Moslesfehn fährt zur Deutschen nach Stammheim

Moslesfehn fährt zur Deutschen nach Stammheim
Verfasst am 21. Februar 2017
1. Bundesliga Nord Frauen Allgemein Bundesligen

Brettorf (DFBL-ssp) Auch die letzten Entscheidungen sind gefallen: Am achten Spieltag der 1. Bundesliga der Frauen hat der Ahlhorner SV die Nordmeisterschaft endgültig perfekt gemacht, Moslesfehn das letzte DM-Ticket gelöst und die SG Stern Kaulsdorf den Klassenerhalt geschafft.

Es hat bereits Tradition, dass Begegnungen zwischen dem Ahlhorner SV und dem MTSV Selsingen über die volle Distanz gehen. Und somit begegneten sich Platz eins und zwei in der Tabelle auch in Ahlhorn auf Augenhöhe. Zwei Mal legte Ahlhorn in Sätzen vor, beide Male folgte der Konter des MTSV, der dann im Entscheidungssatz gleich zwei Matchbälle hat. Doch die wehren Imke Schröder und Pia Neuefeind im Ahlhorner Angriff ab – und holen sich mit vier Punkten in Folge noch Saisonsieg Nummer 14. Gegen Stern Kaulsdorf machte das Team von Trainer Edda Meiners dann den Deckel auf eine erfolgreiche Hallensaison in der 1. Liga Nord drauf – 3:1. Dahinter sicherte sich der MTSV Selsingen Platz zwei mit einem 3:2-Erfolg gegen Kaulsdorf. Die Berlinerinnen gaben alles, um den Klassenerhalt auch aus eigener Kraft zu schaffen, egalisierten einen 0:2-Rückstand und mussten am Ende doch die knappe Niederlage hinnehmen.

Groß war die Freude beim SV Moslesfehn. Zum ersten Mal seit 2011 qualifizierte sich die Mannschaft vom Querkanal für eine Hallen-DM. Gegen den TSV Bardowick und TSV Essel gab es zwei klare 3:0-Erfolge, mit 22:10 Punkten rangieren die Mossis auf Platz drei. Der TSV Bardowick beendet die Saison wie im vergangenen Jahr auf einem guten sechsten Platz, neben der Niederlage gegen den SVM setzte sich der TSV gegen Essel durch (3:0). Für den Aufsteiger geht es nach 16 Spielen ohne Sieg im ersten Jahr in der Hallenbundesliga direkt wieder zurück ins Unterhaus.

Auch der zweite Aufsteiger steht nach den acht Spieltagen auf einem Abstiegsplatz, schaffte vor heimischem Publikum den Sprung ans rettende Ufer, wie noch auf dem Feld, nicht mehr. Die Truppe von Rieke Buck präsentierte sich dabei aber sowohl gegen Kellinghusen (1:3), als auch gegen Schneverdingen (2:3) auf Augenhöhe und hätte mit dem Quentchen Glück auch als Sieger vom Feld gehen können. Im Duell Schneverdingen gegen Kellinghusen setzten sich die Heidschnucken durch und verabschieden sich mit ihrer extrem jungen Mannschaft auf einem guten vierten Platz.

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