Die Serie geht weiter: 7. Europacup für Pfungstadt

Stammplatz: Der TSV Pfungstadt steht wieder auf Platz eins beim Europacup-Finalturnier. (Foto: Wolfgang Benedik)

Vöcklabruck (DFBL/bec). Der TSV Pfungstadt ist und bleibt das Maß aller Dinge auf der europäischen Faustball-Bühne. Beim EFA 2020 Men’s Champions Cup Indoor im österreichischen Vöcklabruck sicherte sich das Team um Schlagmann Patrick Thomas den siebten Europapokaltriumph in Serie. Mit 4:2 (7:11, 11:7, 11:7, 6:11, 11:9, 11:5) bezwang der TSV am Sonntag im Finale Gastgeber Union Tigers Vöcklabruck. Das Halbfinale hatte der TSV tags zuvor mit 4:0 (11:4/11:5/11:5/11:7) gegen STV Wigoltingen aus der Schweiz gewonnen. 

Im mit Spannung erwarteten Finale zwischen dem Titelverteidiger TSV Pfungstadt und den Hausherren aus Vöcklabruck dominierten zunächst die beiden Ausnahme-Angreifer Patrick Thomas auf Seiten von Pfungstadt bzw. Karl Müllehner in den Reihen der Tigers mit knallharten Schlägen.

Mit fünf Punkten im Folge krallen sich die Tigers den ersten Satz im Finish mit 11:7.
Pfungstadt bringt zu Beginn des zweiten Satzes Andrew Fernando an Stelle von Alexander Schmidt ins Spiel. An der Charakteristik des Spiels ändert sich vorerst wenig und die Abwehrreihen beider Teams haben größte Mühe die Schläge zu parieren. Am Ende des Satzes ist es diesmal Patrick Thomas vorbehalten, mit drei Punkten in Serie den Satzausgleich herzustellen.

Auch nach beiden folgenden Sätzen bleibt das Spiel offen – nach jeweils einem Satzgewinn (11:7 bzw. 6:11) und einer 10-minütigen Pause, sehen die zahlreichen begeisterten Zuseher weiterhin Faustball auf allerhöchstem Niveau. Spektakuläre Defensiv-Paraden auf beiden Seiten gepaart mit perfektem Hallen-Angriffsfaustball halten niemanden in der Halle auf den Sitzen. Die Tigers erarbeiten sich zunächst eine 8:5-Führung, doch Pfungstadt steckt nicht auf und zeigt warum sie die wohl beste Mannschaft in der bisherigen Faustball-Geschichte sind. Mit 4 vier Rückschlag-Punkten in Folge drehen sie den Spielstand auf 8:9 aus Sicht der Vöcklabrucker. Ein weiteres Service-Ass von Patrick, sowie ein Service-Fehler von Karl beenden den Satz etwas unglücklich aus Sicht der Tigers mit 9:11.

Den Hessen gelingt es den Schwung ungebremst in den nächsten Satz mitzunehmen – Patrick Thomas & Co zeigen sich in weiterer Folge gnadenlos und ziehen auf 7:1 davon. Die Tigers können nicht mehr kontern und schlussendlich entscheidet ein Blockduell zwischen den beiden Hauptprotagonisten zu Gunsten von Pfungstadt.

Vaihingen holt die Bronzene

Der zweite deutsche Cupvertreter TV Vaihingen/Enz kommt ebenfalls mit Edelmetall wieder nach Hause. Nach dem klaren 0:4 im Halbfinale gewannen die Vaihinger das kleine Finale gegen Wigoltingen deutlich mit 4:1 (15:14, 11:5, 11:3, 5:11, 11:7). 

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