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Brettorf und Berlin folgen Ahlhorn zur DM

> Fahren beide zur DM: Hauke Rykena (TV Brettorf) und Sebastian Kögel (VfK Berlin) lösten am letzten Spieltag das DM-Ticket. (Foto: Michel Scheller)

Brettorf (DFBL/ssp). Am Ende sind es dann wieder die drei üblichen DM-Teilnehmer aus der 1. Bundesliga Nord der Männer: Neben dem Ahlhorner SV haben am letzten Spieltag auch der TV Brettorf und der VfK Berlin sich das Ticket für die nationalen Titelkämpfe Mitte März in Mannheim gesichert. Während der TVB die Qualifikation aus eigener Kraft schaffte, erhielt der amtierende Deutsche Hallenmeister Schützenhilfe aus Hagen. Damit fährt das Trio zum sechsten Mal in Folge gemeinsam zur Deutschen Meisterschaft. Im Abstiegskampf feierten sowohl der SV Armstorf als auch der TK Hannover zwei 5:0-Erfolge – der SVA muss mit dem schlechteren Satzverhältnisses den Gang in Liga zwei antreten.

Bereits im Vorfeld der Begegnung zwischen den beiden Kontrahenten aus Berlin und Brettorf stand fest: Der Sieger hat sein DM-Ticket sicher. Den besseren Start erwischte das junge Team vom TV Brettorf, das einen Altersschnitt von gerade einmal knapp über 20 Jahren hat, führte schnell mit 3:0 (11:5, 11:9, 11:8). Berlin verkürzte zwischenzeitlich (11:4), ehe der TVB den alten Abstand wieder herstellte (11:9). Im sechsten Durchgang sah dann bereits früh alles nach einem Brettorfer Sieg aus. Mit 8:1 führte das Team von Trainer Klaus Tabke bereits, hatte beim 10:9 dann sogar einen Matchball. Am Ende gelang aber den routinierten Berlinern mit 12:10 noch einmal zu verkürzen. Im siebten Durchgang behauptete sich dann aber der TVB – und bejubelte mit 11:9 die überraschende DM-Qualifikation.

Bei den Berlinern dürfte sich die Laune dann aber einige Minuten nach Spielende, trotz Niederlage, schlagartig verbessert haben. Denn als das Ergebnis aus Hagen in der Hauptstadt eintraf stand fest: Auch der VfK kann seine Hotelzimmer für Mannheim buchen. Der TSV Hagen 1860 hatte sich zwar mit einer Niederlage am Wochenende zuvor in Brettorf aus dem DM-Kampf verabschiedet. Doch in eigener Halle setzte sich das Team auch ohne den verletzten Ole Schachtsiek mit 5:3 (11:5, 11:9, 8:11, 10:12, 11:9, 4:11, 11:8, 11:3) gegen den VfL Kellinghusen durch. Die Schleswig-Holsteiner, vor zwei Spieltagen noch mit optimalen Voraussetzungen auf Platz zwei in den Saisonendspurt gegangen verspielten dagegen mit Niederlagen gegen den TK Hannover und nun in Hagen die eigentlich sicher geglaubte DM-Teilnahme und rutschte in der Tabelle noch auf Rang fünf ab. Der TSV beendet die Saison auf Platz vier.

Im Gleichschritt waren derweil der TK Hannover und SV Armstorf im Abstiegskampf unterwegs. Der SV Armstorf gewann zwar gegen den ersatzgeschwächten Tabellenführer aus Ahlhorn glatt in fünf Sätzen (11:7, 11:6, 11:6, 11:5, 11:8) – für den Klassenerhalt reichte dieser Erfolg aber nicht mehr. Konkurrent Hannover revanchierte sich in eigener Halle gegen Schlusslicht SV Moslesfehn für die Niederlage aus dem Hinspiel und wird damit – dank des besseren Satzverhältnisses gegenüber Armstorf – auch in der Saison 2019/20 im Oberhaus antreten. Für den SVA reichten zum ersten Mal seit insgesamt elf Jahren auch zehn gesammelte Punkte nicht für den Ligaverbleib. In ihren 14 Saisonspielen zeigte das Team aus dem Kreis Cuxhaven aber immer wieder starke Leistungen und schlug die drei DM-Teilnehmer Ahlhorn, Brettorf und Berlin jeweils einmal. Sie werden im kommenden Jahr gemeinsam mit Schlusslicht Moslesfehn in Liga zwei antreten.

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