1. BL Frauen Nord & Süd

Foto: Uwe Spille

1. BL Nord – Neujahrspieltag trotz Sturmtief Elli

VFL Kellinghusen- TSV Hagen 1860 3:0 (11:7, 11:7, 11:0); VFL Kellinghusen – SV Moslesfehn 3:1 (11:5, 11:3,9:11, 11:7); TSV Hagen 1860 – SV Moslesfehn 3:1 (6:11, 11:7, 12:10, 14:12)

Durch das Sturmtief Elli stand der Spieltag in Kellinghusen lange auf der Kippe. Bis Freitag war unklar, ob die Begegnungen stattfinden konnten. Erst am Nachmittag kam schließlich das ´go´.

Im ersten Spiel der Heimmannschaft von Kellinghusen gegen Hagen zeigte sich der VFL von Beginn an souverän. Kellinghusen setzte die Gäste immer wieder unter Druck und bestimmte das Geschehen. Sie setzten sich am Ende deutlich mit 3:0 durch. Auch für Moslesfehn war wenig zu holen gegen Kellinghusen, die Ihre Siegesserie fortsetzen konnten. Für den TSV Hagen hieß es daher schnell abhaken und neu fokussieren gegen ihren zweiten Gegner aus Moslesfehn. Der SVM konnte den ersten Satz zwar noch für sich entscheiden, aber die Gelb-schwarzen kamen immer besser ins Spiel und steigerten sich im Laufe der Partie. Die drei folgenden Sätze gingen dann knapp an die Westfalen, die sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzten und die Abstiegsränge vorerst verließen.

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1. BL Süd – Segnitz und Dennach auf dem Weg nach Stuttgart

Die Faustballerinnen aus Segnitz und Dennach marschieren in Richtung DM-Endrunde. Nicht nur, weil Verfolger Calw weiter an Boden verlor, sondern auch Pfungstadt überraschend dem Tabellenschlusslicht unterlag. Die lachenden Dritten kommen nun aus Mannheim. Die Abstiegszone verdichtet sich mit einem Trio, von dem nur ein Team das rettende Ufer erreichen wird.

TV Unterhaugstett – TV 1880 Käfertal 0:3 (4:11, 4:11, 6:11); Käfertal – TV Stammheim 3:0 (11:7, 11:8, 11:2); Stammheim – Unterhaugstett 1:3 (7:11, 8:11, 11:9, 5:11)

Das Heimpublikum in Bad Liebenzell hatte sicherlich ein wenig davon geträumt, dass ihr TV Unterhaugstett den Gast aus Käfertal angreifen und überholen könnte. Daraus wurde aber nichts. Denn die Kurpfälzerinnen zeigten eine starke Vorstellung und belohnten sich mit Tabellenplatz 3. „Das waren zwei souveräne Spiele. Unser Zuspiel lief gut und auch im Angriff waren wir konsequent und weitgehend fehlerfrei“, berichtete die zufriedene 1880-Abwehrspielerin Yasmin Yasin. Das ganz große Risiko mussten Marie Hodel und Franzi Habitzreither allerdings auch nicht eingehen, da ihr Team von einer markanten Fehlerquote beider Gegner profitierte. Mit dem 3:1 gegen Stammheim behielt Unterhaugstett sein ausgeglichenes Punkteverhältnis, während die Stuttgarterinnen sich tief im Abstiegskampf wiederfinden.

TSV Ötisheim – TV SW-Oberndorf 3:1 (9:11, 13:11, 11:8, 11:8); TSV Pfungstadt – Ötisheim 3:1 (11:9, 10:12, 11:7, 11:8); SW-Oberndorf – Pfungstadt 3:2 (11:9, 8:11, 3:11, 11:5, 11:8)

Die Zuschauer in der Öläckersporthalle Ötisheim bekamen 13 Sätze zu sehen – und einen wichtigen Sieg des Heimteams gegen Aufsteiger Oberndorf. Dennoch durften die Schweinfurterinnen am Ende ausgiebig jubeln, denn einen 3:2-Sieg gegen Pfungstadt – den ersten Erfolg überhaupt in der Hallen-Bundesliga – hatten wohl die wenigsten erwartet. Bitter für die Hessinnen, die nun die Chance auf die DM-Teilnahme aus dem Blick verlieren.

TSV Dennach – TSV Calw 3:2 (11:5, 11:4, 8:11, 9:11, 11:5); TV Segnitz – Dennach 3:1 (2:11, 11:4, 11:2, 11:8); Calw – Segnitz 0:3 (4:11, 6:11, 7:11)

Im Revier der Pink Ladies demonstrierte der TV Segnitz, wer aktuell die Nummer 1 im wilden Faustball-Süden ist. Zunächst aber bezwang der amtierende deutsche Meister (Dennach) den Vizemeister (Calw) in einem nicht sonderlich hochklassigen Spiel. „Wir haben zwei Sätze total verschlafen, uns dann aber deutlich gesteigert. Leider gab es manche Abstimmungsprobleme – daran müssen wir arbeiten. Die zwei DM-Plätze sind für uns in dieser Saison leider nicht erreichbar“, gab Calws Abwehrspielerin Patricia Lebherz zu.

Das Spitzenspiel sah zwei völlig kontroverse Abschnitte. National-Schlagfrau Svenja Schröder und ihre Segnitzerinnen kamen überhaupt nicht in Fahrt, zahllose Fehler machten es dem von Maya Mehle angeführten Dennacher Team ganz leicht, den ersten Satz zu gewinnen. Danach machte der TVS aber ernst und spielte, gelenkt von der wieselflinken Zuspielerin Sophie Müller, wie aus einem Guss. Auch die Einwechslung Sonja Pfrommers, die erstmals seit Mitte November auf dem Spielfeld stand, änderte an Segnitz‘ Dominanz nichts. Die Mainfränkinnen hatten anschließend auch keine Probleme, den TSV Calw abblitzen zu lassen.

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