Dreikampf um zwei DM-Tickets zur Rückrunde ist eröffnet

Dreikampf um zwei DM-Tickets zur Rückrunde ist eröffnet

Käfertal (DFBL/aga). Der Dreikampf ist eröffnet: Hinter dem TSV Pfungstadt werden der TSV Calw, der TV Schweinfurt-Oberndorf und der TV Käfertal in der Rückrunde um die zwei verbleibenden Tickets zur Deutschen Meisterschaft kämpfen. Im Abstiegskampf stecken an den verbleibenden drei Spieltagen der TV Unterhaugstett, TV Augsburg und Schlusslicht TV Vaihingen/Enz.

TV 1880 Käfertal : TV Augsburg 5:2 (11:6 11:3 9:11 10:12 13:11 11:7 11:9)
Einen ganz wichtigen Heimsieg erspielte sich das Team von Trainer Leo Goth am vergangenen Samstag gegen den TV Augsburg. Trotz extrem starkem Wind auf der Karl-Heinz Herbst Sportanlage lösten die „Buwe“ ihre Pflichtaufgabe deutlich mit 5:2. „Wir sind jetzt unter den Top vier und haben die Chance auf die DM. Das war das wichtigste und nun schauen wir, wie weit wir kommen“, zeigt sich Abwehrspieler Marcel Moritz sichtlich zufrieden. Mit Platz 4 der Hinrundentabelle spielt der TVK nun in der Rückrunde gegen die anderen Mannschaften der oberen Tabellenhälfte um die drei Tickets zur Deutschen Meisterschaft.
Die Mannheimer kamen gut in die Partie und sicherten sich mit 11:6 und 11:3 die ersten beiden Sätze gegen den Aufsteiger aus Bayern. Wer nun jedoch dachte, dass das Spiel ein Spaziergang wird wurde eines besseren belehrt. Aufbauspieler Felix Klassen sah in den kommenden zwei Sätzen viele leichte Fehler und Unkonzentriertheiten bei seinem Team. „Gerade nach dem zweiten Satz haben wir uns vielleicht zu sicher gefühlt“, gesteht Klassen, der für den verhinderten Mondl die Kapitänsbinde trug. Vor allem viele halblang und kurz gespielte Bälle des Gegners bereiteten den Käfertalern Probleme. Dennoch hätte der TVK die „Sätze drei und vier nicht verlieren müssen“, ergänzt Moritz.
Knapp kam der TV Augsburg über 9:11 und 10:12 zum Satzausgleich. Im Anschluss fing sich der TVK wieder und kam vor allem aus einer stabilen Abwehr wieder ins Spiel zurück. Die Angriffsachse mit Trinemeier und Braun konnte wieder regelmäßig in Szene gesetzt werden und der Rest war Formsache. Über 13:11, 11:7 und 11:9 bezwangen die Mannheimer am Ende den Aufsteiger klar und konnten damit den FBC Offenburg in der Tabelle hinter sich lassen. Die Ortenauer landeten durch einen hauchdünnen Erfolg beim TV Unterhaugstett zwar punktgleich, aber mit dem schlechteren Satzverhältnis hinter dem TVK auf Platz 5.
Nun geht es gegen den TSV Pfungstadt, den TV Schweinfurt-Oberndorf und den TSV Calw um die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft. Dabei wird der TSV Pfungstadt wohl einen „ungefährdeten Durchmarsch hinlegen“, vermutet Dominik Mondl. „Die anderen Partien sind in meinen Augen völlig offen. Hier entscheidet die Tagesform. Die Zuschauer können sich auf spannende Spiele freuen.“

TV Vaihingen/Enz : TSV Calw 0:5 (12:14 3:11 5:11 9:11 4:11)
Am Alten Postweg, auf den Höhen von Vaihingen/Enz, hatte der Favorit gegen das stark verjüngte Gastgeber-Team zunächst Mühe. Trainer Thomas Stoll setzte auf seine Parade-Fünf mit Raphael Schlattinger, Dennis Gruber, Nick Stoll, Philipp Kübler und Mathias Zierer, doch die jungen Vaihinger erwiesen sich als zähe Gegner. Erst in der Verlängerung erkämpfte sich der Gast die Satzführung. Dann aber kam die Calwer Lok ins Rollen. Schnell baute der DM-Dritte von 2018 eine deutliche Führung aus, nach einem Doppelwechsel durften Nico Stoll (für Gruber) und – bei seinem Debüt im TSV-Bundesligadress – Nils Hantke für (Nick Stoll) den zweiten Durchgang locker ins Ziel bringen.
Anschließend kam wieder der erfahrene Dennis Gruber aufs Feld, Calw blieb souverän. In der – nach jeweils drei Sätzen fälligen – Zehn-Minuten-Pause sammelte der Gastgeber wieder Kräfte, hielt beeindruckend dagegen, doch die abgezockten Calwer gingen mit 4:0 Sätzen in Front. Der Rest war Formsache.
Mit dem erwarteten Erfolg liegt der TSV Calw nach der Hinrunde auf Platz 2, mit vier Sätzen Vorsprung auf den punktgleichen TV SW-Oberndorf. Wie im Vorjahr wird die Liga nun zweigeteilt: Die Top-Vier TSV Pfungstadt (14:0 Punkte), TSV Calw, TV SW-Oberndorf (je 10:4) und TV 1880 Käfertal/8:6) treffen jeweils nochmals aufeinander. Die Punkte aus der Hinrunde werden mitgenommen, los geht es voraussichtlich am letzten Juni-Wochenende. Die am Ende drei Bestplatzierten dürfen zur Deutschen Meisterschaft nach Kellinghusen
(Mitte August). Ziel der Calwer ist, Platz 2 erfolgreich zu verteidigen.

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