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Sieben Teams international gefordert – Pfungstadt will fünften Titel in Folge

> Will mit dem TSV Pfungstadt auf eigener Anlage den Champions Cup gewinnen: Ajith Fernando (Foto: DFBL/Schönwandt)

Pfungstadt (DFBL/ssp). Bei drei der vier Bundesligen sind am vergangenen Wochenende die letzten Spieltage der Feldsaison über die Bühne gegangen – eine Sommerpause steht für einige Teams aber noch nicht an. Denn: Gleich sieben deutsche Mannschaften sind an diesem Wochenende auf der internationalen Bühne gefordert.

Der TSV Pfungstadt und der VfK Berlin wollen beim Champions Cup der Männer in Pfungstadt den Sprung auf das Siegerpodest schaffen. Ähnliches haben der TSV Dennach, TV Jahn Schneverdingen und der Ahlhorner SV beim Champions Cup der Frauen in Laakirchen (Österreich) vor. In der Schweiz wird in diesem Jahr der European Cup ausgetragen. In Kleindöttingen dabei sind der TV Schweinfurt-Oberndorf und der TSV Calw.

Champions Cup Männer

In Pfungstadt treffen die vier besten europäischen Vereinsmannschaften der Männer aufeinander. Gastgeber und Titelverteidiger TSV Pfungstadt bekommt es in seinem Halbfinale mit dem STV Wigoltingen zu tun. Während die Hessen souverän ohne Niederlage (40:2 Sätze) durch die Saison marschieren, tut sich Gegner Wigoltingen in dieser Spielzeit schwer. Einige verletzungsbedingte Ausfälle, darunter auch der schweizer Nationalangreifer Ueli Rebsamen, sorgen dafür, dass der STV sogar um seine Teilnahme Final4-Turnier bangen muss. „Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Sebastian Thomas, Zuspieler des Seriensiegers. Seit 2012 stand Pfungstadt immer im Endspiel, gewann dabei sechs von sieben möglichen Titeln. Kein Wunder also, dass die Hessen auch in diesem Jahr Favorit sind. „Wir wollen unsere Bestleistung abrufen. Dann kann es mit dem fünften Titel in Folge klappen“, ist Sebastian Thomas optimistisch. Er hofft, dass viele Zuschauer den Weg auf die Anlage an der Christian-Meid-Straße finden. „Es wäre natürlich super, vor einer großen Kulisse zu spielen“, so Thomas.

Für den zweiten deutschen Vertreter VfK Berlin geht es im Halbfinale gegen Union Tigers Vöcklabruck – die Berliner haben das Duell am Samstag bereits als ihren Finaltag ausgerufen. Der Österreichische Staatsmeister hat jüngst am vergangenen Wochenende in Überzahl das Endspiel gegen FBC Linz-Urfahr verloren, dürfte aber dennoch eine unangenehme Aufgabe für den Champions Cup-Vorjahresfinalisten werden. „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Höhen und Tiefen beim Europapokal gehabt“, erinnert sich VfK-Angreifer Lukas Schubert. „Die Tigers bilden den Großteil der immer stärker werdenden österreichischen Nationalmannschaft und sind in diesem Halbfinale alles andere als ein Außenseiter.“ Bereits in der Halle hätten sie einen deutlich stärkeren Eindruck gemacht. „Wir müssen einfach schnell zu unserem Spiel finden und das durchziehen. Das ist gerade an einem Anreisetag nicht immer leicht“, so Schubert, der aus dem „kuriosen Finale der Staatsmeisterschaft“ nur wenig Schlüsse ziehen kann. „Zur abgelaufenen Bundesligasaison benötigen wir am Wochenende dringend eine Leistungssteigerung“, sagt er. Sollte es dann bei uns überhaupt nicht laufen, können wir ja vielleicht einen Spieler rausnehmen und zu viert agieren“, sagt Lukas Schubert mit einem Augenzwinkern. „Mit dem Spiel am Sonntag beschäftigen wir uns dann erst nach den Halbfinals. Einen Sieg wollen wir aber mindestens einfahren an diesem Wochenende.“

Teams: TSV Pfungstadt, VfK Berlin | Weitere Infos

Champions Cup Frauen

Bereits am Freitag startet der Champions Cup der Frauen im österreichischen Laakirchen. Im Teilnehmerfeld der acht Mannschaften befinden sich auch drei deutsche Teams. Der amtierende Deutsche Feldmeister TSV Dennach bekommt es in seiner Vorrundengruppe mit dem frischgebackenen Österreichischen Staatsmeisters vom vergangenen Wochenende, Union Nussbach, dem Schweizer Vize-Meister SVD Diepoldsau-Schmitter und Gastgeber Askö Laakirchen (3. Platz Österreichische Staatsmeisterschaft Feld 2019) zu tun. Dennach, in dieser Saison in der Bundesliga Süd nur mit zwei Niederlagen gegen Calw und einer gegen Unterhaugstett, ist als Sieger der vergangenen vier Austragungen sicherlich wieder ein heißer Anwärter auf den Titel.

Doch auch der TV Jahn Schneverdingen und Ahlhorner SV wollen bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden. Die Heidschnucken schafften es 2018 auf eigener Anlage bis ins Endspiel, der ASV komplettierte das rein deutsche Podest damals. In diesem Jahr bekommen es die beiden Teams, die sich mit den Plätzen eins und zwei für die Feld-DM in Kellinghusen qualifiziert haben, in einer sehr starken Gruppe mit dem FBC Linz-Urfahr (Österreich) und dem TSV Jona (Schweiz) zu tun. „Eine Medaille ist auch in diesem Jahr unser Ziel“, sagt Schneverdingens Trainerin Tine Seitz im Vorfeld. „Wir wissen aber auch, dass wir erstmal die extrem schwere Vorrundengruppe überstehen mussen, Das wird am Freitag schon einmal ein hartes Stück Arbeit.“ Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale.

Teams: TSV Dennach, Ahlhorner SV, TV Jahn Schneverdingen | Weitere Infos

European Cup Männer

Abgerundet wird das internationale Paket an diesem Wochenende mit dem European Cup der Männer in Kleindöttingen (Schweiz). Mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre gehen die beiden deutschen Vertreter TV Schweinfurt-Oberndorf und TSV Calw dabei wohl nur mit Außenseiterchancen ins Rennen. Der letzte Sieg eines deutschen Teams liegt bereits zwölf Jahre zurück. 2007 gewann der TK Hannover beim damaligen IFA-Pokal in Tinglev (Dänemark). In Kleindöttingen wollen die beiden deutschen Teams, die in der Süd-Bundesliga derzeit auf Kurs DM-Qualifikation liegen, zunächst den Einzug in die Endrunde schaffen. Schweinfurt-Oberndorf bekommt es dabei in der Vorrunde am Samstag mit Titelverteidiger Faustball Widnau, der FG Elgg-Ettenhausen (beide Schweiz), dem frischgebackenen Österreichischen Staatsmeister FBC Linz-Urfahr und dem SSV Bozen (Italien) zu tun. Der TSV Calw trifft bei seinem ersten internationalen Auftritt auf den TSV Jona, Vorjahresfinalist SVD Diepoldsau-Schmitter (beide Schweiz), Union Freistadt und UFG Grieskirchen/Pötting (beide Österreich).

Teams: TSV Calw, TV Schweinfurt-Oberndorf | Weitere Infos

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