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0:3 gegen Berlin – Pfungstadt schon früh raus!

Mannheim (DFBL/bec). Nach fünf Meistertiteln in Serie muss der Titelverteidiger TSV Pfungstadt sensationell schon nach der Vorrunde die Segel streichen: Nach dem deutlichen 0:3 gegen Feldmeister VfK Berlin landet der Dauermeister nur auf dem letzten Gruppenplatz. Berlin feiert hingegen den Gruppensieg.

Die Ausgangslage im letzten Spiel des Tages: Ein Pfungstädter Sieg wirft Berlin aus dem Turnier, Gewinnt der VfK, müssen besonders bei einem 3:1-Erfolg die Rechenmaschinen angeworfen werden. Dann wären alle drei Gruppenteams punkt- und satzgleich. Das Ballverhältnis würde den Ausschlag geben. Bei 3:0 VfK ist Pfungstadt raus, bei 3:2 für Berlin muss der Hauptstadtklub Sonntag zuschauen.

Titelverteidiger Pfungstadt macht die ersten Punkt im letzten Vorrundenspiel. Doch der TSV macht in Person von Steve Schmutzler auch viele Fehler. Das nutzen die erfahrenen Berliner zur 7:4-Führung. Bei Schmutzler läuft erstmal ganz wenig, nach zwei Fehlern gibt es Satzbälle für Berlin, ein erneuter Ausball folgt und es steht 11:5 für den VfK.

Der TSV, der diesmal beide Fernando-Brüder in der Abwehr aufbietet, liegt auch im zweiten Durchgang schnell wieder 1:3 hinten. Jetzt macht Lukas Schubert die Fehler bei der Angabe und bringt den TSV zum 4:4-Ausgleich. Dann holt sich Pfungstadt nach und nach eine deutlichere Führung. Bei 8:5 nimmt Spielertrainer Tobi Andres die erste Berliner Auszeit. Danach läuft es wieder besser und der 8:8-Ausgleich ist schnell geschafft. Mit einem sensationellen Preller holt Schubert Satzball für den VfK. Den vergibt der Klub, weil Sebastian Kögel eine Annahme misslingt. Wenig später macht es der Angreifer besser, als er einen Rückschlag lang verwandelt.

Berlin will es jetzt wissen und ganz nebenbei auch keine Rechenspiele. Nach umstrittenem Block holt der VfK sich das 3:0. Pfungstadt wirkt ratlos, es fehlt einfach zu oft ein wenig. So bleibt der Vorsprung bestehen, nach Kögel-Punkt über Sebastian Thomas steht’s 5:2, nach Schmutzler-Ausball 6:2. Pfungstadts Angreifer tauschen die Positionen, den Hauptschlag übernimmt der junge Johannes Jungclaussen. Zum Abschluss von DM-Tag eins bieten die Spieler den Zuschauern noch einmal spektakuläre Ballwechsel und irre Abwehraktionen. Weitere Sätze bekommt das Publikum jedoch nicht mhr zu sehen. Denn 8:3, 9:4 und 10:4 heißen die Stationen zum am Ende in der Höhe überraschenden 3:0-Sieg des VfK Berlin. Schmutzler serviert sein letztes Service der DM ins Netz.

Damit steht schon nach Tag eins fest: Es gibt einen neuen Deutschen Meister. Titelverteidiger TSV Pfungstadt darf am Sonntag nur noch zuschauen, Berlin sichert sich den Gruppensieg und spielt kim Halbfinale am Sonntag gegen den TV Brettorf. Gruppenzweiter Ahlhorner SV trifft auf den DM-Gastgeber TV Käfertal.

VfK Berlin – TSV Pfungstadt 3:0 (11:5, 12:10, 11:4)

Für Berlin spielten: Sebastian Kögel, Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Jascha Ohlrich, Tobias Andres

Für Pfungstadt spielten: Andrew Fernando, Ajith Fernando, Johannes Jungclaussen, Sebastian Thomas, Steve Schmutzler

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