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Kellinghusen zieht an Berlin vorbei

Brettorf (DFBL/ssp). Mit einer kämpferischen Leistung haben die Faustballer des TK Hannover in der 1. Bundesliga Nord einen 0:4-Rückstand beim amtierenden Deutschen Meister VfK Berlin gedreht und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. Der VfL Kellinghusen nutzte die Pleite der Hauptstädter, zog auf den zweiten Tabellenplatz vorbei. Und mit einem Derby-Sieg gegen den TV Brettorf wahrte der Ahlhorner SV seine weiße Weste und geht mit 14:0 Punkten in die Weihnachtspause.

Das Spiel der Woche

Ahlhorner SV – TV Brettorf 5:3 (11:2, 7:11, 7:11, 11:7, 12:10, 9:11, 11:8, 11:6)
Das Duell zwischen den beiden Teams aus dem Landkreis Oldenburg, hatte für die Faustballfans jede Menge zu bieten – und das zu ungewohnter Zeit am Samstagnachmittag. „Das war ein tolles Spiel mit super Stimmung auf den Rängen“, schwärmte Ulrich Meiners, Abteilungsleiter des Ahlhorner SV und Präsident der Deutschen Faustball-Liga nach dem Duell der beiden Kontrahenten. “ Es war mal wieder ein richtiges Derby, das auf hohem Niveau stand.“ Daran hatten sowohl die beiden Mannschaften, als auch die beiden Fangruppen, der rund 250 Zuschauern in der Ahlhorner Sporthalle ihren Anteil. Geboten bekam das Publikum viele umkämpfte und spektakuläre Ballwechsel und strittige Entscheidungen ließen auf dem Spielfeld und den Zuschauerrängen die Emotionen aufkochen.
Den besseren Auftakt in die Begegnung fanden die Gastgeber. Mit einem deutlichen 11:2 sorgten sie bei einigen TVB-Anghängern bereits für Sorgenfalten für den weiteren Spielverlauf. „Da waren wir wohl noch auf dem Weg in die Halle“, mutmaßte Brettorfs Trainer Klaus Tabke nach der Partie im Gespräch mit der Norwest-Zeitung. Bereits ab dem zweiten Durchgang befand sich sein Team dann aber in der Spur, lieferte sich mit Ahlhorn einen offenen Schlagabtausch und ging mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Nach der Satzpause konterte aber Ahlhorn wieder direkt zum 3:2 – ehe der TVB vor der zweiten Unterbrechung zum 3:3 ausglich. Die brachte Brettorf ein wenig aus dem Rhythmus, während der ASV konzentriert und ohne Eigenfehler weiterspielte. „Hauke Rykena hat uns mit seinen Schlägen immer wieder vor Probleme gestellt“, lobte Ahlhorns Angreifer Christoph Johannes seinen Gegenüber. „Wenn den Brettorfern in den entscheidenden Momenten weniger Fehler unterlaufen, dann kan die Partie auch anders ausgehen.“ So aber fuhr der Tabellenführer seinen siebten Saisonsieg ein und kann ohne eine Niederlage das Weihnachtsfest feiern. Der TV Brettorf steht derzeit auf Rang fünf.

Die weiteren Begegnungen

Nicht ganz so zum Feiern zumute dürfte dem VfK Berlin sein. Die Hauptstädter schienen in ihrem Heimspiel gegen den TK Hannover alles im Griff zu haben. Sie führten nach vier gespielten Sätzen bereits mit 4:0 (11:6, 11:6, 13:11, 12:10). Doch die Zuschauer, die zu diesem Zeitpunkt bereits die Halle verließen, verpassten eine beeindruckende Aufholjagd der Hannoveraner. Am Wochenende zuvor hatten diese gegen Kellinghusen am eigenen Leib erfahren, wie man einen solchen Vorsprung noch abgeben kann – nun drehten sie mit 11:8, 11:8, 12:10, 11:9 und 11:9 die Begegnung beim amteirenden Deutschen Meister und feierten ihren zweiten Saisonsieg. Auf diesen wartet Schlusslicht SV Moslesfehn derzeit noch. Beim VfL Kellinghusen verlor die Mannschaft von Trainer Bodo Würdemann mit 1:5 (7:11, 11:9, 10:12, 7:11, 9:11, 5:11). Die Schleswig-Holsteiner schoben sich mit Saisonsieg Nummer fünf am VfK Berlin auf Rang zwei vorbei und geht in die Weihnachtspause. Moslesfehn hat am Freitag dagegen noch eine Begegnung gegen den SV Armstorf vor der Brust. Der SVA verlor am Wochenende gegen den TSV Hagen 1860 nach acht umkämpften Sätzen. Nach einer 2:0-Satzführung der Hausherren schlug das Team aus Westfalen zurück und ging 3:2 in Führung. Armstorf gelang zunächst noch der Ausgleich, dann machten die Sechziger den Sieg aber perfekt (11:6, 11:8, 5:11, 8:11, 10:12, 11:9, 3:11, 9:11).

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