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Unterhaugstett schlägt Dennach und rückt auf Rang drei

> Jubel nach dem Sieg gegen Dennach: Nadine Maisenbacher und der TV Unterhaugstett stehen aktuell auf Platz drei (Foto: DFBL/Spille)

Pfungstadt (DFBL/ssp). Der TV Unterhaugstett könnte das Rennen um die dritte Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft noch einmal spannend machen. Der Aufsteiger bezwang in der 1. Bundesliga Süd der Frauen den amtierenden Deutschen Feldmeister TSV Dennach überraschend deutlich in drei Sätzen. Damit steht der TVU auf dem dritten Tabellenplatz – wenn auch nur vorerst.

Mit diesem deutlichen Ergebnis hatten wohl nur die wenigsten gerechnet: Mit einer konzentrierten Vorstellung fügte der TV Unterhaugstett dem TSV Dennach eine empfindliche Niederlage zu. Immer wieder halblang geschlagene Bälle von der sehr konstant agierenden Hauptangreiferin Pia Neuefeind sorgten beim TSV für große Probleme. Dazu fehlte die nötige Durchschlagskraft im Zweitschlag. So spielte der TVU nach der Satzführung weiter konzentriert und tütete den Sieg ein (11:8, 11:9, 11:8). Im Anschluss tat sich Unterhaugstett gegen Mitaufsteiger Pfungstadt etwas schwerer, steigerte sich nach Satzrückstand aber und feierte den Doppelerfolg (6:11, 11:7, 11:7, 13:11). Damit kletterte der TVU zumindest vorerst auf den dritten Tabellenplatz. Für Pfungstadt rückt der Klassenerhalt in immer weitere Ferne. Gegen Dennach steigerte man sich nach einem deutlichen 2:11 im ersten Satz zwar im weiteren Verlauf, doch gerade in der Defensive ließen die Gastgeberinnen zu viel zu (11:13, 9:11).

Bei Dennach sah man am Sonntag, dass der Tag zuvor seine Spuren hinterlassen hatte. Hier ging es – nach einem souveränen 3:0 (11:2, 11:6, 11:5) im Aufeinandertreffen mit Tannheim – gegen den TV Segnitz über die volle Distanz. Nach einer Segnitzer Satzführung (11:9), drehte der TSV die Begegnung zwischenzeitlich zum 2:1 (11:7, 11:7), ehe nun Segnitz ausglich (11:8). Im Entscheidungssatz sah der TVS dann bereits wie der sichere Sieger aus, doch die Pink Ladies drehten die Partie noch einmal um (11:8). Im Spiel gegen Tannheim hatte Segnitz bereits 3:0 gewonnen (11:7, 11:7, 11:7).

Am Tag danach zeigte sich auch bei den Segnitzerinnen, dass der Vortag Kraft gekostet hatte. Neben einem 3:0-Erfolg gegen den TV Obernhausen (11:6, 13:11, 11:6) gab es eine recht deutliche Niederlage gegen den TSV Calw (11:7, 11:7, 12:10). Die Calwerinnen dominierten auch das Spiel gegen den TVO (11:5, 11:4, 11:5) und führen die Tabelle souverän mit 20:0 Punkten und nur zwei abgegebenen Sätzen an.

Von den Teams die Samstag im Einsatz waren, holte nur der SV Tannheim tags darauf die volle Punktzahl. Am Samstag noch doppelt geschlagen, trumpften die Bayern in Hirschfelde auf. Gegen die Gastgeberinnen ließ der DM-Teilnehmer aus der Halle auch bei Regen nichts anbrennen und gewann in drei Sätzen (11:6, 11:7, 11:7). Deutlich spannender ging es im Anschluss gegen den TV Käfertal zu. Zunächst führte der TVK (14:12), dann übernahm Tannheim die Führung (11:8, 11:3), ehe Käfertal wieder ausglich (11:9). Im Entscheidungssatz ging es dann in die Verlängerung – und hier bewies der SV mit 14:12 die besseren Nerven. Im Kampf um den Klassenerhalt holte sich dazu der FSV Hirschfelde zwei wichtige Zähler. Auch ohne die ehemalige Nationalspielerin Linda Scholze gewann der FSV gegen Käfertal mit 3:1 (11:8, 11:3, 7:11, 14:12) und verschaffte sich Luft vor dem ersten Abstiegsplatz. Der beträgt für den Tabellensechsten bereits sechs Punkte. Obernhausen mit vier Zählern, Käfertal mit zwei und Pfungstadt ohne Punkte benötigen dagegen dringend Zählbares.

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