10 Tipps für deinen Faustball-Verein im Lockdown

Verfasst am 22. Januar 2021
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Brettorf (DFBL/tkl/nho). Der Lockdown geht bis mindestens zum 14. Februar weiter und auch die Faustball-Vereine müssen in dieser Zeit kreative Lösungen finden, um weiter aktiv zu bleiben. Darum haben wir 10 Tipps für euch zusammengestellt:

 

1.) Videos erstellen und versenden

„Vormachen – nachmachen!“ – der Klassiker aus dem Training geht auch digital. Wie bei United by Fistball können wir für unsere Spielerinnen und Spieler eigene Videos mit Übungen drehen, die diese dann wiederum eigenständig nachmachen können. Dank Smartphones und WhatsApp kann das heutzutage jeder!

 

2.) Challenges

Wir Menschen brauchen Anreize und Motivation. In diesen Zeiten des Abstands helfen Wettkämpfe (sog. Challenges), um die einzelnen Teammitglieder zum individuellen Sportmachen zu animieren und am Ball zu bleiben. Teamintern, vereinsintern oder auch vereinsübergreifend – kreative Ideen für digitale Wettbewerbe gibt es zuhauf wie die Bundesliga-Laufchallenge der 1. Bundesliga Frauen.

 

3.) Online-Training

Skype, Zoom oder Teams – durch den Lockdown bieten uns diese und andere Videokonferenzplattformen die Möglichkeit für einen Ersatztrainingsbetrieb. Sie ermöglichen allerdings nicht nur das Aufrechthalten des gemeinsamen Sporttreibens, sondern auch des regelmäßigen „Sich-Sehens“ unter den Spielerinnen und Spielern und sind deshalb für das Teamgefühl von besonderer Bedeutung.

 

4.) Zeit für einen Rückblick

„Einen Schritt zurück, dann zwei Schritte vor!“ – Diese Weisheit aus der Trainingslehre passt perfekt zum aktuellen Trend der Selbstreflexion. Der fehlende Alltags- und Freizeitstress kann genutzt werden, um sich selber zu reflektieren und zu schauen, was in der Zeit vor Corona gut oder weniger gut lief. Wie wirke ich als Trainer? Wo stehen wir als Team oder Verein? Was haben wir für ein Ziel und wie kommen wir da hin?

 

5.) Virtuelles Teamevent

Videokonferenzen sind aktuell die einzige Möglichkeit, sich mit mehreren Mannschaftskameraden gleichzeitig auszutauschen. Gemeinschaft und familiäre Atmosphäre ist, was unsere Sportart normalerweise ausmacht. Also warum nicht auch virtuelle Mannschaftsabende durchführen? Ideen liefert das Internet zur Genüge (digitaler Spieleabend, Online-Escaperooms, o.ä.).

 

6.) Neue Anregungen

Derzeit steht uns Trainern ungewohnt viel Zeit zur Verfügung, da Spieltage und Turniere am Wochenende ausfallen. Im normalen Alltag fehlt uns diese Zeit häufig, um sich (aktiv) neue und meist kostenlose Anregungen aus Büchern, Filmen, YouTube-Videos oder Online-Fortbildungen zu holen. Also ab auf’s Sofa und Anregungen holen!

 

7.) Allgegenwärtig sein

Die größte Gefahr des mittlerweile fast ein Jahr andauernden eingeschränkten Trainingsbetrieb ist, dass der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen abreißt. Regelmäßige (persönliche) Sprachnachrichten an die Spieler*innen (z. B. Geburtstagswünsche oder einfach auch nur die Frage, wie es den Spieler*innen geht), kleine Präsente und Aufmerksamkeiten nach erfolgreichen Challenges, zum Geburtstag oder an Ostern oder für absolvierte Online-Trainingseinheiten. Der Austausch sollte auch weiterhin regelmäßig stattfinden und Faustball, das Training und die Mitspieler*innen sollten trotz Abstand immer allgegenwärtig sein.

 

8.) Digitale Medien kennenlernen

Ob Home-Office, Homeschooling oder Videokonferenzen. Im privaten und beruflichen Bereich erleben wir gerade einen enormen „Digitalschub“ – quasi nebenbei. Warum diesen Schub nicht nur nutzen, sondern sogar intensivieren? Smartphones oder Tablets können uns im Training helfen und richtig eingesetzt, das Coaching sogar optimieren.

Außerdem sollte jeder Faustball-Verein auf den gängigen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube und Co. vertreten sein, um dort für den eigenen Verein und unsere Sportart Faustball zu werben. Die neuen Medien sind die Basis für zukünftige neue Generationen von Faustballer*innen.

Wie Du auch für Deinen Verein Social Media machen kannst, erfährst Du unter: https://faustball-liga.de/digitale-medien/

 

9.) Teamvorstellungen

Auf den Social-Media-Kanälen könnt ihr auch eure Teams vorstellen, egal ob Bundesliga oder Kreisklasse. Der TSV Staffelstein macht’s vor.

Insbesondere der Nachwuchs ist stolz, wenn er sich auf der Vereinshomepage oder bei Facebook, Instagram und Co. wiederfindet. Außerdem sind Print- und Onlinemedien gerade ständig auf der Suche nach neuen Ideen für Artikel. Also warum nicht einfach dort nachfragen und auch Rückblicke, Teamvorstellungen, Interviews, etc. durchführen?

 

10.) Bilderalben vom Team erstellen und sortieren

Im Laufe der Jahre entstehen unzählige Fotos und Videos vom eigenen Team. Meistens stehen die Eltern als Hobbyfotografen am Spielfeldrand und könnten angefragt werden, ihre Bilder zur Verfügung zu stellen. Wer weiß, wofür diese Bilder (und die Ordnung) nochmal gut sein können? Außerdem wecken diese Fotos meistens tolle Erinnerungen an vergangene Spieltage und Meisterschaften und die Sehnsucht nach der Sportart Faustball.

 

Werdet aktiv und helft auch mit, dass unsere Sportart Faustball trotz Lockdown weiter sichtbar bleibt. Die DFBL freut sich schon, Euch in der Feldsaison wiederzusehen und wünscht Euch bis dahin: Bleibt aktiv, gesund und munter!

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