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Pfungstadt überrollt gleich mal Calw

Pfungstadt (DFBL/aga). Nach dem „Vorspiel“ vor einer Woche zwischen Vaihingen und Käfertal (5:0) hat sie Süd-Bundesliga am Wochenende richtig Fahrt aufgenommen. Allen voran der TSV Pfungstadt, der die im Feld so erfolgreichen Calwer (DM_bronze) gleich mal aus der Halle geschossen hat.

TSV Pfungstadt : TSV Calw 5:0 (11:1, 11:5, 12:10, 11:4, 12:10)

Das schwerste Spiel zum Auftakt – mit der Aussicht auf eine klare Niederlage beim vielfachen Weltpokalsieger und deutschen Meister TSV Pfungstadt – fuhren die Schwarzwälder nach Südhessen. Das Spiel fiel mit 0:5 allerdings zu klar aus. Zeitweise spielten die Calwer „Löwen“ ganz munter mit, dann fehlte aber auch ein wenig Glück. Zunächst sah es nach einem wahren „Horrorstart“ in die zweite Bundesliga-Saison seit dem Aufstieg aus, denn bald lagen die Calwer bereits mit 0:8 Bällen in der Pfungstädter Sporthalle zurück und unterlag gleich mal 1:11. Doch die Mannschaft von Trainer und Abteilungsleiter Thomas Stoll fing sich, stellte sich besser auf das Vollgas-Tempo des TSV Pfungstadt ein, so dass die folgenden Durchgänge erträglicher endeten. Im dritten Satz hatte der Gast aus dem Schwarzwald sogar einen Satzball und wer weiß, was der Tag hätte bringen können, wenn die Calwer auf 1:2 Sätze verkürzt hätten. Doch die komplett mit Nationalspielern besetzten Pfungstädter ließen sich nicht „knacken“, zumal die Abwehr, das Zuspiel und auch Zweitangreifer Johannes Jungclaussen einen Sahnetag erwischten.

Nach der Pause wechselte TSV-Trainer Thomas Stoll für Abwehrspieler Lukas Gruner Neuzugang Heiko Bestle ein, der in der Sommerpause aus Waldrennach in die Hessestadt wechselte. Pfungstadt beherrschte das Spiel wieder und gewann den vierten Satz klar. Im fünften Durchgang kämpften die Calwer noch einmal mit dem Mut der Verzweiflung und lagen kurz vor Ende sogar mit zwei Satzbällen vorn, doch bei dieser 10:8-Führung reagierten die Pfungstädter abgeklärt wie immer: Konzentration, Vollgas – und vorn mit einem Angreifer, wie es ihn aktuell nur einmal gibt. „Wenn Patrick Thomas draufhaut, dann brennt es“, berichtete der zweite Abteilungsleiter Thomas Kübler über den zwei Meter langen Star dieser Sportart. „Seine Bälle schlugen immer wieder bei 19,90 Meter ein, also unmittelbar vor der Grundlinie. Da hast Du in der Abwehr nicht immer eine Chance.ie Devise lautet nun: Abhaken, fleißig weiter arbeiten und den wahren Saisonstart am nächsten Sonntag einläuten, wenn um 15 Uhr der Mannheimer Stadtteilverein TV Käfertal in der Calwer Walter-Lindner-Halle gastiert. „Dann zählt es“, so Trainer Stoll.

TV Vaihingen/Enz : TV Waldrennach 5:0 (11:5, 11:4, 11:1, 11:9, 11:4)

