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Ahlhorn feiert Außenseiter-Auftaktsieg

Mannheim (DFBL/bec). Das kommt ein wenig überraschend: Nordmeister VfK Berlin kassiert in seinem ersten DM-Spiel eine nicht unbedingt eingeplante, am Ende aber deutliche 1:3-Niederlage gegen den Ahlhorner SV.

Das Duell Nord-Eins gegen Nord-Drei startet mit deutlichen Vorteilen für den VfK Berlin. Bis zum 4:0 zeiht der Klub von Doppel-Weltmeister Lukas Schubert davon, erst dann gelingt Ahlhorns Christoph Johannes der erste erfolgreiche Angriff. Der ASV stellt um, Johannes schlägt von rechts, Sören Dahms nimmt links die Rundschläge von Schubert auf. Das klappt deutlich besser – nach Ausball des VfK-Angreifers ist der 6:6-Ausgleich geschafft. Berlin ist überrascht – und muss dann auch den Satzverlust einstecken. Nach zwei Schubert-Fehlern gewinnt der ASV den Auftaktdurchgang 11:9

Dann wieder der VfK mit Vorteilen und 4:1-Führung. Und Ahlhorn mit dem Ausgleich. Ex-Nationalspieler Christoph Johannes spielt weiter stark auf, macht die 5:4-Führung und zeigt dann Faustball-typisches Fairplay, als er eine Körperberührung anzeigt. Seit 2013 hat der ASV bei jeder DM schon am ersten Tag die Segel streichen müssen, heute zeigen die Oldenburger, dass sie diese Serie unbedingt beenden wollen. Bei 8:6 steht das Team kurz vor der 2:0-Satzführung. Doch der VfK kommt zurück, übernimmt nach Johannes-Ausball mit 9:8 und hat nach Leinenservice zwei Satzbälle. Sebastian Kögel holt lang das 11:8 und den Satzausgleich.

Mit seinen 1,98 Metern Körpergröße steht Johannes beim Block sicher – der VfK scheitert gleich mehrfach und macht dann doch den Punkt zum 1:1. Schubert zeigt mehrfach in der Annahme, warum er als der defensiv weltbeste Angreifer gilt. Sein Service ist jedoch verbesserungswürdig. Nach mehreren Ausbällen und einem spektakulären Trickball des ASV führen die Norddeutschen wieder deutlich, diesmal mit 7:2. Ein Johannes-Ass sorgt für das 9:4, wieder fehlt nicht viel zum Satzgewinn. Schubert serviert erneut seitlich ins Aus und der ASV hat Satzbälle satt. Der erste sitzt. 11:4.

Berlin nun ziemlich von der Rolle. Und der ASV richtig in Fahrt. Mit der Sicherheit des Satzvorsprungs im Rücken, punktet Christoph Johannes ein ums andere Mal mit Kraft und/oder Übersicht. Und weil er sich auf eine sichre Defensive um Nationalspieler Tim Albrecht verlassen kann, steht es schnell wieder klar 5:0. Der VfK, bei dem erstmals nicht Roland Schubert als Trainer an der Linie steht, sondern Spielertrainer Tobias Andres, verkürzen auf 3:6. Ein Monsterblock des ASV-Angreifers und ein Kurzer sorgen für das 8:3. Das ist die Entscheidung: Ein ASV-Ass zum 9:5, ein langer Punkt über Sascha Zaebe und es gibt vier Matchbälle. Der zweite bringt Ahlhorn den Sieg – Kögel setzt einen Rückschlag seitlich ins Aus.

Damit kann der neue ASV-Trainer Karsten Bilger sein Team schon fast fürs Halbfinale vorbereiten – für Feldmeister Berlin muss im abschließenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Pfungstadt unbedingt einen klaren Sieg landen, um auch Sonntag noch mitmischen zu dürfen.

VfK Berlin – Ahlhorner SV 1:3 (9:11, 11:8, 4:11, 5:11)

Für Berlin spielten: Sebastian Kögel, Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Jascha Ohlrich, Tobias Andres, Jascha Ohlrich, Daniel Hlebaroff

Für Ahlhorn spielten: Christoph Johannes, Tim Albrecht, Paul Barklage, Erik Grotelüschen, Sören Dahms

Schiedsrichter: Rainer Frommknecht

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