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Wünschmichelbach bleibt oben dran

Wünschmichelbach (DFBL/aga). Die Lage der Liga in Stenoform: Der TV Wünschmichelbach liegt nach Topsaisonstart hinter dem Ligadominator auf Platz 2 in der Tabelle: Pfungstadt agiert weiterhin wie ein Schweizer Uhrwerk. Schweinfurt/Oberndorf bleibt in Schlagdistanz. Rosenheim mit einer „null“Nummer am Wochenende in Gesellschaft von Vaihingen und Offenburg im Mittelfeld. Waibstadt und Waldrennach am Ende der Tabelle.

TV Wünschmichelbach – MTV Rosenheim 5 : 1 – TVW wahrt den Heimnimbus
(11 : 7 11 : 7 12 : 14 11 : 8 11 : 8 12 : 10)

Rosenheim musste am Samstag in den Odenwald reisen. Die Jungs vom Bärsbacher Weg spielen zur Zeit eine Top-Runde und haben mit Vaihingen und Offenburg schon 2 ganz große Brocken aus dem Weg geräumt. Ein recht hoch stehender Rasen, machte es den Akteuren auf beiden Seite des Netzbandes nicht leicht – aber die ersten beiden Sätze brachten die Odenwälder souverän in das Ziel. Im dritten Satz zog dann der Schlendrian beim TVW ein, und erst bei 4:9 blies man zur Aufholjagd die dann auch bis zum 10:10 und 12:12 Bestand hatte. Musste dann aber den Anschlussatz des MTV quittieren. In den vierten Satz startete der TVW nun mit geänderten Angabe und Rosenheim kam zusehends wieder mehr unter Druck. Die Sätze 4,5 und 6 sahen einen TVW der immer dann, wenn benötigt einen Bigpoint aus dem Arm bzw. der Schulter zauberte. Die Festung im Odenwald hat weiter Bestand und konnte in den letzten 2 Jahren nur von Schweinfurt und Pfungstadt eingenommen werden.

TV Vaihingen/Enz – TV 1865 Waibstadt (N) 5 : 1 – 1:0 für Württemberg
( 9 : 11 11 : 6 12 : 10 11 : 4 11 : 9 11 : 6 )

Teil 1 des Duells Schwaben / Baden – das in dieser Höhe auch seinen verdienten Sieger fand. Konnte der TV Waibstadt im ersten Satz den verblüfften Vaihingern noch Paroli bieten, gingen die folgenden Sätze, wenn auch zwei mal Knapp für das Team an der Enz aus. Kleine Unzulänglichkeiten brachten den Aufsteiger immer mal wieder in Bedrängnis. Wenn du die Chance zum Angriff in dieser Klasse hast, muss man den Deckel drauf machen – ansonsten ist der Gegenzug meistens schon der letzte Ballwechsel. Rainer Fromknecht „der Ausfall von Thilo Braun, für den Rest der Runde schmerzt ihn und uns sehr“ – wir müssen weiter an uns arbeiten und benötigen ein Erfolgserlebnis „am besten am Sonntag gegen den TV Wünschmichelbach“

TSV Pfungstadt (DM) – MTV Rosenheim 5 : 0 – der TSV im Eiltempo
( 11 : 9 11 : 5 11 : 4 15 : 13 11 : 4 )

Auch im zweiten Spiel des Wochenendes gab es für die fünf von der Mangfall nichts zu holen. In nicht ganz einer Stunde, konnte der TSV die Bayern in die Schranken weisen. 2 Sätze konnte der MTV das Tempodiktat von Patrick Thomas weitest gehend beantworten und sich sogar in Satz 4 fünf Satzbälle erspielen – dann aber auch wieder hohe Satzverluste. Pfungstadt ist für uns zur Zeit eine Hürde die wir nicht nehmen können – Respekt vor jedem Team, das hier wenigstens einen oder 2 Sätze holt. Wir müssen schauen, das wir den Anschluß nicht verlieren, Pfungstadt 6 Pkt.- , Wübach 4 Pkt.- und Schweinfurt ebenfalls schon 4 Punkte vor.

„Trotz der klaren Niederlagen bin ich nicht gänzlich unzufrieden, da wir uns insgesamt anständig verkauft haben. Einige Satzgewinne wären durchaus drin gewesen aber Pfungstadt und auch Wünschmichelbach haben gezeigt, dass sie zurecht die Tabelle anführen“ so Steve Schmutzlers Fazit.
TV 1865 Waibstadt (N) – TV Wünschmichelbach 1 : 5 – Badenderby geht in den Odw.
( 6 : 11 8 : 11 9 : 11 14 : 12 7 : 11 6 : 11 )

Auch in der 2ten Partie des Wochenendes durfte sich der TV Wünschmichelbach über zwei weitere Zähler auf der Habenseite freuen. Waibstadt konnte jeden Satz offen halten bis das letzte Drittel des Satzes begann.

