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U21-EM: Deutschland lässt Österreich keine Chance – Europameister

> Europameister: Die männliche U21 feiert ausgelassen (Foto: DFBL/Spille)

Lazne Bohdanec (DFBL/ssp). Die Deutsche U21-Nationalmannschaft hat sich den Europameistertitel zurückerkämpft. Gegen Vorjahressieger Österreich gewann das Team mit einer beeindruckenden Vorstellung glatt in drei Sätzen (11:7, 11:3, 11:7).

Bundestrainer Hartmut Maus setzt in diesem Endspiel auf Hauke Rykena und Rouven Kadgien im Angriff, Zuspieler Hauke Spille sowie Johann Habenstein und Manuel Kögel in der Abwehr. Und diese Fünf starten deutlich besser in das Finale als Gegner Österreich, der an diesem Tag bereits beim 3:0-Halbfinalsieg gegen die Schweiz gefordert war. Gleich zwei Eigenfehler der österreichischen Angreifer Martin Pühringer und Lukas Eidenhammer, dazu großartige Abwehrszenen der deutschen Mannschaft sorgen zur 5:1-Führung – das Austria-Trainerteam nimmt Auszeit. Für Rot-Weiß-Rot läuft es in der Folge etwas besser, dichter als zwei Punkte (8:6) kommen sie den Deutschen in diesem Satz aber nicht mehr. Als Matthias Aichberger, nach klasse Rettungstat seiner Teamkollegen, einen Ball von unten ins seitliche Aus spielt führt Deutschland 10:6. Direkt im Anschluss landet die Angabe von Martin Pühringer genau an der gleichen Stelle: Satz eins geht an Deutschland.

Österreich startet mit einem 1:0 in den zweiten Satz – danach läuft es wieder wie zuvor. Die deutsche Abwehr steht unfassbar sattelfest, die österreichischen Angreifer beißen sich die Zähne aus. Dabei produzieren sie wieder zu viele Eigenfehler. Nach einem kurz gespielten Ball gibt es Abstimmungsschwierigkeiten bei den Austria-Spielern – 5:2 Deutschland, Auszeit Österreich. Doch auch davon lässt sich Deutschland nicht aus dem Tritt bringen. Die Annahmen sind stark, das Zuspiel liegt für Hauke Rykena und Rouven Kadgien fast immer auf einem halben Meter. Rykena hat dabei die perfekte Länge heraus, spielt immer wieder knapp auf die Grundlinie. Auch einen Ball, den die Österreicher bereits im Aus wähnen, fällt noch auf die Linie. Nach einem Leinenball von Lukas Eidenhammer, der die Angabe von Martin Pühringer übernommen hat, steht es 10:3. Eine Ausangabe direkt im Anschluss sorgt für die 2:0-Satzführung für Deutschland.

Auch Satz drei beginnt mit österreichischen Eigenfehlern. Das deutsche Team hat den Gegner so im Griff, dass sie kaum zur Entfaltung kommt. Als es Österreich nach einem 1:3-Rückstand versucht zu verkürzen, schafft sogar den 5:5-Ausgleich, danach schwinden die Hoffnung aber, noch einmal zurückzukommen. Der große Vorteil der Deutschen: Sie geben keinen Ball verloren, nach einem Punkt von Rouven Kadgien und einem österreichischen Leinenball steht es 9:6. Österreich nimmt noch einmal Auszeit. Nach einem zu weit gespielten Ball der Österreicher steht es 10:6 für Deutschland – drei Matchbälle. Den ersten wehrt Österreich noch ab, den zweiten verwandelt Rouven Kadgien mit einer beeindruckenden Angabe.

Deutschland – Österreich 3:0 (11:7, 11:3, 11:7)

Es spielten: Rouven Kadgien, Hauke Rykena, Hauke Spille, Manuel Kögel, Johann Habenstein

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