Faustball Deutschland stellt Geschäftsführer ein

Verfasst am 17. Januar 2026
Allgemein

Aaron Dumke (38) wird neuer Geschäftsführer von Faustball Deutschland

Mit der Neugestaltung der Beitragsordnung hatten die Gremien von Faustball Deutschland eine wichtige Entscheidung auf den Weg gebracht, um den Verband personell und strukturell für die Zukunft fit zu machen.

Mit großer Mehrheit war die Mitgliederversammlung im Oktober diesem Vorschlag gefolgt und beschloss die Anpassung der Beitragsordnung mit großer Mehrheit, um die Schaffung einer Vollzeitstelle für die Geschäftsführung von Faustball Deutschland zu ermöglichen.

Unter der Federführung des stellvertretenden Hauptausschussvorsitzenden Alwin Oberkersch wurde noch im Oktober eine Stellenausschreibung sowohl faustballintern als auch über die Jobbörsen des Deutschen Olympischen Sportbundes und aller Landesportverbände veröffentlicht, um eine optimale und zeitnahe Besetzung der neuen Stelle zu erreichen.

Die große Resonanz von 29 eingegangenen Bewerbungen unterstrich die große Reichweite der Ausschreibung. Anfang Dezember konnte dem Vorstand nach zahlreichen Vorstellungsgesprächen eine Liste mit sieben Kandidaten präsentiert werden, die in die engere Auswahl genommen wurden.

In einer gemeinsamen Sitzung wurde diese Kandidatenliste nach intensiver Abwägung und Diskussion nochmals für eine zweite Gesprächsrunde reduziert. Noch vor Abschluss des Jahres 2025 wurde dann die Entscheidung über die Besetzung der Position unseres neuen Geschäftsführers getroffen.

Mit Aaron Dumke entschied sich der Vorstand dabei für eine Person, die das bestmögliche Gesamtpaket mitbringt. Als ehemaliger Bundesligaspieler und heutiger Abteilungsleiter Faustball im TK Hannover ist Aaron ein absoluter Faustballinsider. Ebenso bringt der 38-jährige Vater von 2 Kindern durch einen internationalen Hochschulabschluss Sportmanagement und seine mehr als 10jährige berufliche Tätigkeit im Volleyballverband eine große sportfachliche Expertise mit, bewegt sich sicher im organisierten Sport wie auch in Verbands- und Vereinsstrukturen als Kenner Szene.

Aufgrund seines aktuellen Arbeitsvertrags wird Aaron die ersten Wochen des Jahres 2026 noch in reduziertem Umfang für Faustball Deutschland tätig sein, zeitnah aber seine Vollzeitstelle antreten.

In einem Interview für faustball.de blickt Dumke mit großer Vorfreude seiner neuen hauptberuflichen Aufgabe entgegen:

Faustball.de: Aaron, wie kam es zu Deiner Bewerbung auf die Stelle als Geschäftsführer bei Faustball Deutschland?

Aaron Dumke: Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung bin ich auf der Website von Faustball Deutschland auf die Stellenausschreibung „Geschäftsstellenmitarbeiter“ aufmerksam geworden. Diese weckte unmittelbar mein Interesse. In einem anschließenden Telefonat mit Roland Schubert informierte dieser mich über die geplante neue Beitragsordnung sowie über die daraus resultierende finanzielle Grundlage für die Schaffung einer hauptamtlichen Geschäftsführerposition bei Faustball Deutschland. Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich mich bewerben möchte, da mich die Aufgabenstellung direkt angesprochen hat und die genannten Voraussetzungen meinem beruflichen Profil entsprachen.

Faustball.de: Welche besonderen beruflichen Erfahrungen bringst Du mit?

Aaron Dumke: Ich bringe umfangreiche Erfahrungen aus der Sportbranche mit, sowohl auf praktischer als auch auf organisatorischer Ebene. Noch vor meinem Studium in Sportmanagement in Kopenhagen habe ich mehrere Praktika in etablierten Sportorganisationen absolviert, darunter beim Niedersächsischen Turner-Bund (NTB), beim ASC Göttingen sowie bei der TSV Hannover-Burgdorf/DIE RECKEN.

Nach meinem Abschluss war ich beim Nordwestdeutschen Volleyball-Verband tätig, wo ich in den vergangenen zwölf Jahren umfassende Erfahrungen im Verbandsmanagement sammeln konnte. Dazu zählen insbesondere die konzeptionelle Arbeit in Ausschüssen, die Zusammenarbeit und der Umgang mit Ehrenamtlichen sowie die Entwicklung und Umsetzung professioneller Strukturen und Prozesse. 

Darüber hinaus habe ich auf der Insel Borkum als hauptverantwortlicher Organisator eines der größten Beachvolleyballturniere Deutschlands durchgeführt, an denen bis zu 3.000 Teilnehmer über drei Wochenenden teilgenommen haben.

Diese vielfältigen Erfahrungen möchte ich nun in die Arbeit bei Faustball Deutschland einbringen, um den Verband weiterzuentwickeln und die Interessen des Verbandes professionell zu vertreten.

Faustball.de: Was sind Deine Erwartungen an Deine neue Aufgabe, und was hoffst Du in den nächsten Jahren zu bewegen?

Aaron Dumke: Es erwartet mich eine spannende und herausfordernde Aufgabe, bei der es besonders wichtig sein wird, die neue Struktur im Verband zu stärken und das Ehrenamt operativ zu entlasten. Die Einführung einer hauptamtlichen Geschäftsführung halte ich für einen entscheidenden Schritt.

Zu Beginn möchte und werde ich vor allem zuhören, die Strukturen analysieren und identifizieren, an welchen Stellschrauben wir arbeiten können. Mein Ziel ist es, dass wir in ein paar Jahren zurückblicken und feststellen, dass wir den Verband gemeinsam auf eine neue organisatorische und strukturelle Ebene gebracht haben.

Faustball.de: Aaron, vielen Dank und viel Erfolg für Deine Aufgaben.

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