DM Stuttgart 2026 – Frauen – Spiel um Platz 3
VfL Kellinghusen – TSV Dennach 2:3
(6:11, 11;4, 12:10, 8:11, 10:12)
Zum ersten Spiel am Morgen startete Dennach mit derselben Aufstellung des Vortags – den besseren Start erwischten jedoch ihre Gegnerinnen aus dem Norden. Mit einer personellen Änderung, Lisa Maaß anstelle von Nadja Zühlke in der Abwehr, ging der VFL schnell mit 3:1 in Führung. Mitte des Satzes wachten die Schwarzwälderinnen jedoch auf und drehten den Durchgang unterstützt durch drei aufeinanderfolgenden Asse von Sonja Pfrommer. Viele Punkte über die Vorderleute bedeuteten den 6:11 Erfolg für Dennach.
Im Durchgang zwei erwischte Kellinghusen wieder den besseren Beginn, mit dem Unterschied sich einen deutlicheren Vorsprung bis zum Satzgewinn zu erspielen (11:4).
Viele kurzgespielte Bälle und Rückschläge über die Vorderleute prägte die Partie. Auch ein Positionstausch der Angreiferinnen auf Dennacher Seite fruchtete zunächst nicht, der Satz ging in der Verlängerung verloren (12:10).
Dennach ließ nicht locker und fand das am Vortag etwas nachlässige Zuspiel wieder. So gelang es immer wieder Sonja Pfrommer in Position zu bringen, die ihr Team nach einem zwischenzeitlichen 8:8 mit drei Punkten in Folge in den Entscheidungssatz brachte (8:11).
Der fünfte Satz sollte sich zum Krimi entwickeln. Dennach vergaß zwischenzeitlich den sprichwörtlichen „Sack zuzumachen“, VFL Kellinghusen kämpfte aufopferungsvoll und fischte einen kurzgespielte Ball nach dem anderen raus. Gleich zwei Mal wurde ein drei Punkte Rückstand aufgeholt, auch zwei Matchbälle wurden abgewehrt. Beim Stand vom 10:10 kam Maja Mehle für die für sie eingewechselte Anna-Lisa Aldinger zurück und konnte unter großem Jubel den dritten Matchball zum 10:12 verwandeln.
TSV Dennach: Denise Zeiher, Ann-Kathrin Motteler, Maya Mehle, Sonja Pfrommer, Laura Schinko, Anna-Lisa Aldinger
VfL Kellinghusen: Annika Rennekamp, Vemke Voß, Lisa Maaß, Chiara Meyn, Jacqueline Böhmker, Jaqueline Sick
Player of the Match: Chiara Meyn (VfL Kellinmghusen)
Bundestrainerin Ann-Kathrin Kühner: „Beide Teams haben eine bessere Leistung als zum Vortag abgerufen, dennoch gab es viele Leistungsschwankungen, welche zu dem Krimi geführt haben. Sobald Kellinghusen den Ball auf der Leine hatte, haben sie hervorragend gepunktet – am Ende waren es jedoch die paar kurzgespielten Bälle zuviel, die sie sich gefangen und letztendlich zum Dennacher Erfolg geführt haben.“







