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U21-EM: Deutschland vorzeitig im Finale

> Fürs Finale gestreckt: Lukas Schneider und das deutsche Team sind Gruppensieger (Foto: DFBL/Spille)

Lazne Bohdanec (DFBL/ssp). Der erste Finalist der Faustball-Europameisterschaft in Tschechien steht fest: Die männliche U21 aus Deutschland machte mit einem 3:1-Erfolg (9:11, 11:8, 11:6, 11:8) den vorzeitigen Einzug ins Endspiel perfekt.

So wie das deutsche Team gegen die Schweiz den Sieg am Ende perfekt gemacht hat, startet es auch gegen Österreich. Hauke Rykena und Rouven Kadgien bilden die Angriffsreihe, Hauke Spille übernimmt das Zuspiel und Marten Kabbe sowie Johannes Jungclaussen bilden das Abwehr-Gespann. In Lazne Bohdanec hat es kurz vor der Partie begonnen, zu regnen. Der Boden ist nass, die Angabenschläger starten mit reichlich Punkten in die Partie. Bei einer 7:4-Führung für Österreich nimmt Deutschlands Coach Hartmut Maus eine Auszeit, bringt kurze Zeit später Johann Habenstein für Marten Kabbe in der Abwehr. Deutschland schlägt noch einmal zurück, gleicht zum 8:8 aus. Beim Stand von 9:9 nimmt Österreich Auszeit, Maus stellt um. Hauke Rykena verlässt das Feld, Manu Kögel verstärkt die Defensive und Johannes Jungclaussen positioniert sich vorne links. Nach einer Leinenangabe von Rouven Kadgien hat Österreich Satzball. Der erste wird verwandelt.

Wie gegen die Schweiz läuft Deutschland somit einem Satzrückstand hinterher. Verunsichern lässt sich das Team davon nicht. Nach einem Preller von Rouven Kadgien über Österreichs Schlagmann Lukas Eidenhammer führt Deutschland 7:4, kurze Zeit später 10:8. Ein Übertrittsfehler von Eidenhammer beendet den zweiten Durchgang.

Auch im dritten Abschnitt bestimmt Deutschland von Beginn an das Geschehen. Deutschland erkämpft sich, angeführt von einem starken Angabenschläger Rouven Kadgien, zum 8:5. Auch die Forderung von Co-Trainer Roland Schubert wird direkt umgesetzt, als er vor einer Angabe von den Spielern fordert: „Es ist mal wieder an der Zeit einen Ball zu holen.“ Hauke Spille erläuft die kurz gespielte Angabe und Johannes Jungclaussen punkten zum 9:5. Österreich wechselt in der Folge seine komplette Angriffsreihe aus. Den zweiten deutschen Satzgewinn kann aber auch das nicht mehr stoppen.

Perfekt läuft der Start in Satz zwei. Mit 4:1 führt die deutsche Mannschaft, bei der jetzt Florian Kutscher den Rückschlag übernommen hat. Kurz darauf wird in der Abwehr noch einmal gewechselt. Lukas Schneider und Fl0rian Fahle beweisen, dass der Kader auch in der Breite unheimlich stark aufgestellt ist. Mit Stand von 10:8 gibt es zwei Satzbälle, gleich der erste wird verwandelt.

Deutschland steht damit als Gruppensieger direkt im Finale am Samstag. Die Schweiz und Österreich werden im Halbfinale das zweite Finalticket ausspielen.

Deutschland – Österreich 3:1 (9:11, 11:8, 11:6, 11:8)

Es spielten: Hauke Rykena, Rouven Kadgien, Hauke Spille, Johannes Jungclaussen, Marten Kabbe, Johann Habenstein, Manuel Kögel, Florian Kutscher, Florian Fahle und Lukas Schneider

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