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Finale perfekt: Berlin bezwingt enttäuschende Brettorfer

Mannheim (DFBL/bec). Das war deutlich, schnell und ein wenig enttäuschend: Mit einem zu keiner Phase gefährdeten 3:0-Erfolg über den TV Brettorf sichert sich Feldmeister VfK Berlin seinen Platz im Finale der Hallen-DM. Ganze acht Punkte gelingen dem TVB, der so natürlich keine Chance gegen den starken VfK hat.

Im Duell der beiden Nord-Bundesligisten, die sich in der Vorrunde beide erst auf den letzten Drücker durchsetzen konnten, macht der VfK Berlin die ersten beiden Punkte. Von Beginn an liefern sich die beiden Angreifer Tobias Kläner (1,96 Meter, TV Brettorf) und Sebastian Kögel (1,84 Meter, VfK Berlin) packende Block-Duelle. Meist hat der kleinere Berliner Vorteile und sein Team zieht davon zum 7:2. Brettorfs großer Fanblock muss mitansehen, wie sein Team im ersten Satz kein Bein auf den Boden bringt: Wieder am Block macht Kögel acht Satzbälle klar. Mit einem Rundschlag-Ass erzielt Lukas Schubert kurz darauf das 11:3.

Ein wenig mischt nun auch das „faustballverrückteste Dorf Deutschlands“ im Halbfinale mit . Ausgeglichen beginnt Satz zwei, Am Block wird Tobi Kläner stärker. Doch die Angabe bleibt in der weiten Halle das Problem des TVB. Die hoch abspringenden Rundschläge von Schubert sind deutlich effektiver. Kläner und später auch Malte Hollmann werden das Service einfach nicht los und ihre Teamkollegen kassieren einen Angriff nach dem anderen. So wird es wieder deutlich, 10:3 und Satzbälle satt für Berlin. Mit dem Ersten geht der VfK einen weiteren Schritt Richtung Finale – 11:3.

 

Bei den Brettorfern läuft weiter wenig bis gar nichts, auch die vielen Fans werden immer leiser. Sie müssen mitansehen, wie ihre Schützinge Punkt um Punkt kassieren und schon wieder 0:6 hinten liegen. Erst kann kann der schwarz-weiße Block verhalten den ersten Punkt im dritten Durchgang bejubeln. Ganz anders präsentieren sich die Berliner: Kögel und Schubert zeigen kaum Fehler, sind mit Kraft und ganz viel Übersicht immer wieder erfolgreich. So ist die Entscheidung schnell gefallen: Bei 2:10 serviert Hollmann seitlich ins Aus – und der VfK steht souverän im Endspiel.

Brettorfs scheidender Spielertrainer Tim Lemke entschuldigte sich nach dem Spiel bei den Zuschauern für die Leistung seiner Mannschaft und sagte: „Der VfK hätte heute wahrscheinlich auch in Badelatschen gegen uns gewonnen.“

Während auf die Berliner um 14.30 Uhr der Gastgeber TV Käfertal wartet, steht für Brettorf zum Abschluss der DM das ewig-brisante Derby an: Wieder einmal geht es gegen den Ahlhorner SV.

VfK Berlin – TV Brettorf 3:0 (11:3, 11:3, 11:2)

Für Berlin spielten: Sebastian Kögel, Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Jascha Ohlrich, Tobias Andres

Für Brettorf spielten: Timo Kläner, Tobias Kläner, Malte Hollmann, Hauke Spille, Tim Lemke, Marcel Osterloh

Schiedsrichter: Roland Schiep

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