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Brettorf sichert sich Nordmeisterschaft – Auch Kellinghusen bei DM

Brettorf (DFBL/ssp). Der TV Brettorf und der VfL Kellinghusen sind neben Gastgeber SV Moslesfehn die Nord-Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften. Während der TVB die Nordmeisterschaft klar machte, verteidigte Kellinghusen mit einem Sieg seinen zweiten Tabellenplatz. Für Schülp und Hannover geht es dagegen nach nur einem Jahr im Oberhaus zurück in die zweite Liga.

Brettorf sicherte sich mit einem recht souveränen 3:0-Erfolg (13:11, 11:6, 11:2) gegen den TK Hannover bereits im ersten Spiel die Meisterschaft im Norden – die erste überhaupt in der Vereinsgeschichte. Im Anschluss wurde es dann im Derby gegen den Ahlhorner SV eine knappe Angelegenheit. Die letzten drei Duelle hatte der TVB für sich entschieden – in der niedersächsischen Landeshauptstadt behauptete sich nun der ASV wieder. Brettorf legte in der Partie zwar zweimal vor, doch beide Male gelang den Blau-Weißen postwenden der Ausgleich. Im Entscheidungssatz lief es bei Ahlhorn dann von Beginn an rund, Brettorf kam kaum mehr zum Erfolg. Somit gewann das Team von Edda Meiners mit 3:2 (7:11, 11:4, 9:11, 11:9, 11:1). Mit einem Sieg im Anschluss gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht vom TKH (11:9, 11:4, 11:8). Für den ASV bestand mit den beiden Erfolgen noch die Hoffnung, in letzter Sekunde auf den Zug Richtung DM aufzuspringen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Tabellenzweite VfL Kellinghusen nämlich seine erste Begegnung gegen den SV Moslesfehn verloren. Der VfL legte zunächst vor (11:9), ehe die Mossis die Begegnung zur 2:1-Führung drehten (11:7, 11:4). Zwar kämpften sich die Störstädterinnen noch einmal in den Entscheidungssatz (11:8) – hier behielt aber Moslesfehn die Oberhand. Für den VfL war somit ein Sieg im abschließenden Spiel der Bundesligasaison zwingend notwendig. Nach einer 2:0-Führung (11:4, 11:9), machte es Gegner Schülp zwar kurz spannend (11:3), dann tütete Kellinghusen den zwölften Sieg in dieser Spielzeit und die DM-Teilnahme ein. Nach der Feld-DM in Ahlhorn sind es für das Team von Rouven Kadgien und Torbjörn Schneider bereits die zweiten nationalen Titelkämpfe in Folge. Für den ASV, DM-Dauergast in den vergangenen Jahren, ist es dagegen das erste Mal seit elf Jahren, dass sie die DM-Endrunde in einer Hallensaison verpassen. Schülp zog derweil auch im Duell mit Moslesfehn den Kürzeren (7:11, 9:11, 3:11) und steigt damit gemeinsam mit Hannover in Liga zwei ab.

Im Abstiegskampf war der Spieltag mit Schneverdingen, Bardowick und Kaulsdorf somit unbedeutend – für die Endplatzierungen in der Tabelle dagegen nicht. Schneverdingen sicherte sich mit Siegen gegen Kaulsdorf (6:11, 13:11, 11:6, 11:0) und den TSV Bardowick (11:1, 11:4, 11:7) den vierten Tabellenplatz. Stern Kaulsdorf zog dank mit einem Sieg im direkten Duell mit Bardowick noch an den Lüneburgerinnen vorbei. Beim 3:2-Erfolg (8:11, 10:12, 11:7, 11:5, 11:8) schien der TSV dabei schon auf der Siegerstraße, dann drehten die Hauptstädterinnen aber noch einmal auf und schoben sich auf Tabellenplatz sechs.

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