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Gelungener Jahresauftakt für Moslesfehner Frauen

Brettorf (DFBL/ssp). Sechs Nachholspiele standen bei den Bundesliga-Faustballerinnen im Norden am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Am erfolgreichsten lief es dabei für den SV Moslesfehn. Der DM-Gastgeber der vergangenen Hallensaison feierte zwei Siege und rückte in der Tabelle damit auf Rang vier vor. Mager fiel dagegen die Bilanz für die SG Stern Kaulsdorf aus: Aus vier Spielen holten die Berlinerinnen nur zwei Punkte.

Im Kampf um die DM-Tickets könnte der SV Moslesfehn noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Nach dem Erfolg gegen den TV Brettorf vor dem Jahreswechsel gewann die Mannschaft nun auch zum Auftakt in das Jahr 2020 – und das gleich doppelt. Gegen die SG Stern Kaulsdorf hatten die Frauen vom Küstenkanal dabei nur im dritten Satz Probleme. Zuvor hatte Kaulsdorf zu viele Eigenfehler produziert. In einem ausgeglichenen dritten Abschnitt behielt Moslesfehn dann die Nerven und tütete den Sieg ein (11:6, 11:6, 15:14). Über die volle Distanz ging dann das Duell gegen Gastgeber Hannover. Zweimal legte der SVM mit eigenem Ball vor, beide Male konterten die mutig aufspielenden Leinestädterinnen. Im Entscheidungssatz ging Moslesfehn dann früh in Führung und brachte den zweiten Erfolg ins Ziel (12:10, 8:11, 11:6, 9:11, 11:6). Zuvor hatte sich Hannover in einem engen Duell mit Stern Kaulsdorf mit 3:1 (11:9, 11:13, 11:8, 11:9) durchgesetzt.

Für die Berlinerinnen ging es bereits am Sonntag in Kellinghusen weiter. Hier gab es zum Auftakt einen 3:1-Sieg (11:4, 9:11, 11:7, 15:14) gegen Kellinghusen. Im Duell mit dem TV Jahn Schneverdingen hatte die Spielgemeinschaft dann das Nachsehen. Die Heidschnucken waren ohne Angreiferin Theresa Schröder angereist, Trainerin Tine Seitz bot stattdessen Helle Großmann und Laura Kauk im Angriff auf, die mit 11:7, 13:11 und 14:12 den Sieg eintüteten. Im Duell gegen Kellinghusen wollte beim TV Jahn – nun mit Hinrike Seitz neben Großmann in der Offensive – nicht mehr so viel zusammenlaufen. Kellinghusen mit 2:0 (14:12, 11:9) in Führung, ehe Schneverdingen – nun wieder in der Auftsellung des ersten Spiels – zum 2:2 ausglich (11:9, 11:5). Auch im Entscheidungssatz befand sich der DM-Gastgeber bereits auf der Siegerstraße (6:2). Doch die Störstädterinnen kämpften sich noch einmal heran, wehrte sogar drei Matchbälle ab und verwandelte am Ende den zweiten eigenen zum 14:12.

In der Tabelle bleibt Schneverdingen trotz der Niederlage mit 16:14 Punkten Tabellenführer – hat aber nur noch vier Sätze Vorsprung vor dem Zweiten Ahlhorner SV. Beim Spieltag am kommenden Wochenende beim abstiegsgefährdeten TSV Bayer Leverkusen treffen beide Teams im direkten Duell aufeinander. Moslesfehn ist mit den zwei Siegen bis auf zwei Punkte an den Dritten TV Brettorf herangerückt. Zur Abstiegszone sind es nun vier Zähler Vorsprung. Diese beginnt mit dem TK Hannover auf Platz fünf, der genauso wie Kellinghusen und Kaulsdorf 8:12 Punkte auf dem Zähler hat. Auf den Abstiegsplätzen stehen derzeit die beiden Aufsteiger Leverkusen (6:14) und Wangersen (2:18).

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