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Aufsteiger Armstorf verlangt Hagen alles ab

Brettorf (DFBL/ssp). Für den TSV Hagen 1860 hat die Hallensaison in der 1. Bundesliga Nord der Männer so begonnen, wie bereits fast die gesamte Feldsaison verlaufen ist. Fünf der zehn Begegnungen gingen dort über die volle Distanz – und auch zum Auftakt in die Hallensaison 2018/19 gegen den SV Armstorf spielten die Westfalen neun Sätze.

Das Spiel der Woche:

TSV Hagen 1860 – SV Armstorf 5:4 (5:11, 14:12, 4:11, 11:8, 5:11, 11:6, 11:5, 10:12, 11:3)

Von vielen wurde der TSV Hagen 1860 zu Saisonbeginn als heißer Kandidat auf die DM-Plätze gehandelt: Durch die Verpflichtung der beiden Kaderspieler Philip Hofmann und Kevin Schmalbach vom TV Voerde stellten sich die Sechziger im Kader sowohl in der Quantität als auch in der Qualität breiter auf. Dennoch warnten die Verantwortlichen vor zu großen Erwartungen. Zunächst einmal solle der Fokus auf das Zusammenfinden gelegt werden. Und auch die vergangene Hallen- und Feldsaison, in der jeweils erst am letzten Spieltag der Klassenerhalt perfekt gemacht werden konnte, waren noch in den Köpfen.

Und gegen Aufsteiger SV Armstorf zeigte sich: Es ist noch ein hartes Stück Arbeit auf dem Weg zu einem der Top-Teams der Liga. „Es ist noch viel Luft nach oben“, sagte auch Trainer Holger Bock nach dem spannungsgeladenen Duell über 120 Minuten. Die Gäste aus Niedersachsen wurden von vielen als „Absteiger Nummer eins“ gehandelt. Dass sie dennoch für einige Überraschungen gut sein können, bewiesen sie am Samstagnachmittag. ,,Wir sind erst sehr schlecht gestartet, haben dann den Sack nicht zu machen können.“, bilanzierte Hagens neuer Kapitän Ole Schachtsiek nach der Begegnung. Die ersten sechs Sätze konnten beide Teams mit ihren eigenen Bällen gewinnen – wobei die Hausherren deutlich mehr Probleme hatten als der SVA. ,Es darf uns nicht passieren, fast drei Sätze zu benötigen, um mit einem anderen Ball klar zukommen.“, nahm Bock sein Team in die Pflicht. Mit dem vermutlich spielentscheidenden ,,Break“ im siebten Satz, schien der TSV dann doch auf die Siegerstraße einzubiegen, ehe ohne Not eine 8:6-Führung aus der Hand gegeben und durch die Gäste doch noch in den Entscheidungssatz gezwungen wurde. Hier setzte sich Hagen dann klar mit 11:3 durch. ,,Wenn man so möchte, ist das einzig Positive an diesem Spiel, dass wir in den entscheidenden Momenten unsere beste Leistung gezeigt haben“, resümierte Bock.

Die weiteren Begegnungen:

Eine deutliche Angelegenheit waren die drei weiteren Partien am ersten Spieltag. Der TV Brettorf gewann das „Eröffnungsspiel“ gegen den SV Moslesfehn am Freitag glatt in fünf Sätzen (11:9, 11:7, 11:3, 11:0, 11:5) und setzte sich – vorerst – an die Spitze der Liga. Dabei hielt der Landkreis-Konkurrent aus Moslesfehn in den ersten beiden Sätzen noch mit, erspielte sich zwischenzeitliche Führungen. Im weiteren Verlauf offenbarte besonders in der Offensive noch große Defizite.

Direkt dahinter steht der VfK Berlin, der sich, im Gegensatz zur vergangenen Feldsaison, zum Saisonauftakt nicht vom VfL Kellinghusen überraschen ließ (11:4, 11:9, 11:7, 11:6, 11:8). Und auch der Ahlhorner SV blieb in der ersten Begegnung ohne Satzverlust. Gegner Hannover blieb dabei besonders im Angriff blass und ermöglichten dem Team von Nationalspieler Tim Albrecht „leichtes Spiel“ (11:8, 11:7, 11:9, 11:5, 11:6).

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