Schneverdingen und Moslesfehn führen Tabelle an

Gewann mit Schneverdingen gegen Ahlhorn und Leverkusen: Hinrike Seitz (Foto: Markus Schinke)
Verfasst am 28. Juni 2021
1. Bundesliga Nord Frauen Allgemein Bundesligen

Brettorf (DFBL/ssp). Der TV Jahn Schneverdingen hat das mutmaßliche Gipfeltreffen der 1. Bundesliga Nord der Frauen gewonnen. Gegen den amtierenden Deutschen Meister vom Ahlhorner SV gewann der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres 3:1 und verteidigte die Tabellenführung. Ebenfalls noch ungeschlagen ist der SV Moslesfehn, der sich unter anderem im engen Gemeinde-Duell gegen den Wardenburger TV behauptete.

Das Duell zwischen Ahlhorn und Schneverdingen hielt von Beginn an das, was es versprach. Insbesondere die beiden Abwehrreihen boten den Zuschauern sehenswerte Rettungsaktionen. Schneverdingen drehte dabei einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand im ersten Satz zu einem 11:6 und zur Satzführung. Der ASV zeigte sich davon aber unbeeindruckt und schaffte mit 11:9 den Satzausgleich. Eine enge Angelegenheit war dann der dritte Durchgang, der für die Vorentscheidung sorgte. Mit 11:8 gingen die Heidschnucken wieder in Führung und machten mit 11:4 den Sieg perfekt. Nach diesem Erfolg war ein leichter Spannungsabfall beim TV Jahn zu beobachten. Gegen kämpferisch starke Leverkusenerinnen geriet das Team von Tine Seitz schnell ins Hintertreffen, der TSV hatte drei Satzbälle. Die wehrte Schneverdingen aber ab, setzte sich am Ende mit 15:13 durch und gewann auch die Folgesätze (11:7, 11:8). Für Leverkusen setzte es nach dieser Niederlage auch gegen den Ahlhorner SV eine Pleite (4:11, 5:11, 3:11) – die vierte zum Saisonauftakt.

Gemeinsam mit den Farbenstädterinnen steht der SV Düdenbüttel am Tabellenende. Im Duell mit dem Wardenburger TV, der 2019 gemeinsam mit dem SVD den Aufstieg ins Oberhaus gefeiert hatte, setzte es eine 1:3-Niederlage. Wardenburg war in dem engen Duell mit 2:0 in Führung gegangen (14:12, 11:9), ehe Düdenbüttel verkürzte (11:8). Doch im vierten Satz machte der WTV den historischen Erfolg perfekt (11:9) – schließlich war es der erste Bundesliga-Sieg der Wardenburger Vereinsgeschichte (im siebten Spiel). Und der zweite wäre fast noch dazu gekommen. Im Duell gegen Gemeinde-Konkurrent SV Moslesfehn erwischten die Wardenburgerinnen den besseren Start (11:9, 11:8) und schnupperten an der Überraschung. Doch das Team von Till Oldenbostel drehte die Begegnung noch (11:4, 11:7, 11:6). Zuvor hatte der SVM bereits den SV Düdenbüttel geschlagen (11:7, 11:7, 11:6).

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