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Spannung oben und unten in Bundesliga-Tabelle

> Haben sich für die letzten beiden Spieltage eine gute Ausgangslage erspielt: Marten Kabbe und Erik Maas vom VfL Kellinghusen (Foto: Christian Kadgien)

Brettorf (DFBL/ssp). Es bleibt weiter spannend: Auch am 11. Spieltag der 1. Bundesliga Nord hat es im Kampf um die DM-Tickts keine weitere Entscheidung gegeben. Kellinghusen, Brettorf und Berlin holten jeweils 2:2 Punkte. Der vierte DM-Kandidat TSV Hagen 1860 hatte spielfrei. Somit spitzt sich für die kommenden zwei Wochenenden ein packender Kampf um die Plätze zwei und drei zu – bei dem der VfL Kellinghusen die beste Ausgangslage hat.

Dabei waren die Schleswig-Holsteiner in ihrem ersten Spiel am Wochenende gegen den direkten Konkurrenten VfK Berlin mächtig unter die Räder gekommen. Beim 0:5 (6:11, 7:11, 7:11, 9:11, 9:11) zeigte das Team eine ganz schwache Leistung. Die Berliner spielten dagegen ihre Erfahrung aus und holten sich die zwei wichtigen Punkte. Ganz anders trat der VfL einen Tag später beim TV Brettorf an. Die Schwarz-Weißen hatten es am Samstag beim TK Hannover nach einer 4:0-Führung noch einmal spannend werden lassen, am Ende aber mit 5:3 gewonnen (11:3, 11:9, 11:7, 11:9, 5:11, 4:11, 5:11, 11:6).

Im Duell VfL gegen TVB sahen die Zuschauer in der gut gefüllten Brettorfer Sporthalle eine packende Begegnung – mit ständig wechselnden Führungen. Eine 1:0-Führung der Gastgeber (11:9) drehte Kellinghusen in einen 2:1-Vorsprung (13:11, 11:4), ehe der TVB sich wieder in Front kämpfte (11:7, 11:8). Entscheidend war im sechsten Satz beim Stand von 10:8 für den TVB dann ein spektakulärer und nie enden wollender Ballwechsel. Am Ende war Vincent Neu mit seinem Arm in der Leine, Kellinghusen drehte den Durchgang noch zum 13:11 und 3:3-Satzausgleich. Im Anschluss legte der TVB dann noch einmal mit 11:9 vor, ehe VfL-Angreifer Sascha Heidrich das Spiel mit seinen Rückschlägen und Angaben an sich riss (11:6). Zwar wehrte Brettorf im Entscheidungssatz drei Matchbälle ab, dann sorgte Marten Kabbe mit einem Preller aber für die Entscheidung (12:10). Im zweiten Duell am Sonntag sorgte der SV Armstorf für eine Überraschung. Wie schon beim ersten Bundesliga-Aufeinandertreffen im Dezember 2015 schlug der SVA den amtierenden Deutschen Hallenmeister. Der VfK erkämpfte sich zweimal eine Satzführung, danach spielten die Hausherren aber immer stärker, feierten mit 5:2 () ihren vierten Saisonsieg und sicherten zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Berlin verpasste es dagegen, sich wieder in den Top3 zu platzieren. Mit 16:8 Punkten steht nun der VfL Kellinghusen auf Rang 2, vor dem TV Brettorf und VfK Berlin (beide 14:10) und dem TSV Hagen 1860 (12:10).

Unangefochtener Spitzenreiter ist weiterhin der Ahlhorner SV. Auch gegen Tabellenschlusslicht SV Moslesfehn setzte sich das Team durch – tat sich beim 5:3 (11:9, 7:11, 7:11, 11:5, 11:5, 13:15, 11:8, 12:10) aber deutlich schwerer als erwartet. Ein Grund war sicherlich auch der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Angreifer Christoph Johannes. Da SVM-Schlagmann Florian Würdemann ebenfalls verletzt nicht mitspielen konnte, standen beide Teams somit praktisch ohne gelernten Angreifer auf dem Spielfeld. Durch die Niederlage ist Moslesfehn auch rechnerisch abgestiegen. Zwei Teams machen sich dabei Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Der SV Armstorf hat sich dabei – durch den Sieg gegen Berlin – einen kleinen Vorsprung von zwei Punkten gegenüber dem TK Hannover erarbeitet. Dieser hat in dieser Spielzeit aber noch eine Partie mehr vor der Brust und das bessere Satzverhältnis.

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