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Ahlhorn siegt nach sechs Jahren wieder in Berlin

Brettorf (DFBL/ssp). Spitzenspiel gewonnen: Der Ahlhorner SV wahrte auch im Spitzenspiel beim VfK Berlin seine weiße Weste der 1. Bundesliga Nord der Männer. In der Hauptstadt gewann das Team um Nationalspieler Tim Albrecht mit 5:1. Währenddessen sorgte die Partie zwischen Kellinghusen und Brettorf für Zündstoff.

Spiel des Wochenendes

VfK Berlin – Ahlhorner SV 1:5 (11:6, 1:11, 6:11, 7:11, 9:11, 8:11)

Überraschend deutlich war das Ergebnis in der Hauptstadt. Im Spitzenspiel der Liga gewann der Ahlhorner SV das Duell der bisher ungeschlagenen Mannschaften mit 5:1. Der ASV startete mit Tim Albrecht, Erik Grotelüschen und Andrej Macht in der Defensive, im Angriff begannen Christoph Johannes und Sören Dahms. Den besseren Auftakt in die Partie fanden aber die Gastgeber um Angreifer Sebastian Kögel. Doch nach der 1:0-Satzführung des VfK wurde die Abwehrleistung der Gäste immer stabiler und im Angriff punktete Christoph Johannes nach Belieben zum 11:1. Auch im weiteren Verlauf konnten die Berliner nicht ausreichend Druck erzeugen und die ASV-Defensive in Bedrängnis bringen. Die Blau-Weißen spielten konzentriert, ließen wenig zu und blieben an der Leine konzentriert und zumeist fehlerfrei. Am Ende war es ein souveräner Sieg des ASV – der erste in der Halle seit Dezember 2012. Damit sollte das vor der Saison anvisierte erste Ziel des Klassenerhalts erreicht sein“, resümierte Ahlhorns Allrounder Sören Dahms erst ganz bescheiden, relativierte dann aber: „Natürlich ist klar, dass wir uns nun nach diesem furiosen Saisonstart nun etwas höhere Ziele setzen.“

Die weiteren Begegnungen:

Der TK Hannover wartet derweil noch auf die ersten zwei Punkte in dieser Spielzeit. Für die Männer von Trainer Ole Herrmanns, gab es auch im Heimspiel gegen den TSV Hagen 1860 nichts zu holen. Zwar gingen die Klubberer zu Beginn der Partie gleich zweimal in Satzführung, beide Male schlugen die Gäste aber zurück – und erkämpften sich im weiteren Verlauf selbst eine Führung. Zwar verkürzten die Hausherren, doch im achten Satz machte Hagen den dritten Saisonsieg perfekt (11:5, 12:14, 11:3, 8:11, 8:11, 11:13, 11:7, 5:11). Nur einen Tag später folgte dann der dritte Erfolg. Gegen Aufsteiger Moslesfehn setzten sich konzenztriert spielende Sechziger souverän durch (11:4, 11:9, 11:6, 11:4, 7:11, 11:2) und schoben sich in der Tabelle auf Rang drei.

Für reichlich Emotionen sorgte die Begegnung zwischen Kellinghusen und Brettorf. Der TVB hatte sich – wie schon am Wochenende zuvor in Armstorf – eine komfortable Führung erspielt, nur um sich beim Stand von 4:1 sich der Sache zu sicher zu sein und den Faden zu verlieren. Kellinghusen verkürzte auf 3:4 – ehe sich im achten Satz dann die Ereignisse überschlugen. TVB-Trainer Klaus Tabke sprach von „drei krassen Fehlentscheidungen“ des Schiedsrichters in Folge gegen sein Team. Spielentscheidend sah er einen vermeintlichen Leinenfehler des Kellinghuser Angreifers, der aber als Punkt für den VfL gewertet wurde. Brettorfs Angreifer Vincent Neu regte sich so sehr über die Entscheidung auf, dass er vom Unparteiischen Dieter Mehrens die rote Karte sah. Neu ist damit für die kommenden zwei Bundesligaspiele gesperrt.

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