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11. März 2019 | Allgemein | Bundesligen | DM 2019 Mannheim | Events

Der „Bundes-Olaf“ checkt die DM-Teams

> Olaf Neuenfeld und sein WM-Jubel (Foto: DFBL/Schönwandt)

Mannheim (DFBL/bec). Am Samstag und Sonntag, 16./17. März, blickt Faustball-Deutschland wieder nach Mannheim: In der GBG-Halle spielen die drei besten Teams der Bundesligen Nord und Süd den neuen Deutschen Meister und Nachfolger von Titelverteidiger VfK Berlin aus. Für die Social-Media-Kanäle des Ausrichters TV Mannheim-Käfertal hat Bundestrainer Olaf Neuenfeld alle Teilnehmer einmal genauer unter die Lupe genommen. Auch wir veröffentlichen hier den DM-Check vom „Bundes-Olaf“.

TSV Pfungstadt: „Das Team holt sich den Titel zurück“

„Nach dem unrühmlichen Vorrundenaus im letzten Jahr, als man ohne den verletzten Patrick Thomas auskommen musste, sind die Hessen wieder heiß auf den Titel. 14 Siege in 14 Spielen und nur acht ab-
gegebene Sätze lassen vermuten, dass der Serienmeister der vergangenen Jahre nicht zum Spaß nach Mannheim kommt. Im Januar haben die Pfungstädter bereits den ersten Titel des Jahres einfahren können, als man im deutschen Europapokalfinale dem VfK Berlin nicht den Hauch einer Chance ließ.

Meine Prognose: Die mit sechs aktuellen Nationalspielern gespickte Mann schaft wird sich den an Berlin ‚ausgeliehenen‘ Titel wieder zurückholen!“

TV Brettorf: „Kein Druck, beste Stimmung und gute Laune“

„Mit dem TV Brettorf haben wohl nur die kühnsten Optimisten bei diesen Titelkämpfen gerechnet. Die mit Abstand jüngste Mannschaft hat in vielen Neun-Satz-Spielen bewiesen, dass sie topfit ist. Mit einem Sieg in Berlin am letzten Spieltag gelang der Sprung zur DM in allerletzter Minute. Mit Pfungstadt un dKäfertal haben die Oldenburger in der Vorrunde zwei dicke Bretter zu bohren. In Mannheim kann man sich bereits wieder auf den größten Fanblock aller Teams einstellen. Beste Stimmung und gute Laune sind beim TVB garantiert.“

Meine Prognose: Die junge Mannschaft von Trainer Klaus Tabke kann ohne Druck aufspielen, wird aber am Samstagabend die Segel streichen müssen.“

TV Käfertal: „Es gibt wieder eine Medaille“

„Nachdem der TVK im vergangenen Jahr von einem Freiplatz profitierte, hat sich das Team von Trainer Leo Goth dieses Mal aus eigener Kraft für die Heim-DM qualifizieren können. Mit 20:8 Punkten und sechs Punkten Vorsprung auf Platz 4 gelang das auch mehr als souverän. Dass die Saison so erfolgreich verlaufen würde hatte man im Käfertaler Lager nach dem langfristigen Ausfall von Hauptangreifer und Nationalspieler Marcel Stoklasa wohl selbst nicht vermutet. Weltmeister Nick Trinemeier, auf dem nun die Last des gesamten Angriffs lastet, hat eine herausragende Saison gespielt und seine Mannschaft auf den dritten Platz geführt.

Meine Prognose: Mit den Fans im Rücken und der positiven Erfahrung der letzten DM wird es wieder eine Medaille geben.“

Ahlhorner SV: „Es reicht zum Spiel um Platz drei“

„Nach langer Zeit kommen die Ahlhorner wieder als Nordmeister zu einer DM. Mit zwei Niederlagen, die aufgrund von Verletzungen zustande kamen, und einem großen Vorsprung gelang die Qualifikation in beeindruckender Manier. Jetzt möchte das Team um Europameister Tim Albrecht nach 2013 auch mal wieder auf dem Podest stehen. Viel wird von der Form von Hauptangreifer Christoph Johannes abhängen, der – hoffentlich rechtzeitig wieder fit – von seiner Abwehr mit möglichst präzisen Zuspielen versorgt werden muss, um sein variables Spiel aufziehen zu können.

Meine Prognose: Die Vorrunde wird der ASV überstehen, dann wird es aber nur zum Spiel um Platz drei reichen.“

TV Vaihingen/Enz: „Das Finale bleibt nur ein Wunsch“ 

„Nach längeren Jahren der Abstinenz haben sich die Schwaben mal wieder für eine DM-Endrunde qualifizieren können. Mit zehn Siegen und vier Niederlagen hatte man das Ticket nach Käfertal bereits frühzeitig in der Tasche. Mit vier Ex-Nationalspielern, die sich alle bereits jenseits der Altersgrenze 30 bewegen, bringt der TVV Erfahrung pur in die Halle. Ergänzt wird der Kader von jungen Spielern aus der erfolgreichen Vaihinger Talentschmiede.“

Meine Prognose: Das Halbfinale wird erreicht, der Zutritt zum Finale bleibt aber nur ein Wunsch.“

VfK Berlin: „Ohne Schubert geht es auf die Tribüne“

„Der noch amtierende Deutsche Hallenmeister hat eine mehr als durchwachsene Spielzeit absolviert. Mit gleich sechs Niederlagen kommen die Hauptstädter nach Mannheim und waren sogar auf Schützenhilfe aus Hagen am letzten Spieltag angewiesen, um sich den VfL Kellinghusen vom Leib zu halten. Ohne Weltmeister Lukas Schubert, der eine längere Pause einlegt, fehlt im Angriff sowohl eine Alternative als auch Spielwitz und Ordnung.

Meine Prognose: Sollte Lukas Schubert in Mannheim nicht auflaufen, wird sich der Deutsche Meister seinen Nachfolger am Sonntag von der Tribüne aus anschauen.“

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