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Vaihinger Routiniers zerlegen Käfertal

Vaihingen (DFBL/aga). Das erste Spiel der Saison ist gespielt: Mit einem deutlichen 5:0 sichert sich die erfahrene Mannschaft des TV Vaihingen/Enz gegen die ersatzgeschwächte Truppe des DM-Ausrichters TV Käfertal durch.

Zu Beginn hatten die Mannheimer, die ohne einen ihrer Hauptangreifer Marcel Stoklasa, der sich einer Knie-OP unterziehen muss, antraten, die Partie im Griff. „Nick Trinemeier hat uns mit seinen Angaben oftmals ins Leere laufen lassen“, erklärt TVV-Spielertrainer Kolja Meyer. „Das hat uns vor riesige Probleme gestellt. Entweder wir haben den Ball gar nicht erst bekommen – er hat praktisch mit jeder zweiten Angabe einen direkten Punkt erzielt – oder wir mussten in Bedrängnis zuspielen.“ Die Käfertaler gingen mit 8:5 in Führung. „Dann haben wir aber in den Griff bekommen, wie Trinemeiers Angaben zu lesen sind“, analysiert der TVV-Übungsleiter. Dem einzigen TVK-Angreifer – unter der Woche musste auch noch Fabian Braun mit dem Verdacht auf eine Knochenfraktur in der Hand passen – gelangen danach kaum noch Punkte. „Er versuchte es dann mit mehr Risiko, was aber die Fehlerquote in die Höhe trieb“, berichtet Meyer. Die Vaihinger holten sich Satz eins noch mit 11:9 – und ließen auch in der Folge nichts anbrennen.

„Michael Krauß war bombig“, erklärt Meyer. „Er hat viel Druck aus der Angabe und dem Rückschlag entwickelt, hat – wie von ihm gewohnt – sehr platziert geschlagen und hatte eine niedrige Fehlerquote.“ Damit knackte der Linkshänder in Reihen der Vaihinger die defensiv gut stehenden Käfertaler ein ums andere Mal. „Und auch am Block und im Rückschlag hat er es super gemacht“, lobt Spielertrainer Meyer seinen Partner an der Leine. „Früher hat sich Michael im Block viel auf mich verlassen. Doch dieses Mal hat er viel abgefangen. Man merkt, dass er in der vergangenen Hallensaison in Hohenklingen alles machen musste.“

Defensiv standen auch alle Vaihinger gut. Vor allem Zuspieler Marco Lochmahr hob der TVV-Übungsleiter heraus. Meyer: „Weil die Angaben von Trinemeier schwer zu lesen sind, hatte Marco eine etwas veränderte Rolle. Er sollte defensiver bleiben und rechts sowie links mit abdecken. Und da hat er einige rausgeholt.“

Die Vaihinger nahmen damit in Kauf, dass sie eher mal einen kurzen oder halblangen Ball kassieren würden. Doch Trinemeier nutzte die Option anfangs überhaupt nicht. Später streute er zwar einige Stoppbälle ein, war damit aber nicht erfolgreich. Jakob Mahn, der für Meyer zu Beginn des zweiten Satzes reingekommen war, deckte die kurzen Bälle sehr gut ab. Bei Meyer hatte der Wadenmuskel dicht gemacht.

Der TVV-Spielertrainer sieht aber trotz des Kantersiegs auch noch Verbesserungspotenzial. „Alle außer Marco müssen im Zuspiel noch konstanter werden. Die Entfernung zur Leine war noch nicht ideal. Den einen oder anderen Ball musste man im Steigen nehmen, weil er zu nah an den Block gespielt war“, analysiert Meyer

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