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Vaihingen weiter mit weißer Weste

Offenburg (DFBL/aga). Mit einem 9-Satz-Krimi konnten die Routiniers vom TV Vaihingen/Enz am Wochenende ihre Siegesserie gerade so fortsetzen. Deutlich weniger Probleme hatte Primus Pfungstadt in der Süd-Bundesliga der Männer. Für den TSV Calw war es ein ganz bitteres Wochenende.

FBC Offenburg : TV Vaihingen/Enz  4:5 
(11:8, 5:11, 7:11, 11:8, 6:11, 9:11, 11:7, 11:4, 6:11)

Beim Auftakt der Hallensaison unterlagen die Offenburger in der heimischen Sporthalle am Sägeteich gegen den Tabellenführer nach einer packenden Partie denkbar knapp. Die Leistungen geben allerdings Hoffnung für die Saison. Den Offenburgern gelang ein sehr guter Start in die Begegnung. Sie brachten den Vaihingern den ersten Satzverlust im dritten Saisonspiel bei. Danach zeigten die Gäste, warum sie derzeit an der Tabellenspitze stehen und gingen vor der Pause beim 1:2 in Führung. Die Offenburger glichen aus, mussten aber in einer packenden Begegnung vor rund 100 Zuschauer einen 2:4-Rückstand nach Sätzen vor der zweiten Pause hinnehmen. Mit dem Rücken zur Wand starteten die Gastgeber nun in die ihre beste Phase des Spiels. Die Defensive stand kompakt und in der Offensive zeigten sich die FBC-Akteure kaltschnäuzig. Mit zwei klaren Satzgewinnen erzwangen die Offenburger schließlich und für viele unerwartet den Entscheidungsdurchgang. Hier blieb es bis zum Seitenwechsel weiterhin spannend. Doch dann legten die Gäste einen Zahn zu und erzielten die entscheidenden Punkte. Durch ein knappes 4:5 mussten die Offenburger die Punkte zum Saisonauftakt abgeben.

 „Wir haben über die gesamte Begegnung eine gute Leistung gezeigt. Das war ein sehr gutes Spiel. Am Ende hat nicht viel gefehlt und wir hätten den Tabellenführer bezwingen können. Vielleicht lag es auch daran, dass dies unser erstes Spiel war und Vaihingen in ihrem dritten Spiel schon voll im Rhythmus war. Insgesamt können wir auf dieser Leistung für den weiteren Saisonverlauf aufbauen“, zog Abwehrspieler Mark Borho ein positives Fazit nach dem ersten Saisonspiel.

TV Unterhaugstett : TSV Pfungstadt  0:5
(3:11, 6:11, 6:11, 2:11, 4:11)

In dieser Höhe verdient und auch erwartet, kam der TVU unter die Räder des TSV. Wir haben einfach nicht die Möglichkeiten diesem Spitzenteam mit 5 A-Kadern Spielern auch nur im geringsten in Bedrängnis zu bringen – so ein sichtlich frustrierter Michael Ochner – gerade mal 21 Punkte unter 52min. waren in Unterhaugstett gespielt, dann ging es schon zum Abklatschen – das war eine Packung. 

TV Waldrennach : TV SW-Oberndorf  2:5  
(4:11, 11:7, 8:11, 6:11, 9:11, 11:6, 8:11)         

Die Faustballer des TV Waldrennach begrüßten zum ersten Heimspieltag der noch jungen Erstligasaison, den  TV Schweinfurt-Oberndorf. Ob es ein gutes Zeichen sein sollte, dass bei den Gästen Oliver Bauer nicht anwesend war, wusste beim TVW noch niemand, denn für den abwesenden Angreifer rückte Fabian Sagstetter auf die Hauptschlagposition. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft stellte die Hausherren zu Beginn des Spiels mit seinen kurz gespielten Bällen vor unlösbare Aufgaben. Im Aufschlagspiel fehlte bei den Horeblern zudem die nötige Durchschlagskraft, sodass der erste Satz mit 4:11 verloren wurde. Begünstigt durch eine Reihe von Angabenfehler von Sagstetter aber auch effizienten Schlägen von Jeremy Wuhrer konnte der TVW eine komfortable Führung herausspielen. Da Kai Ehrhardt auf der Zuspielposition ebenfalls eine starke Leistung abrief, wurde der Satz mit 11:7 gewonnen. In den nachfolgenden zwei Sätzen spielten die Gäste etwas konstanter und auch die Einwechslungen von Niklas Ehrhardt und Markus Kraut brachten nicht die Wende. Mit einem 1:3 Rückstand ging es in den fünften Satz hinein, der durch ein Ass von Jeremy Wuhrer eröffnet wurde.  Die Zuschauer sahen fortan eine Begegnung auf sehr hohem Niveau. Leider schaffte es die Heimmannschaft beim Stand von 9:9 nicht die wichtigen letzten beiden Punkte zu erzielen, sodass die Gäste auf 1:4 davonzogen. Mit einer stabilen Abwehrleistung von Oliver Kraut und Carsten Scheerer, einem exzellenten Zuspiel von Kai Ehrhardt und guten Schlägen von Jeremy Wuhrer und Martin Kraut erspielte sich der TVW eine 4:1 Führung. Schweinfurt hielt zwar dagegen, doch die Horebler setzten immer wieder entscheidende Nadelstiche. Der TVW-Motor begann fortan zu rollen und sogar Carsten Scheerer durfte sich mit einem langen Schlag zum 7:3 in die Punkteliste eintragen. Fünf Satzbälle beim Stand von 10:5 war das Resultat einer souveränen Leistung. Mit einem Ass besiegelte schließlich Jeremy Wuhrer den 11:6 Sieg und den Anschluss zum 2:4. Leider konnte der TVW diesen Aufschwung nicht in den nächsten Satz mitnehmen und geriet schnell ins Hintertreffen. Von diesem Rückstand erholte sich das Heimteam nur sehr langsam, sodass Schweinfurt schlussendlich  mit 8:11 gewann und das Match mit 2:5 für sich entschied. Kai Ehrhardt zeigt sich trotz der Niederlage optimistisch: „Wir waren mit unserer Leistung heute durchaus zufrieden, doch mit etwas mehr Durchschlagskraft in den entscheidenden Momenten wäre heute durchaus ein Sieg möglich gewesen. Nichtsdestotrotz können wir auf der gezeigten Leistung aufbauen und gehen mit viel Optimismus in die kommenden Aufgaben hinein.

TSV Calw : TV 1880 Käfertal  1:5
(11:8, 6:11, 8:11, 13:15, 4:11, 8:11) 

Das war ein Spiel zum vergessen für die Männer des TSV Calw: Eine deutliche Bundesliga-Niederlage gegen TV 1880 Käfertal und vor allem eine schwere Fußverletzung von Schlagmann Raphael Schlattinger wiegen schwer. „Dozi“ wird voraussichtlich wochenlang ausfallen. Für den TSV Calw beginnt damit Abstiegskampf pur. Alle Vorzeichen stehen nun gegen die Calwer Löwen – vllt. können wir der Mannschaft eine Trotzreaktion „wie jetzt erst Recht entlocken“ aber Raphael fehlt uns an allen Ecken und Enden.

Auf diesem Wege „gute Besserung“

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