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Weltmeister unterliegt der Schweiz

Vaihingen (DFBL). Am Vorabend des Frühlingsturnier des TV Vaihingen Enz fand am 29.4. schon traditionell ein Länderspiel der Männernationalmannschaften zwischen Deutschland und der Schweiz statt. Für das 1. Spiel nach der Weltmeisterschaft in Argentinien lud das Trainerteam Neuenfeld/Löwe einige neue Kräfte ins Aufgebot. Unter anderem die Debütanten Dennis Gruber (TV Wünschmichelbach) und Oliver Späth (TSV Pfungstadt).

In Abwesenheit des beruflich verhinderten Olaf Neuenfeld schickte Christian Löwe auch gleich beide Debütanten aufs Parkett. Mit Patrick Thomas und dem neuen Kapitän nach der Ära Kläner Fabian Sagstetter bot Deutschland auch 2 Weltmeister auf. Komplettiert wurde die Anfangsformation von Carsten Scherer aus Waldrennach.

Deutschland fand auf dem nicht leicht zu spielenden stumpfen aber recht tiefen Geläuf nur schwer ins Spiel. Über mehrere Satzrückstände bis hin zum 7:10 tat sich Deutschland vor allem in der Defensive schwer den richtigen Zugriff auf die Bälle zu bekommen. Gerade rechtzeitig nahm das Team dann fahrt auf und konnte den Satz noch bei 13:11 auf das eigene Konto buchen. Unverändert ging es in Satz 2 und die deutsche Equipe kam nun mehr und mehr in Fahrt. Beim 11:5 zeigte Deutschland welche Qualitäten man hat.

Planmäßig wurde nach dem 2 Satz im deutschen Team rotiert. Mit Andrew Fernado und Nick Trinemeier (beide Pfungstadt) und Niklas Ehrhardt vom TV Stammheim kamen neuen Kräfte für Patrick Thomas, Scherer und Späth. Dennis Gruber übernahm das Zepter im deutschen Angriff und stellte die junge Schweizer Defensive zunächst vor große Probleme. Bis zur 6:5 Führung lief die Deutsche Maschine noch sehr gleichmäßig. Doch die ein oder andere ausgelassene Chance und wenige Eigenfehler nahmen dem Deutschen Spiel etwas die Fahrt. Bei 8:10 Rückstand nahm Löwe die Auszeit, die auch sofort Wirkung zeigte. Bei 10:10 schien der Satz wieder offen. Doch die Schweiz nutze wiederum leichte Abschlussschwächen selbst gnadenlos und fuhr den Satzgewinn ein.

Nun war deutlich mehr Sand im Getriebe des Weltmeisters. Den Angriffen fehlte es an Präzision und die Deutsche Abwehr hatte das ein oder andere mal zu oft das Nachsehen gegen gut ausplatzierte Bälle der Schweizer, die von einem guten Zuspiel an diesem Abend immer mehr profitierten. Deutschland hatte in der Zwischenzeit zum 4. mal gewechselt und für Sagstetter war nun Sebastian Thomas im Spiel. Der Spielfluss des Deutschen Spiels war nun endgültig dahin. Und die Schweiz schaffte den Satzausgleich.

Zu Beginn des 5 Durchgangs dürfte nun auch der 10 Spieler im Kader mit Ajith Fernando ran und Nick Trinemeier wechselte mit Gruber die Position. Zunächst sah diese auch vielversprechend aus. Deutschland zog auf 6:3 davon. Dann schlichen sich aber immer mehr Fehler in das Deutsche Spiel ein. Über 7:7 agierte die Schweiz nun immer sicherer und konnte durch ein 11:7 nach Sätzen die Führung übernehmen. Gleiches Bild im letzten Durchgang.

Die Schweiz nun einfach konsequenter in Spielaufbau und Abschluss als das Deutsche Team. Logische Konsequenz war ein am Ende verdienter Satz und Spielerfolg für den Vizeweltmeister aus der Schweiz.

Christian Löwe nach dem Spiel: „Wir haben uns konsequent an die Marschroute gehalten und wollten das Spiel wirklich zum testen nutzen. Trotz der Niederlage bin ich gerade von den neuen Spielern und den gezeigten Leistungen nicht enttäuscht. Das nicht alles gleich auf Anhieb funktioniert auch an Abläufen und Absprachen ist Normal. Wir hätten natürlich gern das Spiel am Ende positiver gestaltet. Aber insgesamt fehlte uns da an mancher Ecke noch Erfahrung. Genau dafür sind war ja aber heute abend hier, um diese zum sammeln. Das Team hat trotz der vielen Wechsel immer mitgezogen und sich nicht hängen lassen. Das war wichtig.“

Deutschland – Schweiz: 2:4 ( 13:11, 11:5, 10:12, 7:11, 7:11, 6:11)

Für Deutschland spielten: Dennis Gruber, Nick Trinemeier, Patrick Thomas (alle Angriff), Sebastian Thomas, Fabian Sagstetter (Kapitän, beide Zuspiel), Niklas Ehrhardt, Andrew Fernando, Oliver Späth, Carsten Scheerer, Ajith Fernando (alle Abwehr).

 

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