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Klarer Erfolg auch gegen Brasilien

> Fabian Sagstetter (vorne). Foro: DFBL/Schönwandt

Breslau (DFBL/ssp). Deutschland bleibt gegen die südamerikanischen Mannschaften ungeschlagen. Auch gegen Brasilien gewinnt das Nationalteam und zieht in der Tabelle an den Südamerikanern vorbei. Damit ist es im Kampf um die Plätze eins bis vier spannend wie schon lange nicht mehr.

Perfekter Start für die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Neuenfeld auf dem Ausweichfeld, auf dem nach einem starken Unwetter am Mittag alle Spiele des weiteren Sonntages ausgetragen werden. Mit Lukas Schubert als Hauptangreifer und Fabian Sagstetter als Backup, dazu die Pfungstädter Defensivreihe um Andrew Fernando, Sebastian Thomas und Oliver Späth beeindruckt mit einem Start nach Maß. Brasilien, bisher noch ungeschlagen und kurz zuvor Bezwinger von Chile wird völlig überrannt. 6:0 steht es, ehe Alexandre Sales der ersten Punkt in der deutschen Abwehr gelingt, zwei weitere sollen zum 3:6

„Der Platz ist unheimlich stumpf, ihr könnt den Ball schön weit annehmen“, fordert Neuenfeld seine Schützlinge auf. Derweil verkürzt Brasilien auf 6:7. Zwei Punkte von Lukas Schubert folgen zwei auf Seiten der Selecao, bei der gerade Henrique Poersch in der Abwehr beeindruckende Bälle verteidigt. Nach einem deutschen Eigenfehler steht es 9.9. Ein Winkelschlag über Lukas Schubert bringt dann etwas überraschend den Satzball für Brasilien, den die deutsche Nummer vier direkt abwehrt. Anders beim zweiten. Sales punktet mit einem Ball auf die Grundlinie, die folgende Angabe von Schubert landet in der Leine – Satzgewinn für die Südamerikaner.

Wieder erwischt der Titelverteidiger den besseren Auftakt in den Satz. Schubert und Sagstetter bringen die Neuenfeld-Crew auf 4:0 in Front. Nach einem grandiosen Ball, entlang der Leine auf die Seitenlinie von Kapitän Sagstetter baut Deutschland die Führung auf 6:1 aus, Time Out Brasilien. Der Oberndorfer beweist sich als optimaler Nebenmann von Lukas Schubert, zeigt zudem, dass er die Position auch im Verein häufiger bekleidet. Zwei Ausbälle der Brasilianer in Folge bringt Deutschland beim 10:3 gleich sieben Satzbälle, gleich den ersten nutzt Schwarz-Rot-Gold. Der Ausgleich ist geschafft.

Satz drei beginnt, wie sollte es anders sein, wie die Durchgänge eins und zwei. Doppelter Eigenfehler bei Brasilien, dazu ein kurz gespielter Ball – 3:0-Führung. Szenenapplaus gibt es für Oliver Späth, der gleich mehrfach perfekt fliegend abwehrt. Auf der anderen Seite müssen sich die brasilianischen Verantwortlichen um Matheus Lammel kümmern, der sich nach einer Abwehraktion die rechte Schulter hält – für den Defensivspezialist geht es nach kurzer Behandlung aber weiter. Sein Team verkürzt, gleicht aus und zieht am Weltmeister auf 6:4 vorbei. Nach einer Auszeit gibt es die perfekte Antwort von Lukas Schubert. Eine Angabe auf die Grundlinie, dazu der Ausgleich aus dem Rückschlag. Unter den Augen von Robert Szczerbaniuk, ehemaliger Volleyball-Olympiateilnehmer und jetziger polnischer Faustballnationalspieler, übernimmt Deutschland wieder die Führung (10:7). Satzball Nummer eins verwandelt Lukas Schubert.

Wechsel beim Gegner zu Abschnitt Nummer vier. Guilherme Theis soll die Abwehr stabilisieren – und mit ihm kommt Brasilien deutlich besser aus den Startlöchern. Nach einem kurzen Ball, den Sagstetter nur um Zentimeter verpasst steht es 3:1. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich (4:4) dreht Deutschland auf. Schubert legt für Sagstetter auf – ein erfolgreiches Mittel die südamerikanische Defensive zu überwinden, die immer weniger Zugriff findet. Beim Stand von 10:5 ist es ein zu weit vorgespielter Ball, der für die Entscheidung sorgt.

Kapitän Fabian Sagstetter: „Dass wir alle auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden war uns allen klar und kam somit nicht überraschend für mich. Auch mit mir als Angreifer war eine Option und die hat heute ganz gut geklappt. Gegen Brasilien haben wir die Angabe gut im Griff gehabt, dazu fast jede Ballannahme auf Schuss nach vorne gebracht und waren vier Sätze über die bessere Mannschaft. Dass es mit dem 3:0 nicht geklappt hat, haben wir selbst verschuldet. Den Einzug ins Halbfinale haben wir geschafft, ein Teilziel ist damit erreicht. Morgen sehen wir dann, wie es weiter geht.

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