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Schneverdingen löst Finalticket gegen Kellinghusen

> Schneverdinger Jubeltraube (Foto: DFBL/Schönwandt)

Kellinghusen (DFBL/bec). Mit leichten Anfangsschwierigkeiten hat sich der TV Jahn Schneverdingen seinen Platz im DM-Endspiel gesichert. Im Halbfinale gegen den Gastgeber VfL Kellinghusen braucht der Norderste ein wenig, bis er ein am Ende klares 3:1 erzielt.

Nach acht DM-Stunden greift am frühen Abend auch der Nordmeister aus Schneverdingen ins Turniergeschehen ein. Gegen Überraschungshalbfinalist Kellinghusen, das vorher Topfavorit Dennach aus dem Rennen warf, geht es gut los für den TV Jahn. Das 3:1 bedeutet die erste 2-Punkte-Führung des Spiels. Doch nach drei eigenen Fehlern liegt man prompt wieder 3:4 hinten. Kellinghusen nutzt auch in der Folge Schneverdinger Unsicherheiten zu einer 7:4-Führung. Schneverdingen kämpft, verkürzt von 5:8 auf 7:8. Kellinghusen reagiert, bringt die im ersten Spiel so starke Anika Bruhn aufs Feld. Bei 9:9 gleicht Aniko Müller für den TV Jahn aus. Satzball hat jedoch Kellinghusen – und der wird lang von „Jacky“ Böhmker genutzt. 

Dieser Treffer zeigt bei Schneverdingen auch zu Beginn des zweiten Satzes Wirkung. Doch nach 1:3-Rückstand kommt der Favorit so langsam auf Betriebstemperatur. Aniko Müller bringt mit zwe kurzen Bällen die erste Führung für den TV Jahn – 5:4. Die Führung hält jedoch nicht lange, denn mit einem „Lob“ über die Schneverdinger Abwehr erspielt Anika Bruhn ihrem VfL ein 8:7 und damit die erneute Führung. Die 9:7-Führung kurz darauf verspielt der DM-Gastgeber leichtfertig. Aniko Müller nutzt das eiskalt mit einem Ball durch die Mitte – 10:9 und erster Satzball für Schneverdingen. Der bringt dann auch den Satzausgleich. 

Nun läuft es beim TV Jahn – und Kellinghusen macht die Fehler. 4:0, dann 7:3 und 10:3 lauten die Zwischenstände. Schneverdingen lässt sich auch von der tief stehenden Sonne nicht von der Erfolgsspur bringen und macht nun sichtlich ernst. Aniko Müller punktet noch einmal kurz zum 11:3 und 2:1-Satzvorsprung.

Es wird noch einmal ausgeglichener im vierten Satz. Aber immer, wenn es eng wird, dann macht Schneverdingen die wichtigen Punkte. Aus 4:5-Rückstand wird das fast schon vorentscheidende 8:5 für den TJ Jahn. Dann zeigt Hinrike Seitz noch einmal ein sensationelles Rettungsmanöver und Aniko Müller ihre Angriffsqualität – 10:7 und drei Matchbälle Schneverdingen. Den verwandelt die junge Alina Karahmetovic diagonal.

Damit spielt Schneverdingen am Sonntag im Endspiel gegen Nordrivale Ahlhorn. Zuvor trifft Kellinghusen im Spiel um Platz drei auf Calw.

Hinrike Seitz (Schneverdingen): „Man hat schon gemerkt, dass wir nach der langen Wartezeit Schwierigkeiten hatten. Aber nach dem ersten Satz hat es dann schon ganz gut geklappt. Natürlich wollen wir nun auch gerne den Titel holen, aber man kennt Ahlhorn mit seinen kämpferischen Qualitäten. Das wird ein spannendes Spiel!“ 

TV Jahn Schneverdingen – VfL Kellinghusen 3:2 (9:11, 11:9, 11:3, 11:7)

Für Schneverdingen spielten: Hinrike Seitz, Aniko Müller, Annika Bösch, Theresa Schröder, Alina Karahmetovic

Für Kellinghusen spielten: Jacqueline Böhmker, Nadine Zühlke, Vemke Voß, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Anika Bruhn, Annika Rennekamp 

Schiedsrichterin: Katrin Rosenow

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