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7. August 2011 | WM Männer 2011 Österreich

Deutschland kassiert die erste Niederlage

Salzburg (DFBL/bec) — Da ist es passiert: Im zweiten Spiel der Zwischenrunde kassiert Deutschland seine erste Niederlage. Gegen die Schweiz gibt es auf nassem Grund und in nur 34 Minuten ein deutliches 0:3 (4:11; 8:11; 6:11).

Bundestrainer Olaf Neuenfeld schickt Patrick Thomas, Lukas Schubert, Michael Marx, Fabian Sagstetter und Kapitän Sascha Ball in die Partie gegen den Mitfavoriten Schweiz. Bei Regen und auf einem durchweichten und mit Erde aufgefüllten Boden sehen die Zuschauer auf dem gut besuchten Centre-Court von Salzburg ein reines Angreifer- und Angaben-Duell.

Während der Schweizer Schlagmann Cyrill „Fausto“ Schreiber die deutsche Abwehr mit seinen Schlägen immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellt, gibt es auf deutscher Seite immer wieder Fehler. Zwei Übertreter, zwei Ausbälle und ein Leinenfehler vom erst 19-jährigen Patrick Thomas machen den Schweizern den Satzgewinn leicht: 11:4 heißt es am Ende.

Ausgeglichener gestaltet sich der Auftakt des zweiten Satzes: Den ersten richtigen Ballwechel liefern sich beide Teams erst beim Stand von 5:4 für die Schweiz – und wieder sind es die Eidgenossen, die am Ende den Punkt einfahren. Nach dem 6:4 landet erneut eine deutsche Angabe im Aus. Deutschland wechselt, bringt Christian Kläner für Michael Marx, und setzt erneut eine Angabe in die Leine. Die Schweizer lassen sich den Vorsprung erneut nicht mehr nehmen, sichern sich Satz zwei mit 11:8.

Im dritten Abschnitt ist der Ball auf dem seifigen Grund fast nocht mehr zu kontrollieren – es hagelt Querschläger auf beiden Seiten. Trainer Neuenfeld versucht, mit Michael Marx für Fabian Sagstetter auf der vorgezogenen Mitte, das Spiel positiver für Deutschland zu gestalten. Doch die Schweiz ist nicht mehr zu stoppen, zieht über 8:4 auf 10:6 davon und „Fausto“ Schreiber versenkt den ersten Matchball zum 11:6 und 3:0-Sieg.

Bundestrainer Olaf Neuenfeld: „Wir haben uns schon mehr ausgerechnet und sind ein bisschen enttäuscht. Die Erfahrung bei Fausto, er hat nicht einen Fehler gemacht, wir hatten einige drin, hat den Unterschied gemacht – der war in Weltmeister-Form. Der Platz war an der Grenze aber das ist keine Entschuldigung, die Schweizer haben sich da besser darauf eingestellt. Aber die Niederlage ist überhaupt kein Beinbruch, wir haben jetzt 2:2 Punkte, morgen geht’s gegen Argentinien und Brasilien und später noch gegen Österreich – abgerechnet wird am Ende. Wir fahren jetzt nach dem Spiel noch nach Linz, wo wir den Rest der Woche unser Quartier haben und morgen früh geht’s dann nach Kremsmünster.“

Für Deutschland spielten: Sascha Ball, Patrick Thomas, Lukas Schubert, Michael Marx, Fabian Sagstetter, Christian Kläner.

Für die Schweiz spielten: Cyrill Schreiber, Ueli Rübsamen, Manuel Sieber, Dominik Gugerli, Marcel Eicher.

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