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Schlusslicht Stammheim holt ersten Saisonsieg

Stuttgart (DFBL/aga). Der TV Stammheim kann im schwäbischen Derby seinen ersten Sieg verbuchen, muss aber auch verletzungsbedingt auf zwei Stammkräfte verzichten. Der Rest der Begegnungen des Wochenendes verlief ohne Überraschungen.

 

 
 
 
 
 
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TSV Pfungstadt (DM) : TV 1865 Waibstadt (N) 5:0
(11:3, 11:1, 11:8, 11:7, 11:6)

Wie aus einem Guss präsentierte sich der TSV als frischgebackener Championscupgewinner. Im Vorfeld sagte Kapitän Lucas Kiermeier „wir haben einen Freischuß, und haben absolut nichts zu verlieren“. Nach nicht ganz einer Stunde stand das nächste 5:0 auf der Anzeigentafel des TSV. Zur Zeit haben die Hessen ganze zwei Sätze in der Runde abgegeben – in der letzten Hallenrunde waren es drei.

 

TV SW-Oberndorf : TV Unterhaugstett 5:0
(11:9, 11:4, 11:4, 13:11, 11:3)

Der TVU kann dem stark aufspieleden TVO nur in zwei Sätzen lange Paroli bieten. Wir sind dem TVO lang Zeit nur „hinterhergelaufen, anstatt selbst zu agieren“ Michael, Ochner – „war heute wenig drin, waren einfach besser als wir“ 

TV Stammheim (N) : TV Vaihingen/Enz 5:3
(8:11, 11:4, 5:11, 12:10, 11:9, 11:6, 9:11, 11:7)

Was den Gästen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zugutekam, war, dass die Stammheimer zunächst auch sehr fehlerbehaftet spielten. „Die Gastgeber waren zwar im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert. Aber es war kein Spiel auf einem hohen Niveau“, berichtet Markus Knodel. „Allerdings waren die Stammheimer im Angriff druckvoller, was letztlich ein paar Punkte eingebracht hat. Bei uns hatte man das Gefühl, wir spielen den Ball nur rüber und warten, bis die Gastgeber einen Fehler machen.“ So gingen die Stammheimer praktisch in jedem Satz zunächst in Führung. In den Durchgängen eins und drei schenkte der TVS diese dann aber wieder her und sorgte letztlich dafür, dass die Vaihinger die Sätze gewannen.

Knackpunkt war nach Markus Knodels Ansicht der vierte Durchgang. Bei 10:7-Führung „schmeißen wir vier Angaben rüber, die keine Angaben waren“, ärgert sich der Übungsleiter, nimmt seine Schlagleute direkt wieder in Schutz: „Man darf nicht vergessen, dass Jakob Kilpper kein Angreifer ist. Er muss das als Abwehrspieler managen. Und Michael Knodel ist noch U-18-Spieler. Er kann das Team noch nicht alleine tragen.“ Markus Knodel ist sich aber sicher: „Wären wir mit 3:1 nach Sätzen in Führung gegangen, wäre die Partie anders gelaufen.“

Doch so verpassten die vergebenen Chancen, den Sack in Durchgang vier zuzumachen, den Vaihingern einen Knacks. Zwar gestalteten sie den nächsten Abschnitt noch relativ eng. Doch im sechsten Satz waren sie chancenlos. Die Stammheimer machten aus einem 1:2-Satz-Rückstand eine 4:2-Satz-Führung.

Dort sammelten sich die Vaihinger noch einmal. Doch es wurde nicht besser. Schnell lagen sie im siebten Durchgang mit 1:6 zurück. „Doch dann haben uns die Stammheimer den Satz dank einiger Fehler geschenkt“, berichtet Markus Knodel. Hoffnung keimte beim TVV-Trainer wieder auf. „Nach dem gewonnenen Durchgang glaubt man, jetzt geht noch war“, erklärt er. Doch seine Mannschaft belehrte ihn eines Besseren. Markus Knodel: „Gefühlt nach nur einer Minute im achten Satz lagen wir gleich wieder mit 0:4 zurück.“ Und dieses Mal ließen sich die Stammheimer nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Doch so niederschmettern die Niederlage auch ist, der TVV hat den Klassenerhalt noch selbst in der Hand. Denn am letzten Spieltag gibt es zu Hause wahrscheinlich ein absolutes Endspiel gegen den Vorletzten TV Hohenklingen. „Und man darf auch nicht alles verteufeln. Wir haben ein extrem junges Team. Jaro Jungclaussen ist mit seinen 22 Jahren der älteste“, erklärt Markus Knodel. „Es wäre deshalb auch kein Beinbruch, wenn wir absteigen würden.“

TV 1880 Käfertal : TV Hohenklingen 5:2
(9:11, 11:7, 6:11, 11:9, 12:10, 11:9, 11:6)

Der Gast aus Hohenklingen kann in der Festung „Bertha Hirsch Halle“ zweimal vorlegen, muss sich aber dennoch dem TVK geschlagen geben. Wobei die Satzergebnisse äußerst eng waren und durchaus auch ein anderer Verlauf hätte möglich sein können. Der TVK musste auf Nick, Trinemeyer krankheitsbedingt verzichten, die Hauptlast im Angriff lag mit Angabe und Rückschlag alleine auf den Schultern von Marcel Stoklasa. Aber das war überhaupt kein Problem für den DM-Gastgeber.

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