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Brettorf fährt zur DM – VfL Kellinghusen mit guten Karten

Brettorf (DFBL/ssp). Die Faustballerinnen des TV Brettorf haben in der 1. Bundesliga Nord die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften perfekt gemacht. In eigener Halle fuhr das Team einen 3:0-Sieg gegen den TSV Bardowick ein. Im Kampf um den zweiten DM-Startplatz startet der VfL Kellinghusen am letzten Spieltag im Fernduell mit dem Ahlhorner SV mit der besseren Ausgangslage.

Wirklich strecken musste sich der TVB im Duell mit dem TSV Bardowick nicht. Während den Gästen im Offensivspiel immer wieder Fehler unterliefen, agierten die Brettorferinnen konzentriert. Angreiferin Laura Marofke überzeugte dazu mit sehenswertem Leinenspiel – mit 3:0 (11:6, 11:5, 11:4). Auch im zweiten Duell mit dem Tabellenzweiten lief für den Ligaprimus alles nach Plan. Im ersten Satz führten die Schwarz-Weißen gegen den VfL Kellinghusen bereits mit 10:5, brachten dann aber mit sechs Ausangaben in Folge die Schleswig-Holsteinerinnen in Front, die den ersten Satz damit dankend annahmen (12:10). Im Spiel änderte das in den folgenden beiden Sätzen aber nichts. Brettorf stand kompakt, holte sich mit 11:6 und 11:6 die 2:1-Satzführung. Danach entwickelte sich eine spannende Partie, Kellinghusen punktete immer wieder über kurz gespielte Bälle – oder brachte Angreiferin Jacqueline Böhmker mit perfekt vorgespielten Bällen in aussichtsreiche Position an der Leine. Der VfL gewann die Sätze vier und fünf (11:9, 11:8) und damit auch das Spiel. Mächtig schwer taten sich die Störstädterinnen zuvor im Duell mit dem TSV Bardowick. Nach einem 0:1-Rückstand (5:11), lag der VfL nach zwischenzeitlichem Satzausgleich (11:6) im dritten Abschnitt mit 7:10 zurück. Doch Bardowick gelang es nicht, die drei Satzbälle zu verwandeln, der Tabellenzweite sorgte mit 12:10 für die Vorentscheidung. Durchgang vier gewann Kellinghusen 11:4 und wahrte im Kampf um die DM-Tickets damit seine gute Ausgangssituation vor dem abschließenden Spieltag.

Konkurrent ist der Ahlhorner SV, der am Wochenende ebenfalls vier Punkte einfuhr. Im Duell mit DM-Gastgeber SV Moslesfehn sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel – bei dem der SVM zunächst in Führung ging (11:7). Auch in den zweiten Satz startete Moslesfehn erfolgsversprechend, führte 4:0. Nach einer Auszeit fand dann aber ASV besser ins Spiel, ließ in der Defensive nur noch einen Punkt zu und sorgte im Angriff für den Satzausgleich (11:5). Spannend wurd es im dritten Satz dann spannend. Nachdem die Ahlhornerinnen zwei Satzbälle abwehrten, wendete sich das Blatt und Janna Köhrmann führte ihr Team mit 13:11 zur Satzführung. Im vierten Durchgang machten die Blau-Weißen dann die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage perfekt. Souverän agierte der Ahlhorner SV im Anschluss gegen die SG Stern Kaulsdorf. Die Berlinerinnen schafften es dabei nicht, bis zum Satzende gefährlich am Tabellendritten dranzubleiben, der das Spiel glatt in drei Sätzen gewann (11:5, 11:7, 11:8). Eine extrem enge Partie bot das Team aus der Hauptstadt dafür im Duell mit Moslesfehn. SG-Angreiferin Aniko Müller hielt ihr Team lange Zeit im Rennen, ihr unterliefen in den entscheidenden Momenten aber Eigenfehler – die dem DM-Ausrichter einen hauchdünnen 3:1-Erfolg bescherte (9:11, 11:9, 15:14, 11:9).

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