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Stimmen nach dem 4:3-Sieg über die Schweiz

Breslau (DFBL/ssp). Nach dem Gold-Krimi von Breslau ging Sönke Spille für die Deutsche Faustball-Liga auf Stimmenfang.

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Bundestrainer Olaf Neuenfeld (Foto: DFBL/Schönwandt)

Bundestrainer Olaf Neuenfeld: „Mir fehlen nach diesem Spiel einfach die Worte. Es ist einfach sensationell, dass wir das noch gewonnen haben. Vom Gefühl her sind wir in jedem Satz hinterhergelaufen, wir hätten uns also nicht beschweren dürfen, wenn wir mit 3:4 verloren hätten. So ist es sensationell, dass wir das noch gewonnen haben. Im Angriff haben wir viel gewechselt, dazu viele Chancen auch liegen gelassen. Aber am Ende hat die Mannschaft echte Willenskraft gezeigt. Für die Zuschauer hier und am Fernseher war es ein großartiges Finale. Hut ab vor meiner Mannschaft.“

 

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Steve Schmutzler (Foto: DFBL/Schönwandt)

Angreifer Steve Schmutzler (MTV Rosenheim): „Nach dem Ausfall von Patrick hat uns keiner so wirklich auf dem Schirm gehabt, obwohl wir auch ohne ihn natürlich noch genügend Qualität haben. Im Finale haben wir erst spät so richtig in die Begegnung gefunden. Später hatte unsere Abwehr die gegnerische Angabe besser im Griff, wir konnten im Angriff mehr Druck aufbauen. Man kann schon sagen, dass wir irgendwie den siebten Satz herausgearbeitet haben. Hier habe ich mich dann auf mein Spiel konzentriert und bin ich volles Risiko gegangen – mit Erfolg.“

 

Nick Trinemeier ballt die Siegerfäuste (Foto: DFBÖ/Schönwandt)

Nick Trinemeier (Foto: DFBL/Schönwandt)

Angreifer Nick Trinemeier (TV Käfertal): „Im Team halten wir einfach in jeder Situation zusammen. Auch wenn das Spiel verloren gegangen wäre, dann wäre bei uns die Welt nicht untergegangen. Wir haben versucht, den Ball möglichst seitlich im Feld zu lassen, da er in der Mitte kaum gesprungen ist. Die World Games haben für uns einen ganz hohen Stellenwert. Für mich waren es jetzt die ersten, aber andere aus dem Team haben im Vorfeld schon extrem geschwärmt vom Feeling. Man unterstützt sich in den verschiedenen Sportarten untereinander. So haben wir die Korfballer angefeuert und sie uns im Halbfinale.“

 

Schweiz-Trainer Oliver Lang (Foto: DFBL/Schönwandt)

Schweiz-Trainer Oliver Lang (Foto: DFBL/Schönwandt)

Schweiz-Trainer Oliver Lang: „Noch nie war die Chance auf einen Sieg gegen Deutschland so groß. Sonst sind wir immer mit einer Chance von 20:80 in die Begegnung gegangen, heute waren es 50:50. Wir wussten alle – wenn es jemals eine Chance gegeben, hat die World Games zu gewinnen, dann heute. Am Ende war es vielleicht einfach die Angst vor dem Gewinnen. Deutschland dagegen konnte auf seine Erfahrung zurückgreifen und hatte nach dem Ausfall von Patrick Thomas nicht mehr viel zu verlieren.“

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