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Pfungstadt mit einem dominanten 5:0 gegen Oberndorf

TSV Pfungstadt vor dem TV Waibstadt und dem TV Käfertal. Der Aufsteiger kann sich in der Süd-Bundesliga weiter ganz oben festsetzen und steht mit 6:2 Punkten fast schon im gesicherten Mittelfeld. Am Tabellenende sind zwei Teams noch ohne Punkte, die treten im direkten Vergleich am kommenden Wochenende gegeneinander an. DIe Partien vom vorigen Wochenende:

TV 1880 Käfertal : TV Stammheim (N) 5:0
(11:5, 11:6, 11:9, 11:9, 11:5)          

Ueli Reißner am Hauptangriff bildete mit Eric Rhein die Angriffsachse. Neben Mittelmann Timo Heyenga und Christian Gayer durfte Michael Schäfer (20) sein Bundesligadebüt geben. Käfertal, angeführt von Nationalangreifer Nick Trinemeier, übernahm nach Anpfiff direkt das Heft des Handels. Stammheim agierte noch zu unsicher und nervös und sah sich schnellen 1:4 und 3:8 Rückständen ausgesetzt, bevor Käfertal bei 5:11 den ersten Durchgang entschied.

 Auch im zweiten Durchgang konnte Stammheim selbst zu wenig Akzente setzen, und der starke gegnerische Hauptangreifer führte sein Team zu einem weiteren ungefährdeten Satzgewinn – diesmal mit 6:11. Ab dem dritten Durchgang legte Stammheim seine Zurückhaltung mehr und mehr ab, gewann an Sicherheit und setzte auch offensiv endlich eigene Akzente. Nico Riedel-Nobre war bereits zu Satzbeginn ins Spiel gekommen und zeigte direkt eine starke Leistung, auch der zu Mitte des Satzes eingewechselte Sebastian Gayer fügte sich mit einem soliden Part gut ins Team ein. Am Ende eines knappen Satzes waren es allerdings einige augelassene Chancen auf Stammheimer Seite, die bei 9:11 einen möglichen Satzgewinn verhinderten.

Mit weiterem Aufwärtstrend, gestaltete Stammheim den vierten Durchgang erneut komplett ausgeglichen, Ueli Reißner zeigte sich von seiner druckvollen Seite und brachte den Gegner in Bedrängnis. Nach 2:0, 3:2 und 6:5 Führungen vegab der TVS allerdings beim Stand von 9:9 eine Großchance im Aufbau und musste somit auch diesen Satz mit 9:11 abgeben.

Nach zwei guten Sätzen, spielte der TVS auch im fünften zunächst munter mit, nach 5:6 Zwischenstand kam man allerdings nicht mehr aus der Angabe, und der Mann des Spiels Nick Trinemeier entschied mit einer 6.Ball Serie das Spiel.

TSV Pfungstadt (DM) : TV SW-Oberndorf 5:0
(11:3, 11:7, 11:3, 11:6, 11:8)          

Mit einem klaren 5:0 behält der TSV die Oberhand gegen Oberndorf. Andrew, Fernando streift wieder das Trikot des TSV über. Er kann sofort auf seiner Position wichtige Akzente gegen den TVO setzen. Im Interview spricht er dann von einer „konzentrierten Vorstellung des TSV, der dem TVO nie Luft ließ und immer dann Punktete wenn es wichtig war. 

 

TV Unterhaugstett : TV Vaihingen/Enz 5:2
(11:8, 6:11, 8:11, 11:7, 13:11, 11:7, 11:5)        

„Unterhaugstett war etwas fahrig und wir haben ganz gut angefangen“, berichtet TVV-Trainer Markus Knodel. „Schon im ersten Satz waren wir dran und haben uns nur mit den letzten drei Ballwechseln selbst in Schwierigkeiten gebracht.“ Der Auftaktsatz ging mit 11:8 an die Gastgeber in Bad Liebenzell. Die nächsten zwei Durchgänge verliefen aus Vaihinger Sicht besser – 11:6 und 11:8. Markus Knodel: „Da haben wir sehr gut gespielt, waren druckvoll und gefährlich.“ Doch dann kam die Pause. „Angaben und Rückschläge waren ab dem Moment deutlich schwächer und zu weit weg von den Linien“, bemängelt der Übungsleiter. „Den nächsten Satz haben wir glatt verloren.“ Doch dem 7:11 folgte ein spannender fünfter Durchgang. „Wir hatten sogar schon Satzball, aber dann haben wir drei Bälle in Folge abgegeben.“ Mit 13:11 schnappten sich die Unterhaugstetter den Satz und führten in einer bis dato offenen Partie. Beim TV Vaihingen war danach die Luft raus. 7:11 und 5:11 waren die weiteren Satzergebnisse. „Unterhaugstett hat sich gut geschlagen“, analysiert der TVV-Trainer. „Die Gastgeber hatten Optionen und haben ein paar Mal gewechselt. Diese Optionen haben wir leider nicht.“

TV Hohenklingen : TV 1865 Waibstadt (N) 3:5
(11:9, 11:7, 5:11, 2:11, 4:11, 11:9, 8:11, 9:11)  

Am vergangenen Samstag stand für die Waibstädter im Oberhaus die kürzeste Auswärtsreise der Saison auf dem Programm. Im 45 Kilometer entfernten Knittlingen wartete das Duell gegen Mitaufsteiger TV Hohenklingen, trainiert vom langjährigen Ex-Waibstädter Kuno Kühner. Vor einer tollen Kulisse mit rund 250 Zuschauern erwischten die Kraichgauer einen Fehlstart. Der erste Satz ging trotz 5:3-Führung mit 9:11 verloren und auch im zweiten Durchgang (7:11) zeigten sich die Schwaben stärker und hatten in Bastian Dangel mit krachenden Rückschlägen ihren überragenden Akteur.

Mit der Einwechslung von Thilo Eiermann, variablen Angaben von Lucas Kiermeier und einer deutlich stabileren Abwehrreihe leitete Waibstadt in der Folgezeit aber die Wende ein. Die Sätze drei bis fünf gingen mit 11:5, 11:2 und 11:4 überlegen an die Kraichgauer. „Thilo Eiermann zeigte in dieser Phase eine tolle Blockarbeit und sehr variable Rückschläge und unsere Defensive stand felsenfest“ lobte TVW-Coach Rainer Frommknecht. Doch die von Routinier Markus Schweigert angeführten Gastgeber kämpften sich zurück, schafften im sechsten Durchgang (9:11) den 3:3-Ausgleich und lagen auch im siebten Abschnitt mit 7:4 in Front.

Mit der Wiedereinwechslung von Angreifer Max Brandt und der taktischen Rochade des 18-jährigen Tobias Maurer zwischen der VR- und der HR-Position schafften die Waibstädter den Umschwung. Unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Fans bescherte ein 7:1-Lauf den achten Satz (11:8). In einem von langen Ballwechsel geprägten achten Durchgang hatten die Gelb-Schwarzen erneut das bessere Ende, profitierten zudem von mehreren Angriffsfehlern des Gegners und machten mit 11:9 den 5:3-Auswärtserfolg perfekt.

Hohenklingens Trainer zeigte sich nach dem über zweistündigen Aufsteigerduell enttäuscht: „Es war das erwartet enge Match. Wir wollten unbedingt den ersten Saisonsieg verbuchen. Aber Waibstadt hatte mehr taktische Optionen und der Sieg geht in Ordnung“ resümierte der 63-jährige Kuno Kühner.

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