Final 4: Vorbereitung auf Hochtouren – Ticketverkauf läuft – Volunteers gesucht
In fünf Wochen blickt Faustball-Deutschland nach Stuttgart: Mit der Endrunde um die deutschen Indoor-Meisterschaften der Männer und Frauen am 28. Februar und 01. März als gemeinsames Final 4 soll unsere Sportart einen weiteren Schritt hin zu mehr Attraktivität machen. Die über 2.000 Zuschauer fassende SCHARRena bietet den passenden Rahmen. Die heißesten Bewerber auf die acht Teilnahmeplätze haben sich vor den letzten Spieltagen in Stellung gebracht. Am 7. Februar, nach den Play-off-Rückspielen der Männer, steht der Spielplan.
Die Vorbereitungen hinter den Kulissen laufen unter Hochdruck. Erstmals findet eine gemeinsame Endrunde der Männer und Frauen statt und auch die Ausrichtung durch Faustball Deutschland ist eine Premiere. „Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen. Gemeinsam werden wir ein großartiges Event stemmen“, ist sich Uwe Schneider sicher, der als Vorstandsvorsitzender des Faustball Deutschland e.V. die Verantwortung für die Organisation der Veranstaltung trägt. Er ergänzt: „Die Veranstaltung als Final 4 an nur einem Wochenende und an einem Ort erleichtert es Faustball-Fans, beide Entscheidungen live als komplettes Programm kompakt zu verfolgen.“ Kompakt bedeutet auch: ohne Vorrunden in Dreiergruppen, es wird direkt mit den Halbfinalspielen gestartet. Jede Mannschaft wird zwei Spiele bestreiten, keine muss bereits am Samstag ihre Taschen zusammenpacken. „Das ist unserer Meinung nach das richtige Format. Dies unterstreicht auch der gut angelaufene Ticketverkauf. Das Interesse, live dabei zu sein, ist groß.“
Tickets erhaltet ihr unter: Ticket Express
Waren früher einzelne Vereine in der Pflicht und übernahmen größtenteils die aufwendige Organisation der Deutschen Meisterschaften, so hat sich das mit den Finals in Dresden letzten Sommer geändert. „Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und wir hatten eine steile Lernkurve bezüglich der Organisation. Da haben wir uns entschlossen, die Veranstaltungen künftig im Namen von Faustball Deutschland auszurichten mit Unterstützung von Vereinen. Daraus ergibt sich eine Win-win-Situation. Denn bislang war eine DM für uns als Verband meist defizitär. Wir wollen aber auch, dass Vereine Geld verdienen können. Die Aufteilung ist einfach: Der Verband geht in Vorleistung, etwa für Hallen- oder Tribünenmiete und Livestream-Technologie, die Kosten werden durch die Eintrittsgelder gedeckt. Vereine wiederum können über das Catering Geld verdienen und somit ohne Risiko profitieren.“
Auch im Hinblick auf die Vorbereitungen bietet das „doppelte Final 4“ Effizienzvorteile. Organisationsaufgaben sind gebündelt, öffentliches Interesse und Medienpräsenz dürften steigen und die Kosten sinken. „Wir hoffen, unseren Sport einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, erklärt Uwe Schneider und verweist darauf, dass man in Gesprächen mit dem SWR-Fernsehen bezüglich einer Berichterstattung steht. Natürlich ist auch ein (kostenpflichtiger) Livestream geplant, aber echte Faustball-Fans wissen: Das Erlebnis in der brodelnden Halle, mit Sportlerinnen und Sportlern fast zum Anfassen, ist unbezahlbar.
Die Organisatoren sind seit Monaten an der Vorbereitung. Regelmäßige Abstimmungen finden, je näher das Turnier kommt, mit erhöhter Frequenz statt. Hinter der Ausrichtung steht ein starkes Team aus Verband, regionalen Vereinen und zahlreichen Ehrenamtlichen, die für ihren Sport brennen. So wie Dominik Klein vom NLV Vaihingen, Frank Lebherz vom TV Unterhaugstett oder Thomas Voigt vom TSV Gärtringen, die dem örtlichen Orga-Team angehören. Innerhalb des Teams tragen sie Verantwortung für einzelne Aufgaben und Bereiche, wie z.B. den Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort, den Auf- und Abbau der LED-Banden oder die Organisation des Caterings.
Die Versorgung der Zuschauer in der Halle wird maßgeblich vom Hotel Neuwirtshaus übernommen. Eine Delegation des TV Unterhaugstett bietet Kaffee und Kuchen an, die Gärtringer bauen einen Weinstand auf. Den Besuchern aus nah und fern wird es also an nichts fehlen.
Ein sechsköpfiges PR-Team sorgt für aktuelle Fotos und Berichte auf den Social-Media-Kanälen und auf der Website www.faustball.de zur Unterstützung der Presse. Natürlich ist auch das Stimmungsgespann mit Hallensprecher Christian „Gilli“ Gillmann und DJ Marcel Hirsch vielfach DM-erprobt. Der Livestream wird von Jannes Holland-Jobb (TV Erfurt) organisiert.
Uwe Schneider freut sich über das Engagement der vielen Ehrenamtlichen: „Jeder einzelne kennt seine Aufgaben und wir haben uns einiges vorgenommen, um eine großartige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Die SCHARRena bietet dafür beste Möglichkeiten und die optimale Infrastruktur. Der Vorverkauf ist gut angelaufen und ich würde mich für die gesamte Faustball-Gemeinschaft freuen, wenn wir es schaffen, die Halle an beiden Tagen voll zu kriegen.“
Alle Infos zur DM findet ihr auch auf unserer Homepage unter: https://faustball-liga.de/national/deutsche-meisterschaft-halle/halle2026/
Volunteers gesucht
Für ein Turnier dieser für den Faustball noch nicht gewohnten Größenordnung werden viele helfende Hände gebraucht. Noch immer sind Volunteer-Plätze frei. Wer dabei sein und hinter die Kulissen des DM-Spektakels blicken möchte, kann sich noch als Volunteer bewerben. Freiwillige Helfer erhalten Verpflegung während ihres Einsatzes und ein exklusives Volunteer-Shirt. Anfragen bitte per E-Mail an dominik.klein@faustball.de oder online in der Volunteer-Abfrage Volunteer-Abfrage.
Anfahrtshinweise
Ein Hinweis für alle Besucher: Speisen und Getränke können nur in bar bezahlt werden. Aufgrund eines Bundesliga-Fußballspiels am Sonntagnachmittag ist der Parkraum in diesem Bereich begrenzt. Wenn möglich, empfiehlt sich die Anfahrt per Öffentlichem Nahverkehr, beispielsweise per S-Bahn (nur eine Station vom Hauptbahnhof) oder U-Bahn direkt zum Stadion Bad Cannstatt.
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