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung war es nun am vergangenen Samstag endlich soweit und die 1.Faustball Mannschaft des TVW war zum Auftaktspiel der Hallensaison der 1.Bundesliga Süd zu Gast beim TV Vaihingen/Enz. Hoch motiviert aber auch mit Respekt vor dem starken Gegner fand man in den Sätzen 1 und 2 nicht zu 100% ins Spiel. Dementsprechend ging der TV Vaihingen/Enz rasch mit 2:0 Sätzen in Führung. Zwar konnten die Horebler bis zur Satzhälfte mithalten und immer wieder durch starke Abwehraktionen und druckvolle Angriffe von Markus Kraut punkten, allerding behielt das Heimteam die Oberhand. Im dritten Satz legte Vaihingen nochmal eine Schippe drauf und die Jungs aus Waldrennach schafften es nicht entscheidend dagegenzuhalten. Somit ging man mit 0:3 in die Pause. Im vierten Satz schien die Zeit vom TVW gekommen zu sein. Mit einer guten kämpferischen Leistung und starken Aktionen auf allen Positionen hielt das Team lange mit. Die Taktik von Trainer Stefan Maier im Angriff mit Markus und Martin Kraut variabel zu agieren, schien sich auszuzahlen. Angefeuert von zahlreichen Fans schien der Satzgewinn zum greifen nahe, doch Michael Kraus hatte etwas dagegen. Mit einem bemerkenswerten Angabenspiel in den entscheidenden Momenten punktete der TVV-Spieler und drehte den Satz noch um. Im fünften Satz spielte Vaihingen überdurchschnittlich und routiniert auf und konnte sich rasch absetzen. Auch die taktische Einwechslung von Tobias Spaltenberger für das Angabenspiel führte nicht zum gewünschten Erfolg. Schlussendlich musste man sich mit einer 0:5 Niederlage abfinden, die gefühlt etwas zu deutlich ausfiel.

Am kommenden Samstag, ist der TV Schweinfurt-Oberndorf mit Nationalspieler Fabian Sagstetter um 19Uhr zu Gast in der Neuenbürger Stadthalle ist. Schlagmann Martin Kraut zeigt sich nach der Partie kämpferisch und äußert sich zum Spiel gegen Vaihingen und dem kommenden Heimspiel: „Wir sind mit dem Saisonstart natürlich nicht zufrieden und werden gegen Schweinfurt alles in die Waagschale werfen, um am Ende erfolgreich zu sein“

TV 1880 Käfertal : TV Unterhaugstett 5:1 (11:5, 8:11, 11:5, 11:8, 11:5, 11:8)

Durch einen 5:1 Heimerfolg bleiben wichtige Punkte in Mannheim und die Anspannung beim TVK löst sich merklich. „Eine Niederlage heute wäre einem totalen Fehlstart in die Saison gleichgekommen“, so ein sichtlich erleichterter Dominik Mondl nach der Partie. Der Kapitän stellte zudem die Mannschaftsleistung als Schlüssel zum Erfolg heraus: „Wir mussten durch unsere Ausfälle nochmals umstellen, haben das aber sehr gut hinbekommen.“ Die Zuschauer sahen ein Käfertaler Team, welches vor allem defensiv zu überzeugen wusste. Bis zum 5:5 im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann aber rollten die „Buwe“ los und kamen durch eine 6-Punkte-Serie zum 11:5 Satzgewinn. Sicherheit brachte der hohe Satzgewinn anscheinend aber nicht. In Satz zwei unterliefen vor allem Angreifer Nick Trinemeier ungewöhnlich viele Fehler im Aufschlag. Diese Chance ließ sich Unterhaugstett nicht nehmen und konterte mit einem 11:8 zum Satzausgleich. Im Folgenden spielten die Mannheimer wieder souveräner. Trinemeier stabilisierte seinen Aufschlag und kam vor allem aus dem Spiel immer wieder in gute
Abschlusspositionen. Allen voran Marcel Moritz, den Goth auf die vakante Vorne-Rechts-Position beorderte, überzeugt mit passgenauen direkten Zuspielen für Trinemeier. Dieser punktete teilweise wie am Fließband und sorgte damit maßgeblich für ein 11:5 aus Sicht des TVK. Unterhaugstett versuchte durch mehrere Wechsel im Angriff die käfertaler Defensivachse zu knacken. Ein probates Mittel fanden die Nordschwarzwälder aber nicht. Nur selten ließen Klassen, Vetter und Mondl einen Ball passieren. Kleinere Unsicherheiten im Zweitschlag und der eigenen Angabe konnten die Spielfluss nicht maßgeblich stoppen und die Käfertaler kamen über 11:8, 11:5 und 11:8 zu einem am Ende verdienten Heimsieg Das Käfertaler Lazarett ist schon beeindruckend, beeindruckend aber auch mit welchem Teamgeist sich der TVK immer wieder selbst pushen kann
 
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