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Bardowick vor dem Klassenerhalt

> Aufsteiger TSV Bardowick feiert die nächsten Punkte. (Foto: facebook.com/TSVBardowick

Oldenburg (DFBL/saw). In der Nord-Bundesliga der Frauen fallen so langsam die ersten Entscheidungen. Während in hinteren Regionen der Tabelle die Teams aus Bardowick und Moslesfehn ganz dicht vor dem Klassenerhalt stehen, kämpfen vorne vier Teams um die drei DM-Plätze. Ganz am Ende machen wohl drei Mannschaften die beiden Abstiegsplätze unter sich aus.

Beim Spitzenspieltag der DM-Aspiranten vom MTSV Selsingen, Ahlhorner SV und der SG Stern Kaulsdorf bekamen die Rund 200 Zuschauer in der diesjährigen DM-Halle einiges geboten. Zunächst revanchierte sich der Gastgeber aus Selsingen bei den Kaulsdorferinnen für die 1:3-Niederlage der Hinrunde mit dem gleichen Ergebnis. In einem spannenden Match setzte sich der MTSV Selsingen mit 3:1 durch. Auch im anschließenden Spiel kam es zur Revanche und erneut musste sich die SG Stern Kaulsdorf geschlagen geben. Mit 3:0 siegte der Ahlhorner SV über das Team um Nationalspielerin Aniko Müller. In einer hochdramatischen Partie zwischen dem MTSV Selsingen und dem Deutschen Meister aus Ahlhorn setzte sich schließlich der ASV in der Verlängerung des dritten Satzes durch. Hierbei gelang es, die 9:5-Führung der Hausherrinnen zunächst auszugleichen und zwei Matchbälle abzuwehren. Ahlhorns Angreiferinnen Imke Schröder und Pia Neuefeind machten schließlich den Unterschied und führten das Team zum umkämpften Sieg (7:11; 11:7; 5:11; 12:10; 13:11). Selsingen steht dennoch an der Spitze der Tabelle, während Ahlhorn an Kaulsdorf vorbei auf Rang 3 der Tabelle klettert. Die Kaulsdorferinnen haben vorerst verpasst, die erstmalige DM-Quali frühzeitig in trockene Tücher zu bringen. Es bleibt demnach weiter spannend bei der Vergabe der DM-Tickets.

Einen kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt konnte wiederum der TSV Schülp gehen. Gegen den VfK Berlin setzte sich das Team aus Schleswig-Holstein mit 3:0 (11:8; 12:10; 11:9) durch und verringert den Abstand auf zwei Punkte. Nur knapp missglückte den Schülperinnen die Sensation als man die Entscheidung im Spiel gegen den TV Jahn Schneverdingen bis in den fünften Satz hinauszögern konnte. Doch hier waren es die Tabellenzweiten, die die Oberhand behielten und sich mit 3:2 (6:11; 11:3; 11:8; 9:11; 11:4) durchsetzten. Ebenso knapp endete die Partie zwischen dem VfK Berlin und dem Team aus der Lüneburger Heide. Trotz einer 2:0-Führung der Berlinerinnen ließ sich die Mannschaft um Kapitänin Bianca Wenzel das Zepter aus der Hand nehmen. Im fünften Satz fehlte das nötige Quäntchen Glück auf Seiten der Berlinerinnen, die sich mit 2:3 (11:8; 13:11; 4:11; 5:11; 10:12) geschlagen geben mussten.

So gut wie sicher ist der Klassenerhalt für die Teams aus Bardowick und Moslesfehn. Während der SV Moslesfehn in Bardowick gleich zwei Siege feiern darf, kehrt der TSV zumindest einen Sieg über den VfL Kellinghusen ein. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bardowick und Moslesfehn entschied die Mannschaft aus dem Oldenburger Vorort mit 3:2 (12:10; 8:11; 8:11; 11:7; 11:8) für sich. Davon beflügelt ließ man dem VfL Kellinghusen anschließend kaum eine Chance und sicherte sich den zweiten, wichtigen Sieg mit 3:0 (11:2; 11:3; 12:10). Ebenso glücklos agierten die Holsteinerinnen gegen den Aufsteiger aus Bardowick, der sich einen 3:0-Erfolg (11:8; 11:6; 11:7) erarbeitete. Damit stehen die Mannschaft aus Moslesfehn und Bardowick mit zehn Punkten im Mittelfeld der Tabelle, während Kellinghusen mit vier Zählern das Schlusslicht bildet. Bleibt also auch die Frage nach den Absteigern weiterhin spannend.

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