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Dennacher Doppelerfolg vor dem Europacup

Calw (DFBL/saj) – Aufgrund der Teilnahme am Frauen-Europapokal in Österreich, musste der TSV Dennach die Rückrunde eine Woche früher einläuten, als der Rest der Frauen-Südliga. Daher starteten die Pink Ladies in eigener Halle mit den beiden Gästen aus Gärtringen und Niedernhall bereits vergangenen Sonntag. Doppelten Grund zum Feiern hatten die Gastgeberinnen und Trainer Rudolf Reuster: Zum einen beflügelte man sich noch einmal mit zwei weiteren deutlichen Siegen für das bevorstehende Europapokalwochenende. Zum anderen versüßten die Pink Ladies mit diesem Ergebnis den Geburtstag ihres Erfolgstrainers.

Das junge Faustballjahr läuteten die Gastgeberinnen vom TSV Dennach gegen die Frauen vom TSV Gärtringen ein. Um Kräfte für das wohl ausschlaggebendere Anschlussspiel gegen Niedernhall zu sparen und auch um zwei leicht blessierte Spielerinnen zu schonen, gab Betreuer Oberkersch allen seinen Spielerinnen möglichst viel Einsatzzeit gegen die favorisierten Pink Ladies. Vor allem um Hauptangreiferin Katharina Schippert musste man anfangs noch bangen, da im Trainingseifer eine Kapselverletzung an der Schlaghand wieder auftrat. Glücklicherweise stellte sich dann im Laufe des Sonntags heraus, dass diese wieder gut abgeklungen war. Bis zum 4:4 konnten das Gäuteam noch mithalten, ehe Dennach das Tempo anzog und mit einem 11:5 den ersten Satz für sich erspielte. Der zweite Satz lag ebenso fest in den Händen der Gastgeberinnen, bis sich beim Stand von 8:3 ungewöhnlich ein paar Eigenfehler beim Favoriten einschlichen. Nun stand es 8:8, doch Weltmeisterin Sonja Pfrommer behielt einen kühlen Kopf und klärte die Situation schnell mit 3 Folgepunkten. Somit ging auch Satz zwei an die Gastgeberinnen (11:8). Dennach entschied beim Seitenwechsel wohl sich nicht mehr in so eine Lage bringen lassen zu wollen und ließ im folgenden Satz dem Team um Spielführerin Nicky Heldmaier nicht viel Mitspracherecht. Mit 11:3 entließen die Pink Ladies die Frauen vom TSV Gärtringen und siegten schließlich ohne Satzverlust.

Im Anschluss bäumten sich die Gärtringer Frauen dann gegen den Tabellennachbarn vom TSV Niedernhall auf. Mit Schippert/Vasic im Angriff, Hornikel/Schneider in der Abwehr und Heldmaier im Zuspiel erspielte sich das Gäuteam einen Vorsprung von 3 Punkten und zwang den Gegner zu einer frühen Auszeit. Unbeeindruckt davon hielt Gärtringen den TSV Niedernhall bis zum Spielstand von 9:5 auf Abstand. Doch dann fehlte es auf Gärtringer Seite an Konstanz und einfache Fehler brachte Niedernhall wieder ran – es stand nun 9:9. Die ersten beiden Satzbälle holte sich dann wieder Gärtringen, doch das Glück stand letztendlich auf der Seite der Niedernhaller Frauen und der Satz ging mit 11:13 an sie. Niedernhall hatte sich warm gespielt und sicherte sich auch den zweiten Satz nun deutlicher mit 5:11. Auch der dritte Satz wurde vom TSV Niedernhall lange angeführt, bis der TSV Gärtringen sich an der Nase packte und wieder mehr Biss zeigte den Satz gewinnen zu wollen. Dieser Biss brachte die Belohnung für das Gärtringer Lager und der dritte Satz konnte 11:9 für sich verbucht werden. Der vierte Satz begann dann ebenso hoffnungsvoll für die Gärtringer. Zunächst führte man 1:4, doch dann gelang es den ausgefuchsten Niedernhallern mit 6 Anschlusspunkten vorne an zu spielen. Gärtringen bemühte sich weiterhin entschlossen gegenzuhalten und kam auf 8:10 ran, bevor dann aber doch Niedernhall den Sack zu machte und nach vier Sätzen mit 8:11 das Spiel für sich entschied. Das Resultat von Hauptangreiferin Schippert (TSV Gärtringen) fiel folgendermaßen aus: „Wir haben gegen Niedernhall gut mitgehalten und waren ebenbürtig. Nur uns fehlt einfach die Konstanz, da sich auf allen Positionen immer mal wieder leichte Fehler einstellen.“

Im letzten Spiel des Tages duellierten sich dann die wieder die Pink Ladies mit den von eben merklich geschwächten Frauen vom TSV Niedernhall. Das Spiel gegen Gärtringen beanspruchte die Kräfte der Blau-Weißen zu sehr, um gegen Dennach noch viel auszurichten. Während Dennach munter die Bank durchwechseln und alle möglichen Varianten für das bevorstehende Wochenende ausprobieren konnte, gab es auf Seiten der Niedernhaller keine großen Wechseloptionen. So musste man kräftegeschwächt den Pink Ladies gegenübertreten und sich folglich mit 11:6, 11:1 und 11:5 klar geschlagen geben.

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