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Kellinghusener Frauen fahren zur DM

Brettorf (DFBL/ssp). Der VfL Kellinghusen hat sich für die Deutschen Meisterschaften in Ahlhorn qualifiziert. Mit zwei Siegen gegen den TSV Bardowick und den TV Brettorf machte die Mannschaft von Rouven Kadgien in der Frauen-Bundesliga Nord die DM-Quali perfekt. Der TSV Bayer 04 Leverkusen hat sich mit zwei Siegen derweil aus dem Abstiegskampf verabschiedet und ist in der Tabelle auf den vierten Platz vorgerückt.

Gerade im ersten Duell mit dem TK Hannover musste sich Leverkusen mächtig strecken. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison hatte noch der TKH mit 3:2 gewonnen – in der niedersächsischen Landeshauptstadt drehten die Rheinländerinnen den Spieß nun um. Mit Maya Mehle und Jana Hasenjäger im Angriff drehte der TSV einen 0:1-Satzrückstand in eine 2:1-Führung. Im vierten Durchgang erzwangen die Hannoveranerinnen, trotz der Einwechslung von Bayer-Angreiferin Marie Hodel, dann den Entscheidungssatz. Hier behielt Leverkusen aber die Oberhand (11:8) – und ließ direkt im Anschluss ein souveränes 3:0 gegen Schülp folgen. Das Tabellenschlusslicht vom TSV verpasste auch im Duell mit Hannover einen Satzgewinn und behält damit weiterhin die rote Laterne.

Wie die Schleswig-Holsteinerinnen befindet sich auch der TSV Bardowick in akuter Abstiegsgefahr. Die Lüneburgerinnen blieben, wie Schülp, ohne Satzgewinn – und haben im Saisonendspurt mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Hauptangreiferin Michaela Grzyzwatz fehlte genauso wie Abwehrspielerin Janina von der Lieth. Dazu muss Coach Kevin Blanquett bis zum Saisonende auch auf Offensivkraft Frauke Cordes verzichten. Auch während der Begegnungen gegen Kellinghusen und Brettorf rissen die Hiobsbotschaften nicht ab. Julia von der Lieth verletzte sich bei einer Abwehraktion, musste ausgewechselt werden. Trotzdem machten es die TSV-Spielerinnen gerade dem TV Brettorf schwer, verloren die ersten beiden Abschnitte nur knapp (10:12, 9:11) und forderten auch DM-Aspiranten Kellinghusen. Der VfL gewann neben dem Bardowick-Duell auch gegen den TV Brettorf 3:0 und löste damit – nach der DM 2015 in Hirschfelde – zum zweiten Mal auf dem Feld das Ticket.

Gemeinsam mit den Störstädterinnen werden auch der Ahlhorner SV und der TV Jahn Schneverdingen Mitte August um den Deutschen Meistertitel spielen. Den Heidschnucken ist die Teilnahme zwar rechnerisch noch zu nehmen, nach dem 3:1-Erfolg gegen Moslesfehn fehlt aber nur noch ein Sieg. Das Duell gegen den Ahlhorner SV verloren die Heidschnucken, trotz zwischenzeitlichem Satzausgleich, mit 1:3. Der ASV holte neben diesem Sieg auch gegen Landkreis-Rivale SV Moslesfehn zwei Punkte und bleibt damit ungeschlagener Spitzenreiter. Der SVM bliebt mit den beiden Niederlagen und 6:18 Punkten weiter im Tabellenkeller – und hat vier Spiele vor dem Saisonende nur zwei Punkte Vorsprung vor dem TSV Bardowick auf dem ersten Abstiegsplatz.

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