den ASV nicht den Hauch einer Chance (6:11, 6:11, 4:11). Deutlich enger lief es im Duell mit dem TSV Bardowick. Hier kämpften sich die Schleswig-Holsteinerinnen aus einem 0:2-Rückstand noch einmal eindrucksvoll zurück in die Partie, den Entscheidungssatz gewann aber die Truppe aus Lüneburg (11:6, 11:5, 4:11, 8:11, 11:4). Noch spannender verlief die Auseinandersetzung zwischen Bardowick und Ahlhorn. Der TSV, mit der Ex-Ahlhornerin Pia Neuefeind im Angriff, gewann die ersten beiden Abschnitte gegen den Bronzemedaillengewinner der vergangenen Hallen-DM recht deutlich (11:5, 11:3). Im dritten hatte dann der ASV knapp die Nase vorn und nahm diesen Schwung auch in den vierten Durchgang mit (12:10, 11:4). Im Entscheidungssatz ging zunächst der ASV in Führung, doch beim Seitenwechsel lag Bardowick mit 6:2 in Front. Diesen Vorsprung glichen die Blau-Weißen bis zum 7:7 aus – mussten im weiteren Verlauf aber gleich vier Matchbälle abwehren. Beim Stand von 14:14 war es dann Tokessa Köhler-Schwartjes, die Ahlhorns dritten Matchball durch einen kurz gespielten Ball zum 15:14 verwertete.

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