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10. August 2011 | WM Männer 2011 Österreich

Deutschland steht im WM-Finale

Pasching (DFBL/bec) — Deutschlands Faustball-Männer stehen im Finale der Weltmeisterschaft. Im Halbfinale setze sich das Team von Bundestrainer Olaf Neuenfeld am Nachmittag mit 4:1 Sätzen gegen Vizeweltmeister Brasilien durch.

Deutschland startet mit Kapitän Sascha „Icke“ Ball, mit Patrick Thomas, Lukas Schubert, Fabian Sagstetter und Michael Marx. Auf der Bank bleibt ein Platz frei, da sich Abwehrman Olaf Machelett beim morgendlichen Aufwärmen am Fuß verletzt hat.

Vor über 7000 Zuschauern im bestens besuchten Paschinger Waldstadion beginnt die deutsche Fünf selbstbewusst – im Gegensatz zu den Brasilianern, denen mehrere Leinenfehler unterlaufen. Deutschland punktet immer wieder durch kurz geschlagene Bälle, zieht auf 9:3 und 10:4 weg und verwandelt in Form eines Angaben-Ass von Patrick Thomas den zweiten Satzball zum 11:5.

Die gleiche taktische Marschrichtung wirkt auch im zweiten Satz, wenn auch mit etwas Anlauf. Nach zwischenzeitlicher 5:2-Führung der Südamerikaner punkten die Deutschen acht Mal in Folge. Der achte Punkt ist der erste Satzball, den Lukas Schubert problemlos verwandelt.

Auch im dritten Satz spielt die deutsche Fünf weiter nahezu fehlerlos. Bezeichnend: Der erste Fehler in der Annahme unterläuft den Deutschen beim Zwischenstand von 7:2. Unbeeindruckt punktet die Offensivabteilung weiter, den zweiten Satzball verwandelt wieder Lukas Schubert zum 11:4.

Als die viele Deutschen Fans ihr Team schon fast im Finale sehen, schleichen sich die ersten Unsicherheiten in der Abwehr ein. Brasilien geht mit 5:3 nach vorne und gibt diese Führung bis zum Satzgewinn nicht mehr ab. Mit 11:8 verkürzen die Südamerikaner auf 1:3.

Das deutsche Trainerduo nutzt die anschließende Pause, um das Team nochmals taktisch einzustellen. Das zeigt Wirkung, denn schnell steht es 5:1 für den WM-Dritten von 2007. Brasilien zeigt Nerven, Joao Carlos Schmidt schießt einen unerreichbaren Ball mit dem Fuß übers Stadiondach und wird dafür von Schiedsrichter Wolfgang Roschitz verwarnt. Auf 6:7 kann sein Team zwar noch verkürzen, Deutschland lässt sich vom Finaleinzug jedoch nicht mehr abbringen, gibt keinen Punkt mehr ab und Patrick Thomas verwandelt den ersten Matchball mit einem unerreichbaren Kurzen.

Michael Marx: „Ich habe mir das Spiel als härteren Kampf vorgestellt, aber wir sind super ins Spiel gekommen. Wir konnten auf unsere Chancen warten, standen super in der Defensive und haben gnadenlos gepunktet, wenn die Chance da war – geil einfach! Im ersten Spiel gegen Brasilien hatten wir da noch das Problem im Zuspiel aber wir haben wieder gemerkt, dass wir Faustball spielen können – und das wollen wir unseren Fans zeigen. Wenn wir unser Spiel machen, ist es uns egal, gegen wen wir morgen im Finale stehen. Und die Fans waren einfach Wahnsinn – gigantisch!“

Deutschland spielte mit: Sascha Ball, Patrick Thomas, Lukas Schubert, Fabian Sagstetter, Michael Marx.

Brasilien spielte mit: Joao Fidelis, Joao Schmidt, Patrick Piermann, Guilherme Theis dos Santos, Luiz Karwoswski, Gabriel Bonnevialle, „Ju“ Morae Fontoura.

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