EM startet: Jetzt wollen auch die Frauen Gold

Luca von Loh mit Bundestrainerin Eva Krämer (Foto: Uwe Spille)

Grieskirchen (bec). Knapp drei Wochen nach dem umjubelten WM-Gewinn der deutschen Faustball-Männer in der Mannheimer SAP-Arena kämpfen kommendes Wochenende in Grieskirchen/Österreich acht Frauen-Mannschaften um den Gewinn der Europameisterschaft. Titelverteidiger und Favorit ist auch hier Deutschland.

Dabei geht Bundestrainerin Eva Krämer mit einem nahezu neuen Aufgebot ins EM-Turnier. Abgesehen von Angreiferin Svenja Schröder und Abwehr-Ass Michaela Grzywatz haben alle Serien-Weltmeisterinnen der vergangenen Jahre ihre internationale Karriere mittlerweile beendet.

„Die EM wird kein Selbstläufer“

Trotz der deutlichen 1:3-Niederlage im letzten Testspiel gegen die Schweiz – das allerdings mit einem Minimalaufgebot – ist die Marschrichtung klar: „Die Mannschaft selbst hat sich den Titel als Ziel gesetzt“, sagt Trainerin Krämer im Interview. Ihr Team wisse aber auch: „Die EM wird kein Selbstläufer.“
 
Das Team von Faustball Deutschland: Svenja Schröder (23, Angriff, TV Segnitz), Helle Großmann (21, Angriff, TV Jahn Schneverdingen), Aniko Müller (30, Angriff, TV Jahn Schneverdingen), Jordan Nadermann (19, Angriff, Ahlhorner SV), Maya Mehle (22, Zuspiel, TSV Pfungstadt), Ann-Kathrin Motteler (20, Zuspiel, TSV Dennach), Kim Trautmann (22, Abwehr, TSV Pfungstadt), Luca von Loh (22, Abwehr, TV Jahn Schneverdingen), Laura Kauk (23, Abwehr, TV Jahn Schneverdingen) und Michaela Grzywatz (29, Ahlhorner SV). 

So geht es am Freitag los

Deutschland trifft am Freitag in der Vorrundengruppe A auf Serbien (12.45 Uhr), die Schweiz (15.15 Uhr) und auf EM-Gastgeber Österreich (18 Uhr). Am Samstag stehen ab 9 Uhr die Viertelfinalspiele an, ab 11.30 Uhr die Halbfinals und um 18 Uhr ist das Endspiel angesetzt. Alle Partien laufen im frei empfangbaren Livestram auf www.fistball.tv sowie im TV bei ORF Sport+.
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