Zurück

Die Favoriten geben sich keine Blöße

Mannheim (DFBL/aga). Ganze zwei Sätze konnten die vermeintlichen Außenseiter am Wochenende auf der Habenseite verbuchen. Der TSV Pfungstadt hatte gegen ersatzgeschwächte Oberndorfer leichtes Spiel, Käfertal und Offenburg agierten sehr souverän bei ihren Aufgaben – nur Vaihingen ließ zwei Sätze gegen Unterhaugstett liegen.

TV SW-Oberndorf : TSV Pfungstadt  0:5
(0:11, 4:11, 5:11, 5:11, 5:11)           

Der erste Satz endete bevor er richtig begann. Pfungstadt begann furios und nach 6 Minuten war der erste Durchgang mit 0:11 gelaufen. Trotz aller Bemühungen gelang Oberndorf, das ohne Fabian Sagstetter, Oliver Bauer und Maximilian Lutz antrat, nicht ein Punkt. Im zweiten Satz hielt der TVO bis zum 2:2 mit. Dann zündete der Gast den Turbo und ging beim 4:11 mit 2:0 in Führung. Im dritten Satz gleicher Verlauf und jeder vom TVO erzielte Punkt wurde von den Zuschauern bejubelt. Mit dem 5:11 gelang Pfungstadt der Satzgewinn zur 3:0 Führung, mit der es in die Satzpause ging. Danach legte Pfungstadt gleich eine 5:0 Führung vor bevor Oberndorf den einen und anderen Punkt erzielte. Mit 11:5 gewann der Gegner und kam zur 4:0 Satzführung. Gleicher Verlauf im 5. Satz, obwohl sich Oberndorf mühte, gewann Pfungstadt mit 11:5 den Satz und das Spiel.

TV Unterhaugstett : TV Vaihingen/Enz  2:5
(10:12, 11:9, 5:11, 5:11, 11:5, 10:12, 7:11)        

Die Faustballer des TV Unterhaugstett haben in der laufenden Hallenrunde der 1. Bundesliga noch kein Spiel gewonnen, nun aber dem TV Vaihingen/Enz zwei Sätze abgerungen. Die könnten noch wichtig werden. Vier Ballwechsel, 0:4 Punkte, der Favorit marschiert: in Bad Liebenzell schien alles den erwarteten Gang zu nehmen. Der Tabellenzweite aus Vaihingen schien seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, doch der Aufsteiger wehrte sich. Fünf Bälle in Folge konnten das Duo Gensheimer/Ochner verwerten, plötzlich lag man mit 7:6 in Führung. Das sorgte für gute Stimmung in der Halle. Der Favorit wankte (10:10), aber er fiel nicht. Im zweiten Satz wurde es erneut spannend. Beim Spielstand von 6:4 schien für den TVU der Satzgewinn machbar, beim 9:9 und zwei weiteren erfolgreichen Bällen war er Fakt. Danach machten die Gegner Ernst, holten sich die Sätze drei und vier. Im fünften Satz war der TVU jedoch wieder gleichwertig, setzte sich beim Stand von 4:4 auf 10:4 ab und gewann mit 11:5. Auch der folgende Satz spielte sich auf Augenhöhe ab, ging beim Stand von 10:10 sogar in die Verlängerung. Dann schlug das starke Angriffsduo der Gäste (Krauß/Meyer) jedoch wieder zweimal zu. Im siebten Satz ging es bis zur 8:3-Führung des TVV ganz schnell. Doch die Unterhaugstetter zeigten Moral, kamen wieder auf 7:9 heran, unterlagen dann jedoch mit 7:11. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, zollte TVV-Spielertrainer Kolja Meyer Respekt.

TSV Calw : FBC Offenburg  0:5
(3:11, 8:11, 7:11, 5:11, 2:11)           

Ein niemals gefährdeter Sieg gegen einen ersatzgeschwächten Gegner gelang dem FBC Offenburg. Lediglich im zweiten Satz gerieten die Ortenauer kurz ins Schwimmen, als die Gastgeber eine taktische Änderung vornahmen. Danach kontrollierten die Offenburger die Begegnung souverän. Ihnen gelang es besonders gut, die individuellen Schwächephasen durch eine kompakte Mannschaftsleistung zu kompensieren. „Wir haben die entscheidenden Fehler besser abstellen können und profitierten von dem verletzungsbedingten Ausfall beim Gegner“, sagte FBC Nachwuchsspieler Julius Zolg mit Blick auf den verletzten Nationalspieler Schlattinger der Gastgeber.

TV 1880 Käfertal : TV Waldrennach  5:0
(11:5, 11:4, 11:5, 13:11, 11:9) 

So mancher Zuschauer in der gut besuchten Bertha-Hirsch-Halle sprach nach der nur etwas mehr als eine Stunde dauernden Partie von der besten Saisonleistung der Nord-Mannheimer. So weit wollte Nationalspieler Nick Trinemeier nicht gehen: „Wir haben gut gespielt. Aber für mich war es gegen Oberndorf besser.“ Der TVK war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und setzte die Defensive der Gäste unter Druck. Nach 11:5, 11:4 und 11:5 ging es mit einem 3:0 in die Pause. Einen Schockmoment erlebte Waldrennach im zweiten Satz. Nach einer waghalsigen Abwehraktion in die Zuschauerränge verletzte sich Carsten Scheerer schwer am Fuß.  Auch nach der Pause schien es zunächst so, als solle der Käfertaler Spaziergang weitergehen. Doch beim 4:0-Zwischenstand im vierten Satz wechselte Waldrennach auf gleich zwei Positionen. Dies zeigte Wirkung. Der TVW spielte erstmals gut auf, auch weil beim TVK in dieser Phase die Abstimmung nicht passte. Aus 0:4 machte Waldrennach ein 10:6. Doch die Hausherren zeigten, was sie so stark macht – ihre Moral. Nach einer Auszeit mobilisierten die Mannen rundum Nick Trinemeier ihre Kräfte und entschieden den Satz noch mit 13:11 für sich. Im fünften Durchgang, den die Gastgeber mit 11:9 für sich entschieden, hatten die Käfertaler noch einen Grund mehr zur Freude. A-Jugend-Spieler Laurin Wennesz feierte sein Bundesliga-Debüt

Share Button

Zurück

DFBL Infos direkt in dein Postfach.

News, Informationen und Termine gibt’s hier im DFBL Newsletter. Und wenn du dich lediglich für Ergebnisse interessierst, wähle die entsprechende Option.

Ich interessiere mich für (Mehrfachauswahl möglich):

Klicke auf “Eintragen” und du erhältst den kostenlosen Newsletter. Abmelden kannst du dich zu jeder Zeit.