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7. März 2020 | Allgemein | Bundesligen | DM Mannheim 2020

Schweinfurt-Oberndorf wirft Hagen raus

> Obenauf: der TV Schweinfurt-Oberndorf (Foto: DFBL/denDulk)

Mannheim (DFBL/bec). Das war eine klare Angelegenheit, die so nicht jeder erwartet hatte: Der TV Schweinfurt-Oberndorf gewinnt klar mit 3:0 Sätzen gegen den TSV Hagen und spielt damit um den Gruppensieg. Hagen ist schon nach dem ersten DM-tag aus dem Turnier.

Während Schweinfurt seine ersten Bälle bei dieser DM spielt, geht es für Hagen schon um alles. Nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Brettorf kann nur ein Sieg die Westfalen ins Halbfinale bringen. Die ersten Punkte machen dann auch die Gelben – 3:0 und wenig später 5:1. Dann muss Schiedsrichter Jörg Herrmann die Partie unterbrechen – in der Halle ist wie schon im Vorjahr der Feueralarm losgegangen. Noch schneller als die Spieler, die  sich in der Zwangspause warmhalten,  läuft der Hausmeister, um die schrille Sirene abzuschalten. Nach der Unterbrechung macht Hagen den ersten Punkt, bei dem TVO-Schlagmann  Bauer eine Fotografin abräumt. Langsam finden die Schweinfurter aber besser in die Partie. Sie gleichen bei 7:7 aus und nehmen Fehler der 1860er gerne mit. 9:7 für den TVO, dann 10:9. Hagen wehrt ab, holt selber Satzball und muss dann nach Fußfehler erneut abwehren. Diesmal macht Bauer den Satz mit 13:11 zu. 

In Durchgang zwei macht Bauer da weiter, wo er im ersten aufgehört hat. Zwei Punkte von ihm und einer von Fabian Sagstetter, der seinen Ausflug in die Volleyball-Bundesliga wieder beendet hat, sorgen für einen 3:0-Vorsprung der Franken. Hagen-Coach Dirk Schachtsiek nimmt Auszeit und bringt neues Personal: Florian Kutscher übernimmt den Angriff von Philip Hofmann. Der fügt sich jedoch gleich mit zwei Servicefehlern zum 1:7 ein.  Auch die Defensiven bekommen eine Auszeit, Leo Eckerle und Florian Sträßer bekommen erste Einsatzzeit bei der DM. Der Satz ist jedoch weg – nach ein wenig Ergebniskorrektur führt Schweinfurt 10:5. Hagen verkürzt noch weiter, aber ein Ass sorgt für das 11:7.

Nun darf sich der TSV Hagen keinen Satzverlust mehr erlauben. Schweinfurt spielt jedoch immer sicherer und macht es den Gelb-Schwarzen schwer. Kutscher setzt dann doch mal einen Preller, verkürzt auf 2:3. Mit unorthodoxen Bällen erreichen die Hagener den 5:5-Ausgleich. Beim Block kann der deutlich größere Kutscher die erste TSV-Führung mit 8:7 erringen. Es ist aber sogleich die letzte: Bauer macht das 10:8 und versenkt gleich darauf den Matchball.

Damit steht der TV Schweinfurt-Oberndorf schon nach einem DM-Spiel im Halbfinale. Hagen zeigte starke Ansätze – fürs Weiterkommen fehte jedoch die Konstanz. 

Philipp Müller (TSV Hagen): „Wir haben leider nicht mehr das gespielt, was wir spielen können. Da fehlte es in den entscheidenden Phasen ein bisschen. Mit unserem geben Block im Rücken war es der Wahnsinn! Unglaublich, dass so viele Leute uns nach Mannheim begleitet haben! Vielen Dank an unsere Fans.“

Fabian Sagstetter (TV Schweinfurt-Oberndorf): „Wir können zufrieden sein, dass wir nach dieser langen Wartezeit so gespielt haben. Jetzt kommt es gegen Brettorf drauf an, dass wir wieder zu unserem Spiel finden. Dann wird es schwer, uns zu stoppen.“

TV Schweinfurt-Oberndorf – TSV Hagen 1860 3:0 (13:11, 11:7, 11:8)

TV Schweinfurt-Oberndorf: Oliver Bauer, Maximilian Lutz, Johann Habenstein, Fabian Sagstetter, Janne Habenstein

TSV Hagen 1860: Robin Kuhlmann, Kevin Schmalbach, Philipp Müller, Ole Schachtsiek, Philip Hofmann, Florian Kutscher, Florian Sträßer, Leo Eckerle

Schiedsrichter: Jörg Herrmann

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