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3:2 gegen Segnitz – Ahlhorn kämpft sich ins Halbfinale


Kellinghusen (DFBL/bec). Mit einem absoluten Krimi beginnt die DM von Kellinghusen. Und mit dem Ahlhorner SV holt sich das favorisierte Team seinen Platz im Halbfinale. 3:2 gewinnen die Norddeutschen nach fünf schwer umkämpften Siegen gegen den TV Segnitz.

Das Auftaktspiel der Frauen ist ein Duell der Gegensätze: Auf der einen Seite die DM-Dauerteilnehmer vom Ahlhorner SV, auf der anderen das junge Team des TV Segnitz. Zu Beginn des Spieles sind Jugend und Routine auf dem Kellinghusener Centercourt auf Augenhöhe. Segnitz um Welt- und Europameisterin Svenja Schröder bleibt bis 8:8 dran. Dann macht Ahlhorn die entscheidenden Punkte zum ersten Satzgewinn des DM-Wochenendes – 11:8.

Abschnitt zwei beginnt mit drei Fehlern von ASV-Angreiferin Imke Schröder. Danach übernimmt die erst 18-jährige Tokessa Köhler-Schwartjes das Service bei Ahlhorn. Beim ASV ist der Faden gerissen und Segnitz kann das Punkt um Punkt nutzen. Beim Nord-Vize kommt Felicia Gißler für Imke Schröder. Dennoch steht es schnell  10:5 – und Svenja Schröder macht den Satzausgleich perfekt.

Segnitz, das Team mit den deutlich lauteren Fans auf den Rängen, spielt nun deutlich unaufgeregter als zu Beginn. So übernehmen die Süddeutschen auch im dritten Satz wieder die Regie. Zur Satzmitte steht es 5:3. Beim ASV ist Imke Schröder zurück und auch ihre Kolleginnen kommen wieder besser in die Partie. Ahlhorn gleicht aus, übernimmt dann erstmals selber wieder die Führung – 8:7. Das lässt sich die Mannschaft von Routinier Janna Köhrmann nicht mehr nehmen – 11:8.

Das Auftaktspiel bleibt weiter eine knappe Kiste – nun häufig wieder mit erfolgreichen Abschlüssen der Segnitzerinnen. Die Ex-Eibacherin Svenja Schröder punktet mehrfach über die Ahlhorner Mitte und sorgt für einen 9:6-Vorsprung. Janna Köhrmann räumt ihren Platz für Felicia Gißler. Satzbälle holen aber die Segnitzerinnen – und mit einem kurzen Schröder-Ball auch den erneuten Ausgleich – 11:8.

Im entscheidenden fünften Satz kommt Janna Köhrmann zurück und hilft ihrem Team mit all ihrer Erfahrung, ein 1:3 in eine 4:3-Führung zu drehen. Segnitz wirkt nun zum ersten Mal beeindruckt, als bei 6:4 für den ASV ein letztes Mal die Seiten gewechselt werden. Doch eine eventuelle Unsicherheit ist schnell wieder weg – weil Svenja Schröder mit zwei kurzen Bällen sofort den Ausgleich holt. Aber den letzten deutlichen Vorsprung erspielen sich dann doch die erfahrenen Ahlhornerinnen – Imke Schröder über die Mitte zum 9:6 und gleich darauf zum 10:7. Nachnamensvetterin Svenja kann kurz verkürzen, dann macht Imke ein letztes Ass durch die Mitte. 11:8 und 3:2 für den Ahlhorner SV. Routine schlägt Jugend und steht im Halbfinale gegen den Süd-Meister vom TSV Calw.

Ahlhorner SV – TV Segnitz 3:2 (11:8, 5:11, 11:8, 8:11, 11:8)

Für Ahlhorn spielten: Janna Köhrmann, Imke Schröder, Sarah Reinecke, Michaela Grzywatz, Tokessa Köhler-Schwartjes, Felicia Gißler

Für Segnitz spielten: Helen Gernet, Tatjana Müller, Ursina Sagstetter, Sophie Müller, Svenja Schröder

Schiedsrichterin; Annalena Lenz

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