Auf dem Waibstädter Center Court und vor einigen Zuschauern aus beiden Lagern erwischten die Gäste den besseren Start und erspielten sich durch ein 11:6 relativ ungefährdet die erste Satzführung. Waibstadt präsentierte sich mit zunehmender Spieldauer allerdings kaum wie ein Abstiegskandidat, sondern hielt konsequent dagegen. Der Druck lag in diesem Spiel außerdem klar bei den Wünschmichelbachern, die Gastgeber konnten somit recht unbeschwert aufspielen. Während der TVW sich ab dem zweiten Satz langsam auf die gegnerische Angaben eingestellt hatte, zeigten sich bei immer wieder aufkommendem Wind vor allem Probleme im Zuspiel
und infolgedessen auch in der eigenen Chancenauswertung. Die Wünschmichelbacher entschieden dennoch die Durchgängen zwei und drei mit 11:8 und 11:9 für sich. Von einer deutlichen Überlegenheit des TVW, was sich möglicherweise einige Zuschauer erwartet hatten, war allerdings nichts zu sehen. Nach der Pause ließen die Odenwälder sogar noch ein paar Prozent mehr vermissen, wodurch sich die Schwarz-Gelben ihren ersten verdienten Satzgewinn erkämpften. Der Tabellenzweite hakte diesen Satzverlust jedoch problemlos ab und konzentrierte sich nun wieder mehr auf die eigenen Stärken, was wieder mehr Sicherheit in das eigene Spiel bringen sollte. Waibstadt fehlte in den engen Spielsituationen oft die nötige Abgeklärtheit und wahrscheinlich machten sich auch die kräftezehrenden Wetterverhältnisse letztlich bemerkbar. Der TVW spielte sein Spiel und profitierte auch von dem ein oder anderen Fehler der Gastgeber. Nach dem 11:7 und 11:6 durften die Wünschmichelbacher schlussendlich über die nächsten umkämpften Punkte jubeln und können auf ein perfektes Wochenende zurückblicken.
FBC Offenburg – TV Vaihingen/Enz 5 : 2 – 1:1 im Duell Baden gg. Württemberg
( 11 : 5 7 : 11 11 : 8 10 : 12 11 : 9 11 : 9 11 : 7 )

Einen Tag darauf in Offenburg setzte der Übungsleiter wieder auf die fünf Spieler, die in der zweiten Hälfte der Partie gegen Waibstadt überzeugt hatten. „Wir haben bewusst in der defensiven Variante mit Jakob Kilpper im Zweitschlag angefangen, weil der Platz sehr tief war“, berichtet Lochmahr. Das hat anfangs auch gut funktioniert – vor allem in den Sätzen, in denen der TVV auf der besseren Seite spielte. Lochmahr: „Es war sehr windig. Eine Seite war deutlich besser zu spielen. Es hat auch immer die Mannschaft den jeweiligen Satz gewonnen, die auf dieser Seite gespielt hat.“ Für Vaihingen waren das die Durchgänge zwei und vier.

Doch im nächsten geraden Satz, dem sechsten, mussten sich die Vaihinger mit 9:11 geschlagen geben. „Wir sind anfangs nicht aus der Angabe gekommen und lagen schnell mit 2:5 zurück. Bei 9:9 waren wir zwar wieder dran und hatten sogar einen Ball im Schuss. Aber wir haben nicht gepunktet. Und das hat sich gerächt“, berichtet Lochmahr. Im anschließenden Durchgang auf der schlechteren Seite haben es die Vaihinger dann nicht geschafft, den Satzausgleich zu erzielen, so dass die Partie letztlich schnell mit einem 5:2-Erfolg für die Offenburger beendet war.
TV Waldrennach (N) – TV Schweinfurt-Oberndorf 3 : 5 – dem Sieg so nah !!!
( 12 : 10 11 : 6 4 : 11 12 : 10 13 : 15 7 : 11 13 : 15 7 : 11 )

Dem Sieg sehr nahe war die Bundesligamannschaft des TV Waldrennach. Nach langem Kampf musste sich die Truppe dennoch mit 3:5 dem TV Schweinfurt-Oberndorf geschlagen geben.

Vor heimischem Publikum trafen die Jungs auf den TV Schweinfurt-Oberndorf mit Spitzenspieler Fabian Sagstetter. Ohne Nationalspieler Oliver Kraut, der aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte, begann der TVW mit einer defensiven Aufstellung. Kapitän Martin Neuweiler bildete zusammen mit Markus Kraut die Angriffsreihe. In der Abwehr begannen Niklas Ehrhardt, Carsten Scheerer und Zuspieler Kai Ehrhardt. Mit dieser Aufstellung legte das Team furios los, überraschte damit den Gegner und sicherte sich den 1.Satz mit 12:10. Beflügelt durch diesen Erfolg ging man hochmotiviert in den nächsten Satz hinein und gewann auch diesen mit 11:6. Ein kurzes Tief in dritten Satz brachte die Gäste auf 1:2 heran. Die Horebler ließen sich dadurch nicht verunsichern und gewannen mit 12:10 den folgenden Satz. Nach einer 9:7 Führung schlichen sich leichte Fehler beim TVW ein, sodass man denkbar knapp mit 13:15 das Nachsehen hatte. Trotz personeller Umstellungen gelang es der Heimmannschaft nicht das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Schweinfurt-Oberndorf kam immer näher und ging sogar mit 4:3 in den Sätzen in Führung. Im nachfolgenden Satz rannte der TVW immer einem Rückstand hinterher, den man nicht mehr aufholen konnte. Durch diese 8:11 Niederlage mussten die Waldis das Spiel mit 3:5 dem TV Schweinfurt-Oberndorf überlassen. „Gegen eine Spitzenmannschaft haben wir uns sehr gut verkauft und waren dem Sieg ziemlich nahe. Diese Leistung macht uns Mut für die kommenden Aufgaben“, lauteten die Worte von Kapitän Martin Neuweiler nach der Begegnung.

Am kommenden Wochenende stehen nur Sonntagspartien an, da in Schneverdingen der Nominierungslehrgang für die World Games ansteht. Das wird für die Cracks des A-Kaders nicht leicht, 3 Tage am Lehrgang Vollgas zu geben und Sonntags Bundesliga zu spielen.

Schweinfurt gegen Wünschmichelbach wird wohl das Topduell sein. MTV gegen Offenburg, mit der Frage wer setzt sich ab ?. TVV gegen Waldrennach, wer trägt die Württembergkrone ? TSV gegen Waibstadt, ?

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